Hutmacher

Modistinnen

mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Edit | Siehe auch[Edit | Namensgebung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] The Hatter oder auch Crazy Hatter ist eine erfundene Person aus Lewis Carrolls Roman Alice in Wonderland (Alice's Abenteuer im Wunderland). Das Wesen ist zu einer fest im Kollektivgedächtnis verankerten Form der Populärkultur geworden. Mit Alice im Märchenland erscheint er zum ersten Mal im Abschnitt A Mad Tea Party.

Der Protagonist Alice begegnet dem Hutmacher bei einer Tee-Party im Park des Marschkaninchens, eine weitere Romanfigur. Es gibt ein Wiedertreffen mit der Gestalt am Ende des Bandes während des Gerichtsverfahrens am Hofe der Herzdame. Auch in Alice Behind the Mirrors (Through the Looking-Glass, and What Alice Found There ) erscheint die Gestalt - hier unter dem Nahmen Hatta.

Die Bezeichnung "crazy hat maker" ist im Grunde ein populäres Missverständnis, da die Gestalt im ganzen Werk nie so benannt wird, sondern von Carroll immer "hat maker" genann. Der Begriff "verrückt" wird von der Gestalt der Grinsenkatze nur einmal getrennt auf dem Hut und den Marzhasen verwendet; sie sagt "beide sind verrückt".

Aber auch hier findet keine unmittelbare Abfolge der Wörter "verrückt" und "Hutmacher" statt. Die Adjektivattribute "verrückter" wurden der Person von den Leserinnen und Leser wegen ihres als " verückt " oder mindestens ebenso widersinnig zu bezeichnenden Umgangs gegeben und sind seitdem in das kollektive Bewusstsein gerückt. Einer der Hauptgründe für diese falsche Klassifizierung könnten die Phrasen "verrückt wie ein Hutmacher" und "verrückt wie ein Marschhase" ("verrückt wie ein Hutmacher" bzw. "verrückt wie ein Marschhase") gewesen sein, die im englischsprachigen Raum schon lange vor der Veröffentlichung des Bandes verbreitet waren und auf den Auswirkungen der Quecksilbervergiftung beruhen, unter der Hutmacher damals aufgrund der in ihrem Handwerksberuf verwendeten Materialen (vgl. Hutmacher-Syndrom) oft litt.

Das Idiom wird Carroll und seinen Leserinnen und Leser ebenso vertraut gewesen sein: Carroll hatte dieses Idiom wahrscheinlich im Sinn, als er die Hatters-Figur erschuf, ohne das Prädikat "verrückt" aufzunehmen, während seine Leserinnen und Leser den Hinweis auf das Idiom wahrnahmen, dass die Gestalt das Idiom enthielt, und noolens vulens quasi beendet haben, indem sie das Prädikat aus dem Idiom - insbesondere im Zusammenhang mit dem Marschhasen - auf den Namen der tatsächlichen Gestalt selbst mitdachten.

Die Wahnsinnige Hutmacherin ist ein typischer viktorianischer, verhältnismäßig kleiner Mann mit hervorstehenden Zacken. Der erste Buchillustrator von Carrolls Werken, John Tenniel, ist besonders für das zeitgenössische Erscheinungsbild von Hutmacher zuständig. Literaturwissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass in Wahrheit ein Mann namens Theophilus Carter das Modell für den Wahnsinnigen war.

Später führte Carter ein Möbelhaus und wurde von seinen Gästen und Anwohnern Mad Hatter genannt, weil er es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, mit einem großen Zylinder in der Haustür seines Geschäfts zu stehen und auf Kunden zu warten. Die verrückte Mütze wurde bereits von Edward Everett, Sir Robert Helpmann, Martin Short, Ed Wynn, Andrew Lee Potts, Sebastian Stan und Johnny Depp sowie in einem Musikclip von Tom Petty aufgeführt.

In der Mangaka Pandora Hearts of Mangaka Jun Mochizuki wird die Kette von Xerxes Bruch auch "Mad Hatter" mitbezeichnet. Der Xerxes (meist nur Bruch genannt) selbst ist teilweise recht wahnsinnig und seine Taten sind auf den ersten Blick oft kaum zu verstehen. Die Popularität der Gestalt von Madam Hatters spiegelt sich in der Populärkultur in vielerlei Hinsicht wider.

Die schurkische Wahnsinnige Hutmacherin aus der Comic-Serie Batman ist nach außen und zum Teil charakteristisch an den wahnsinnigen Hutmacher angelehnt. Die Jazzpianistin Chick Corea hat 1978 das neue Werk The Madam Hatter veröffentlicht, in dem er sich auf Gestalten und Folgen von Alliierten im Märchenland und Alliierten hinter den Kulissen bezieht. Mit ihrem 1984er Werk Aural Sculpture setzt die britische Gruppe The Stranglers ein Musikdenkmal für die Mütze.

Sie benannten unter anderem ihre dritte 1996 veröffentlichte Platte mit dem Titel Map As A Hatter. Die frühere englische Plattenfirma The Famous Charisma Label, die unter anderem Schallplatten von Genesis und Monty Python veröffentlichte, verwendete die Repräsentation von Sir John Tenniels Hutmacher als Markenzeichen. Die verrückte Hutmacherin erschien auch in einer Episode von The Simpsons. Diese Episode ist auch in englischer Sprache verfügbar.

Da rief sie der kleinen Lisa Simpson zu, dass die Bücherei eine Fangemeinde sei, woraufhin die Hutmacherin Anna sie mit einem Pistole presste. Er wird hier als völlig durchgeknallt beschrieben. Der Hutmacher wird auch in Once Upon a Time angezeigt. Hier wird er zu einem wahnsinnigen Hutmacher, der gezwungenermaßen einen magischen Helm anfertigen will, um ihn in seine eigene Lebenswelt zurückzubringen.

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