Handwerkliche Ausbildungsberufe Liste

Liste der Handwerksberufe

("BIBB") und auf der Website des Deutschen Handwerksverbandes (ZDH). Die Unterrichtspläne nach Ausbildungsberufen / Studienrichtungen im Überblick. Beliebte Variante ist der Einstieg ins Berufsleben, die auch die innerbetriebliche Ausbildung darstellt. Das Verzeichnis der gleichwertigen beruflichen Qualifikationen ist alphabetisch gegliedert:. Kfz-Sachbearbeiter - Bankkaufmann - Spezialist für Markt- und Sozialforschung - Immobilienkaufmann - Industriekaufmann Sie sind (technisch) Abiturient und suchen den richtigen Ausbildungsplatz?

Handwerksberufe - Herzlich Wilkommen bei der Handwerkerkammer Hannover

Und dann ist einer der hier vorgestellten Berufsgruppen der für Sie passende. Von Betriebsmechanikern und Friseuren bis hin zu Zahntechnikern und Schreinern - der Handel hat ein breites Angebot an interessanten Auszubildenden. Ein Großteil davon wird im Handwerkskreis Hannover erlernt. Die folgende Liste gibt einen Einblick in diese Berufe:

Umfangreichere Stellenbeschreibungen sind auf der Homepage des BIBB und auf der Homepage des Zentralverbands des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ersichtlich. Gesetzliche Rahmenbedinungen wie z.B. Ausbildungsvorschriften sind auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit unter www.berufenet.de zu find. Bewerben können sich junge Menschen, Erziehungsberechtigte oder Lehrkräfte, die eine Anfrage zu den Lehrberufen oder zur handwerklichen Berufsausbildung haben:

Der Stellenwert des Gewerbes für die Arbeitswelt und die Berufsausbildung in der Region

Zwischen 2009 und 2015 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Handwerksbereich um gut sechs Prozentpunkte. Aber auch im Bereich der Ausbildung nimmt das Kunsthandwerk ab. Die Beschäftigungs- und Ausbildungslage ist jedoch je nach Land und Berufsgruppe des Handwerkes sehr unterschiedlich. Die öffentliche Debatte und Reportage über die aktuelle Situation im dt. Kunsthandwerk ergibt ein sehr heterogenes Gesamtbild.

Es werden Schätzungen angestellt, die von einem Beschäftigungsanstieg im gesamten Handwerksbereich bis hin zu krassen personellen Engpässen und einem Mangel an jungen Menschen gehen, die die Existenz des Handwerks gefährden, von einem zyklischen Höchststand in der Auftragssituation bis hin zu Bedenken über das Aussterben vieler kleiner Handwerksbetriebe und das gleichzeitige Anwachsen mittlerer und großer Unternehmen. Auch die aktuellen Untersuchungen des Regionalforschungsnetzes des IAB belegen, dass die Situation im dt. Kunsthandwerk ungleichmäßig ist.

Die Dynamik der Beschäftigung ist auch im jeweiligen Handwerksbereich sehr unterschiedlich. Im Jahr 2015 war mit einem gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungsanteil von 12,6 Prozentpunkten fast jeder achte Mitarbeiter in Deutschland im Fachhandwerk tätig (siehe Tab. 1 und Informationsbox "Datengrundlage und Begrenzung des Fachhandwerks"). Mit 13 Prozentpunkten war der Marktanteil in Ostdeutschland etwas größer als in Westdeutschland.

Das Handwerksgewerbe machte zwar 15 Prozentpunkte aller Teilzeitbeschäftigten aus, war aber mit 12,3 Prozentpunkten bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern leicht rückläufig. Diese Differenz lässt sich vor allem durch die meldefreie Beschäftigungsstruktur der Reinigungsbranche erklären: Jeder zehnte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer und jeder dritte handwerkliche Arbeitnehmer, der nur am Rande beschäftigt ist, beschäftigt in dieser Niederlassung (siehe Infobox "Datengrundlage und Begrenzung des Handwerks").

Im Folgenden liegt der Schwerpunkt auf der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit. Auffällig ist, dass die Erwerbstätigkeit im Handwerksbereich zwischen 2009 und 2015 um 6,1 Prozentpunkte wuchs, nur um die Hälfte geringer als in der Volkswirtschaft insgesamt (+11,2 Prozentpunkte). Gleichzeitig gibt es beträchtliche räumliche Differenzen (siehe Tab. 2). Die Bandbreite des Beschäftigungszuwachses im Handwerksbereich erstreckt sich von +10,7 Prozentpunkten in Niedersachsen bis hin zu -3,7 Prozentpunkten in Thüringen.

