Heizung

Erwärmung

Welche Argumente sprechen für das Heizen mit Gas und was ist bei der Wahl einer Gasheizung zu beachten? Erwärmung f (Genitivheizung, Mehrfachheizung). mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Gebäudebeheizung (oft auch als "Heizung" bezeichnet) ist ein Gerät zur Beheizung von Wohngebäuden ("Zentralheizung") oder einzelner Räume in Wohngebäuden ("Einzelheizung"). Die Wärmetechnik wird zur Wärmeerzeugung in abgeschlossenen Räumlichkeiten eingesetzt. Dazu gehören die Wärmetechnik im engeren Sinn (Heiztechnik) und der Anlagebau für die Wärmeversorgung (im Rahmen der Gebäudetechnik) sowie die Brennstoffversorgung.

Heizmittel: elektrische Heizung, Fernwärme, Benzinheizung, Holzwärme, Kohleheizung, Nachtstromspeicherheizung, Ölerwärmung, Pelletsheizung oder Heizungswärmepumpe, Bodenheizung, Kfz-Heizung, Systemkomponentengruppen (z.B. "alles, was im Heizkeller ist"). Jede Zentralheizungsanlage (veraltet als Sammelheizung) verfügt über eine Zentralheizungsstelle und speist einen oder mehrere Raum e oder ein oder mehrere Objekte über ein Speichermedium (Wärmeträger) mit der entstehenden Warmzeit.

Warmwasser (Warmwasserbereitung), Luftzufuhr (Warmluftheizung). Jede neue Heizungsanlage muss seit dem Stichtag 31. Dezember 2015 mit einem Energieverbrauchsschild (eine Variation der vom Kaminkehrer ausgestellten Plakette) versehen sein. Man kann zwischen fossilen Brennstoffen (fossile Energie) und Brennstoffen aus erneuerbaren Brennstoffen (Biomasse) unterscheiden. Elektrizitätsenergie kann auch zum Heizen verwendet werden, wird aber nicht als Kraftstoff bezeichnet, da in einem Elektroheizer nichts verbraucht wird.

Sowohl Elektro-Direktheizer als auch Nacht-Speicherheizungen gibt es als Wärmepumpe, wodurch letztere die Heizenergie aus der Umgebung beziehen und daher nur einen Teil der Elektroenergie als Elektro-Direktheizer verbrauchen. Im Falle von Elektroheizsystemen und Elektrizitätswärmepumpen resultieren die Abgase aus dem Heizsystem vor allem aus der Emissions-Intensität des erzeugten Stroms. Eingesetzt werden (je nach Aggregatzustand): Abfallwärme aus Heizkraftwerken (z.B. Stromproduktion aus Bioerdgas, Granulat, Hackschnitzel) oder Heizwärme aus Hackschnitzelheizungen wird heute vermehrt genutzt, insbesondere in kleinen Heiznetzen.

Einige Appartements werden mit Nachtspeicherheizungen beheizt, die die Wärme des Nachtstroms im sogenannten Niedrigtarif (umgangssprachlich Nachttarif) zu gewissen Zeitpunkten - meist in der Nacht und am Nachmittag - zum Aufheizen eines wärmegedämmten Wärmespeichers und dessen Entladung durch Umluft - und bei Bedarfen auch zu jeder Zeit des Tages über einen zusätzlichen Ventilator aufwenden.

Für die Beheizung von Gebäuden mit Geothermie verwenden Wärmepumpen das gleichbleibende Erdreichtemperaturniveau, um das Temperaturübertragungsmedium im Heizkreis zu erwärmen (vgl. Wärmepumpenheizung). Die Geothermie hat den entscheidenden Nachteil, dass einige dieser Systeme auch im Hochsommer zur Kühlung von Gebäuden verwendet werden können. Heizsysteme, die mehrere Heizquellen verwenden, werden als mehrwertige Heizung (bivalent = bivalent) bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine mehrwertige Heizung.

