Handwerkliche Ausbildung 2017

Bastelausbildung 2017

um sich nach ihrer Ausbildung zum Handwerker weiterzubilden? Der Umsatz im Handwerk erreichte 2017 rund 581 Milliarden Euro (ohne Mehrwertsteuer). Bildung 2017: Koch; Restaurantfachmann. Die Trades auf einen Blick.

Überzeugen Sie sich selbst, welche Berufe 2017 von welchem Geschlecht am besten angenommen wurden.

Handelskennzahlen

Der Handwerkssektor ist der vielfältigste Wirtschaftszweig in Deutschland und stellt mit seinen kleinen und mittelständischen Unternehmen den Kern der dt. Volkswirtschaft dar. Etwa 1.000.000.000 Unternehmen sind in den Handwerksrolle und im Handwerksregister eintragen. Rund 5,49 Mio. Menschen sind dort beschäftigt und rund 365.000 Auszubildende werden dort qualifiziert ausgebildet. Das bedeutet, dass 12,4 Prozentpunkte aller Beschäftigten und 27,6 Prozentpunkte aller Azubis in Deutschland im Handwerksbereich beschäftigt sind.

Der Jahresumsatz im Jahr 2017 im Handwerk betrug rund 581 Mrd. EUR (ohne Mehrwertsteuer). Egal ob für private Verbraucher, Wirtschaft, Gewerbe oder den öffentlichen Sektor - das dt. Gewerbe verfügt über ein breit gefächertes, vielfältiges und hochqualitatives Leistungsspektrum.

Es will kaum jemand Backer oder Fleischer werden.

Die Anzahl der Neueinstellungen ist nach Angaben des Handwerksverbandes seit 2010 jedes Jahr um mehr als 70.000 gesunken - insbesondere in der Lebensmittelindustrie. Trotz der guten wirtschaftlichen Situation findet das deutsche Handwerk nicht genügend Nachwuchskräfte. Die Anzahl der Ausbildungsplätze ist seit Anfang dieses Jahrzehntes jedes Jahr um mehr als 70.000 gesunken.

Dies belegen die vom ZDH veröffentlichten Kennzahlen. So wurden 2010 439.000 und 2015 nur 363.000 Ausbildungsverträge geschlossen - ein Minus von 17 vH. In den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der auszubildenden Bäcker und Metzger um die Hälfte reduziert. Darüber hinaus kommt dem Thema Reife und Lernen eine große Bedeutung zu.

"Seit Jahren weigern sich Wirtschaft und Verwaltung, sich mit den Möglichkeiten der dualen Ausbildung auseinanderzusetzen", bemängelt der Wirtschaftsverband. "Dem Bericht zufolge ist nun jeder zehnte Ausbildungsplatz frei. Auch auf der am kommenden Wochenende beginnenden International Trade Fair for Crafts and Trades in München ist der Mangel an Nachwuchskräften ein Schwerpunkt. Vor allem bei Metzgereien und Bäckereien geht nicht nur die Anzahl der Lehrlinge zurück, sondern entgegen dem allgemeinen Branchentrend auch die Anzahl der Unternehmen.

Noch größer ist der Mangel an jungen Metzgern: 2008 gab es fast 70000 Fleischerlehrlinge, 2015 waren es nur noch 3200. Nach Angaben des ZDH kann jeder dritte Ausbildungsplatz im Metzgerhandwerk nicht mehr vergeben werden.

Langsam, aber sicher geht die Anzahl der Backwaren zurück. "â??Wir stehen im direkten Wettbewerb mit der Industrieâ??, sagt ein MÃ?nchner BÃ?cker Ã?ber billigere Waren aus groÃ?en Brot produzierenden Betrieben, die in SupermÃ?rkten und BÃ?ckereien verkauft werden. Im Stadtgebiet werden Backwaren oft von Konkurrenten eingenommen, so dass wenigstens der Point of Sale aufrechterhalten wird. In ländlichen Gebieten hingegen führt die Stilllegung oft dazu, dass Fleischer oder Konditoren dauerhaft untergehen.

Dafür geben die Backer nicht nur dem demographischen Wandels und dem Tendenz zum Studieren die Schuld. Der DIHK bemängelt seit Jahren, dass immer mehr Lehrstellen frei sind.

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