Als einziges Land ist die Zahl der Erwerbstätigen im Handwerksbereich um 10,5 Prozentpunkte angestiegen, das ist mehr als die Zahl der Erwerbstätigen um 10,1 Prozentpunkte. In Hessen arbeiten jedoch nur 9,7 Prozentpunkte aller Mitarbeiter im Handwerksbereich - der mit Abstand geringste Prozentsatz aller flächenorientierten Länder. Als Handwerkslieferanten sind die Betriebe des Handwerks für den kaufmännischen Bereich in erster Linie auf den Branchenbedarf angewiesen, der wiederum wesentlich vom Aussenhandel, der Inlandsnachfrage und der allgemeinen Investitionsbereitschaft geprägt ist.

Der Zustand der Lebensmittelindustrie und des privaten Konsumhandwerks wird vor allem durch die Einkommenslage der Privathaushalte und deren Konsumbereitschaft beeinflusst. Einflüsse auf diese Größen wirken sich daher auch auf die Beschäftigungslage und die allgemeine Entwicklung in den verschiedenen Berufsgruppen des Handwerkes auf regionaler Ebene in unterschiedlicher Weise aus. Den größten Beschäftigungszuwachs im Handwerk verzeichnet landesweit das Gesundheitswesen mit 16,4 Prozentpunkten, vor dem kaufmännischen Handwerk (11,6 Prozent) und dem Veredelungsgewerbe (8,5 Prozent).

Bereits 2009 kam rund jeder Vierte im Handwerksbereich aus dem kaufmännischen Handwerksberuf und aus dem Veredelungsgewerbe (siehe Abbildung). In diesen Bereichen stieg der Mitarbeiteranteil - bezogen auf alle Mitarbeiter im Handwerksbereich - in den letzten sechs Jahren um 1,3 bzw. 0,6 in %.

Im Gesundheitswesen hingegen lag dieser Anstieg trotz des kräftigen Anstiegs nur bei 0,3 Prozentpunkten, da es sich um die geringste Gruppe des Handwerks handelte. Sie hat mit einem Beschäftigungsanteil von weniger als vier Prozentpunkten trotz ihrer hohen dynamischen Entwicklung nur einen geringfügigen Einfluß auf die gesamte Entwicklung des Handwerks. Andererseits hat die Wichtigkeit der Lebensmittelindustrie, des Handwerks für den Privatkonsum und des Kraftfahrzeughandels abgenommen:

Ihr Anteil an allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern im Handwerksbereich sank zwischen 2009 und 2015 um einen (fast) Prozentpunkt, obwohl die Beschäftigtenzahl im Kraftfahrzeughandel leicht gestiegen ist (+0,4%). Der Beschäftigungszuwachs im kaufmännischen Fachhandwerk (mit Fokus auf Gebäudereinigung) ist somit vor allem auf das Wachstum in Hessen und Niedersachsen zurück zu führen.

Überdurchschnittlich stark ist in all diesen Ländern die Anzahl der Baubewilligungen und Fertigstellungen, vor allem von Eigentumswohnungen, gestiegen. Der Beschäftigungsrückgang im Handwerk für den Privatbedarf ist vor allem auf die Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen, aber auch in Rheinland-Pfalz, Hamburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu verdanken. Außerdem sollte man sich die Entwicklungen in den Branchen mit der höchsten Beschäftigung ansehen (siehe Grafik).

In Deutschland sind die meisten Menschen im Handwerksberuf Kfz-Techniker und Gebäudereiniger, vor allem Elektroingenieure, Maurer und Betonbauer. Gemeinsam mit Monteuren und Heizungstechnikern, Backern, Feinmechanikern und Metallarbeitern arbeiten bereits mehr als 60 Prozentpunkte aller Mitarbeiter in diesen acht Industriezweigen im Handwerksbereich. Die Zahl der Mitarbeiter in den 20 bedeutendsten Wirtschaftszweigen ist mit Ausnahmeregelungen für Friseure, Metzger und Bäcker zwischen 2009 und 2015 gestiegen, wenn auch mit einer im Vergleich zur gesamten Entwicklung des Handwerks unterdurchschnittlichen Rate.

Zu diesem Beschäftigungszuwachs haben mit großem Abstand die Betriebe des von der Registrierungspflicht befreiten Gebäudereinigungsgewerbes am meisten beigetragen. Die Handwerksbetriebe sind von kleinen Betrieben geprägt: Laut der Volkszählung des Handwerks haben rund 81% der rund 580.000 Betriebe weniger als 10 Mitarbeiter, 20 Mitarbeiter und etwas weniger als 8% mehr der Handwerksbetriebe. Nur in den nicht genehmigungspflichtigen Gewerken für Baureiniger und Fliesen-, Platten- und Mosaikschichten ist die Anzahl der Betriebe signifikant angestiegen.