Auch in der Energieanlagentechnik gibt es Werke für mehr als zwei Energieträger. Heizsysteme, die drei Heizquellen verwenden, werden als dreiwertige Heizung (dreifach = dreifach) oder als Hybridheizung bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Heizsystem. Die Raumheizung (Sammelheizung) hat eine Zentralheizungsstelle und speist einen oder mehrere Raum e oder Gebaeude mit dem Traegermedium vor. Ein Warmwasserheizsystem ist ein zentraler Wärmegenerator (Kessel, Kombikessel), der das Wärmeträgerwasser erhitzt und über Leitungen mit einer Zirkulationspumpe oder (selten) durch den unterschiedlichen Dichtheitsunterschied des anders erwärmten Abwassers (Schwerkraftheizung; Thermosiphonprinzip) zu den Kühlern (Radiatoren, Heizstreifen) fördert.

Über die Rücklaufrohre strömt das gekühlte Kühlwasser zurück zum Wärmegenerator. Die Rauchgasenergie kann auch bei niedriger Lufttemperatur durch eine vergrößerte Auslegung der Heizkörper oder den Anschluss einer Fußboden- oder Wandmontage verwendet werden. Weil saures Sickerwasser aus der Fortluft auskondensiert, muss der Schornstein entsprechend ausgelegt sein. Im Falle älterer Heizsysteme befinden sich einige geöffnete Behälter am obersten Ende des Heizsystems.

Das Trinkwasser wird in der Regel zur Befüllung der Heizungsanlage verwendet und über einen Backflow-Preventer (Füllventil, das den Rücklauf aus dem Heizungsleitungsnetz in das Trinkwasser-Netzwerk verhindert) in den Heizkreislauf eingeleitet. Heizsysteme werden in der Regel auch über Kartuschenentsalzungsanlagen mit behandeltem Heizwasser gefüllt, um Rost im System zu verhindern. Die Entlüftung des Rohrnetzes aus dem Trinkwasserkreislauf muss über Entlüftungsöffnungen an den Einzelheizkörpern und bei grösseren Systemen über Luftblasenabscheider (automatische Entlüftungsöffnungen) erfolgen, damit alle Kühler ganzflächig mit Warmwasser versorgt werden können und keine Geräusche (Strömungsgeräusche) und Korrosionen im Netzwerk auftreten können.

In der VOB Teil C und in der Energiesparverordnung ist der Hydraulikabgleich erforderlich und wird vom Heizungsinstallateur oder (seit 2003) vom Betriebsmechaniker für die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vorgenommen. Mit Warmwasserbereitung und Dampfbeheizung wird das Leitungswasser auf über 100 C aufgeheizt. Das Leitungswasser wird dann auf eine Temperatur von 100 C oder mehr aufgeheizt. Die in einer automatischen Heizungsanlage entstehende warme Luft wird über Lüftungskanäle in die Räumlichkeiten abgeleitet.

Bei einigen Heizungsanlagen gewähren die Behörden Beschaffungszuschüsse, die die Beschaffungskosten mindern. Zur Ermittlung des Leistungsbedarfs einer Heizungsanlage für einen abgeschlossenen Wohnraum ist es notwendig, die Wärmeübertragung der Wohnraumbegrenzungsflächen (Wände, Decken, Böden, Tore, Fenster) zu berechnen. Bei Räumen mit mehreren Aussenwänden ist ein Zuschlag von 10 bis 15 Prozentpunkten gefordert.

Darüber hinaus sind bei der Auslegung (Dimensionierung) von Heizsystemen die lüftungstechnischen Wärmeverluste (Fenster oder mechanische Lüftung), Nachtabsenkungen, Nachheizfaktoren usw. im Sinne der geltenden Technikregeln zu beachten. Durch Steuern und Regulieren der Heizung wird die gewünschte Solltemperatur gehalten. Das Erwärmungsverhalten der Werke wurde nach dem neuesten Erkenntnisstand gesteuert.

