Handwerkliche Berufe Frauen

Berufe im Handwerk Frauen

kommuniziert den Deutschen Handwerkerbund in Berlin. Kunsthandwerk von F bis J. Frauen hingegen lernen selten ein Handwerk. Ausgenommen hiervon sind die Berufe Friseur, Koch, Optiker und Konditor. Weshalb ist es wichtig, mehr Frauen und Mädchen für naturwissenschaftliche, technische oder handwerkliche Berufe zu interessieren?

Die Frauen bevorzugen Jobs mit Kindern.

Handwerkerausbildung als Frauenarbeiterin

Sie wollen nur, dass du dich gut fühlst und eine sinnvolle Karriereentscheidung triffst. Vielleicht haben sie nur Ängste, und dafür gibt es wenig Rechtfertigung. Wenn du ihnen sagst, dass du darüber nachgedacht hast und dass du einen vernünftigen Weg für dich selbst findest, kann das etwas von ihrer Furcht wegnehmen.

Vielleicht haben sie keine Ahnung, warum du diesen Job machen willst. Es ist eine Berlin-Webseite, aber vielleicht wird Ihnen das helfen oder Sie können sie kontaktieren und sie können Ihnen helfen, aus/für Ihre Gegend.

Untersuchung: Zur Lage der Frauen im Handwerksbereich

Über die Ausbildungs- und Beschäftigungslage von Frauen im Handwerksbereich informiert eine vorliegende Untersuchung. Inwiefern können Frauen für das Kunsthandwerk inspiriert werden? Welche Veränderungen müssen in den Unternehmen stattfinden, damit sich Frauen wohlfühlen? Die meisten von ihnen werden zum Friseur ausgebildet, wenn sie einen Beruf lernen. Danach kommen Berufe im Gesundheitshandwerk und im Gebäudereinigergewerbe.

Inwiefern können Frauen auch für andere Berufe inspiriert werden? Die Antwort auf diese Frage gibt eine vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales und Chancengleichheit, der niedersächsischen Ländervertretung der niedersächsischen Handwerkskammern, vom Volkswirtschaftlichen Institute für Mittelstand in Göttingen (ifh Göttingen) in Auftrag gegebene und vom Deutschen Krebsforschungsinstitut für Handwerkskunst und Kunsthandwerk an der Universtität Göttingen durchgeführte Untersuchung. Nachfolgend werden die Hauptergebnisse der Untersuchung zusammengefasst.

Mit 32,1 Prozentpunkten ist der Anteil der Frauen im Handwerksbereich weit über dem Anteil der Frauen im Ausbildungswesen (22,0 Prozentpunkte). Zum einen gelangen viele Frauen erst nach einer Ausbildung in anderen Wirtschaftszweigen in das Handwerk: Fast die Hälfe (48,2%) aller Frauen im handwerklichen Bereich mit beruflichem Abschluss absolvierten ihre Ausbildung außerhalb des handwerklichen Bereichs, vor allem in Handels- und Industriebetrieben.

Aus den Untersuchungen geht hervor, dass viele dieser Frauen in Handwerksbetrieben beschäftigt sind. Vor allem im männlich dominierten Handel sorgt die gewerbliche Frau für eine signifikante Steigerung des Frauenanteils. Andererseits beschäftigt das Handwerk viele ungelernte und teilqualifizierte Arbeitnehmer sowie viele Frauen, die keine Ausbildung haben. Dabei ist davon auszugehen, dass gerade das Reinigungsgewerbe, das eine hohe Beschäftigungsquote aufweist und durch ein niedriges Beschäftigungsniveau gekennzeichnet ist, für viele Frauen, die keine berufsspezifischen Qualifikationen haben oder in ihrem Lehrberuf keine Arbeitsmöglichkeit finden, eine Berufsperspektive ist.

Fast 88% aller Frauen im Reinigungshandwerk sind als un- oder teilqualifizierte Arbeitskräfte beschäftigt. Die Berufe, in denen Frauen vorwiegend kaufmännisch und technisch oder als Manager (als Meisterinnen) beschäftigt sind, umfassen wie erwartet von Frauen dominierte Berufe wie Friseurinnen, Schneiderinnen, Kosmetikerinnen, Fotografen und den Gesundheitsbereich. Bei der Betrachtung der Einzelberufe fällt auf, dass der Frauenanteil unter den Facharbeitern etwas größer ist als in der Kategorie der weiblichen Handwerksmeister.

Das zeigt, dass Frauen weniger wahrscheinlich sind als ihre Männer, den Sprung in die Selbständigkeit oder die Stellung der beschäftigten Handwerksmeisterin zu wagen. Dies betrifft nicht nur gemischte Berufe wie den Gesundheitshandel, sondern auch Berufe, die vorwiegend von Frauen besetzt und von Frauen dominiert werden.

Anders ausgedrückt: Selbst in "ihren Bereichen" scheint es für Handwerkerinnen unverhältnismäßig unwahrscheinlich zu sein, in Führungspositionen zu gelangen. Die Mehrheit der Frauen in abhängiger Beschäftigung arbeitet in der Regel in Form von Teilzeitarbeit im Handwerksbereich (58,3%), während die meisten MÃ??nnerinnen und MÃ??nner fast nur VollzeitbeschÃ?ftigungen haben (87,6%). Nimmt man die strukturellen Merkmale der von Frauen und Männern dominierten Berufe unter die Lupe, so zeigt sich auch, dass Frauenberufe weitgehend in Teilzeitarbeit oder in Nebenberufen ausgeübt werden.

Bei den von Männern dominierten Berufen ist die Teilzeitbeschäftigung vielmehr die Ausnahmen. Denn Untersuchungen zu den Determinanten der Frauenbeschäftigung zeigen, dass Altersteilzeitmodelle von MÃ??ttern sehr oft verwendet werden. Entscheidend ist dabei die Flexibilisierungsmöglichkeit der Arbeitszeitmodelle gerade in diesen Berufen - auch wenn dies aufgrund der kleinteiligen Gewerkestruktur eine ganz spezielle Aufgabe ist.

Beispielsweise zeigt die Analyse, dass etwa die Hälfe der im Handwerksbereich tätigen Frauen (und Männer) eine persönliche Anpassung der Arbeitszeit wünschen (Erhöhung oder Reduzierung). In Anbetracht des entwicklungspolitischen Zieles, den Frauenanteil im Handwerksbereich zu erhöhen, werden daher mehrere Massnahmen empfohlen, die die Bindung von qualifizierter Facharbeiterin im Handwerksbereich begünstigen können:

Stärkung der Netzwerkarbeit zwischen Ausbildungsbetrieben und nichtausbildenden Handwerkern; Etablierung von Beratern der Handwerkerkammern als zentraler Anlaufstelle und Mittler für den jungen Handwerker; frühzeitige Durchführung von Vorstellungsgesprächen mit Praktikanten; (weiterer) Ausbau von Teilzeitbeschäftigungsmodellen auch in Männerberufen; Ausbau der Angebote für betriebsnahe Kinderbetreuungseinrichtungen.

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