Der in den vergangenen Jahren im Handwerksbereich beobachtete Beschäftigungszuwachs beruht nicht auf einem allgemeinen Anstieg der Anzahl der Betriebe, da dieser insgesamt fast unverändert geblieben ist, sondern in der regel auf dem Zuwachs der vorhandenen Betriebe. Die Ausbildung im deutschen Handwerksberuf ist außergewöhnlich hoch: Überregional wird mehr als jeder vierte (siehe Tab. 3) aller innerbetrieblichen Lehrlinge im handwerklichen Bereich ausgelernt.

Das bedeutet, dass der Bildungsbeitrag des Handwerkes mehr als doppelt so hoch ist wie sein Beitrag zu allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern. In den Ländern Schleswig-Holstein (32,9 %), Niedersachsen (30,9 %) und Rheinland-Pfalz (30,3 %) haben die größten Ausbildungsquoten (siehe Tab. 4). Daher ist die Berufsausbildung in nicht-technischen Berufen dort von überproportionaler Bedeutung.

Der größte Teil der Ausbildungszeit wird von den genehmigungspflichtigen Berufen getragen. Danach lag die Ausbildungs-Quote für die gewerblich-technische handwerkliche Berufsausbildung im Jahr 2014 bei 9,6 Prozentpunkten, verglichen mit nur 2,6 Prozentpunkten für das nicht genehmigungspflichtige Handwerk. In allen Ländern ist die Anzahl der Lehrlinge zwischen 2009 und 2016 ohne Ausnahme deutlich zurückgegangen.

Bei einem bundesweiten Minus von 15,9 Prozentpunkten waren es 11,4 Prozentpunkte in Westdeutschland und 36,2 Prozentpunkten in Ostdeutschland. Der geringste Anteil der Abnahmen, zwischen 7,6 und 10,7 Prozentpunkten, liegt in Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. In den neuen Bundesländern hingegen waren mit teilweise mehr als 40 Prozentpunkten starke Einbußen zu verzeichnen (siehe Tab. 4).

Fast jeder zweite Lehrstellenverlust in einigen alten Laendern ist auf das Fachhandwerk zurueckzufuehren: Die Anzahl der Lehrlinge im Fachhandwerk sank in ganz Westdeutschland staerker als in der gesamten Wirtschaft. Für die neuen Bundesländer gilt dies für Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen (siehe Tab. 4). Vor dem Hintergrund des in vielen Wirtschaftszweigen sichtbaren Fachkräftemangels wird sich der Fachkräftemangel im Fachhandwerk voraussichtlich noch weiter zuspitzen.

Denn im Wettstreit um die begehrten Nachwuchskräfte werden vor allem die vielen kleinen Handwerksunternehmen in Zukunft mehr denn je hinter großen Unternehmen aus anderen Wirtschaftsbereichen zurückbleiben. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Beschäftigten im Handwerksbereich viel geringer gestiegen als in der gesamten Wirtschaft.

Dies könnte die Rolle des Handwerks als relevantem Arbeitsmarktmotor in absehbarer Zeit weiter mindern. Nach wie vor sind Politiker und Industrie aufgefordert, das Fachhandwerk attraktiv zu machen und schwächeren jungen Menschen im Fachhandwerk den Einstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen. Datenbasis: Definition des Handwerks: Das Handwerkswesen wird durch die beruflichen Aktivitäten nach dem Handwerksgesetz (HwO) definiert.

Dabei wird zwischen lizenzpflichtigen, nicht lizenzpflichtigen und handwerklichen Berufen unterschieden. Der Handwerksverband führt Listen, in denen die Betriebe dementsprechend eingetragen sind. Die Volkszählung des Handwerks umfasst jedoch nur Betriebe des meldepflichtigen und von der Registrierungspflicht befreiten Gewerbes (Anhang A oder Anhang B Teil 1 der HwO), nicht aber handwerkliche Gewerke. Darüber hinaus werden nur selbständige Handwerksbetriebe berücksichtigt.

Handwerksbetriebe und interne Stellen werden nicht mitgerechnet. Handwerksbetriebe werden nach der von ihnen ausgeführten Aktivität klassifiziert. IIAB-Kurzbericht Nr. 18. Müller, Klaus (2017): Die Position des Kunsthandwerks in der gesamten Wirtschaft. Göttingers Studies in Craft Economics, Vol. 99, Deutschland. Müller, Klaus (2015): Strukturelle Entwicklungen im Handwerksbereich. Göttingers Studies in Craft Economics, Vol. 98, Deutschland.

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