Während die ersten großen Heizsysteme noch über Heizungen zur Aufrechterhaltung und Überwachung des Verbrennungsprozesses verfügten, wird dies heute durch die Heiztechnik (automatische Ansteuerung und Überwachung der Brennstoffversorgung) erreicht. Welche Regelungsart verwendet wird, ist abhängig von der Dimensionierung der Heizung. Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern wird die Heizung und Warmwasseraufbereitung in der Regelfall vollständig durch die Ansteuerung im Kessel durchgeführt.

In grösseren Systemen, in denen ein Wärmenetz mehrere Wohnungen oder Wohnviertel mit Wärme beliefert, wird im Wärmehaus nur die Steuerung für das Wärmenetz implementiert. Diese Systeme verfügen dann über zwei oder mehr Kessel. Heizung und Brauchwasserbereitung werden dann in den Hausanschlussstellen (HAST) der Einzelhäuser getrennt gesteuert. Anschließend wird die Steuerung im Hause über Kompaktsteuerungen oder DDC-GA Steuerungen vorgenommen.

Das Regelverhalten von Heizgeräten wird durch die Außentemperatur gesteuert, d.h. die Heizungsvorlauftemperatur des Wärmenetzes wird über eine Heizkennlinie aufbereitet. In einer Steuerung mit einem in der Regel im Wohnraum installierten Temperatursensor wird die Heizkreisvorlauftemperatur durch die Umgebungstemperatur zusätzlich beeinflußt, so daß auch die Außenwärme aus der Solarstrahlung usw. mitberücksichtigt wird. Darüber hinaus werden über die Partietaste auch übergeordnete Größen wie Nachtzeitreduzierung und erweiterte Raumnutzungszeiten zum Eingriff in die Steuerung ausgenutzt.

Unter Kleinfeuerungsanlagen [6] versteht die VO über kleine und mittelgroße Feueranlagen (umgangssprachlich auch Kleinfeuerungsanlagenverordnung[5]) solche Werke, die nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz nicht genehmigungspflichtig sind, mit den Grenzwerten: Verbrennungsanlagen für Holzwirtschaft und Steinkohle mit einer thermischen Nennleistung von weniger als 1 Mio. kW (MW), Werke für Strom, Mehl und vergleichbare Pflanzenbrennstoffe mit einer thermischen Nennleistung von weniger als 0,1 Mio. kW, Öl- und Gasverbrennungsanlagen mit einer thermischen Nennleistung von weniger als 20 Mio. kW.

In der Verbrennungsanlagenverordnung [7] werden die Werke nach Größe unterschieden, ohne den Terminus "Kleinfeuerungsanlage" zu verwenden. Mit der " Übereinkunft nach 15a B-VG über das Inkrafttreten von Kleinkesselanlagen " haben sich alle neun Länder auf gemeinsame Regelungen verständigt, diese aber noch nicht umgesetzt[8][9], was folgende Begriffsbestimmung enthält: "Kleinfeuerungsanlagen sind in der Regel gewerblich genutzte Gebäude bis zu einer Brennstoff-Wärmeleistung von 400 kW, die zur Nutzwärmegewinnung zur Raumwärme oder zur Warmwassererzeugung vorgesehen sind.

13 Die gesetzlichen Bestimmungen können neben der produktionstechnischen Lebensdauer auch die Lebensdauer von Heizsystemen begrenzen. Die Energiesparverordnung legt in Deutschland das erlaubte Lebensalter und die Klein- und Mittelverbrennungsanlagenverordnung die höchstzulässigen Rauchgasverluste für Heizsysteme fest. Dispan, Jürgen: Industrieanalyse Heizungsbranche - struktureller Wandel, Entwicklungstendenzen, Anforderungen. Dr. Alfred Faber: Entwicklungsstadien der Hausheizung. Oldenburg 1957 Hermann Recknagel, Eberhard Sprenger, Ernst-Rudolf Schramek (Hrsg.): Paperback für Heizungs- und Klimaanlagen.

Verpflichtung zur Kennzeichnung neuer Heizsysteme mit einem Energieetikett ab dem Stichtag 31. Dezember 2015 ([1],Informationen zum Energieetikett für Heizungsanlagen).

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