Granit Steckbrief

Profil aus Granit

Angaben über Mineralgranit mit Profil, Lagerstätten, Fundstätten, Geschichte und Verwendung. Die Memosätze Feldspat, Quarz und Glimmer, die ich nie vergessen werde, geben die Zusammensetzung des Granits etwas vereinfacht wieder. mw-headline" id="Terminologie_und_Definition">Abschluss und_definition [Bearbeiten | | Quelltext bearbeiten]

Granit (aus dem lateinischen Granat "Korn") sind massive und verhältnismäßig grobe kristalline magnetische Tiefgesteine (Plutonite), die reich an Quarzen und Feldspäten sind, aber auch schwarze (mafische) Mineralien, insbesondere Mica, beinhalten. Die Gedächtnisstütze "Feldspat, Quartz und Mica, die drei, die ich nie vergessen werde" gibt einen vereinfachten Überblick über die Beschaffenheit von Granit. Der Granit korrespondiert in seiner stofflichen und anorganischen Beschaffenheit mit vulkanischem Rhyolith.

Der Granit ist in der Regel massiv und kann durch horizontale und vertikale Risse (dreidimensionale Risse) in Quaderblöcke unterteilt werden. Granit im Bereich des Daches der Eindringung ist weniger oft flach. Im Umgangssprachlichen wird das englische Granit oft als Oberbegriff für verschiedenste Plutongesteine benutzt, die in Bezug auf Form, Struktur, Korngröße, chemische und mineralische Beschaffenheit mehr oder weniger den tatsächlichen Gesteinen (einschließlich Alkalifeldspatgraniten) entsprechen.

Dieses Gestein, wenn es einen Quarzgehalt von mehr als 20 Prozent aufweist, wird petrografisch unter dem Oberbegriff Granitoide oder Granitgesteine zusammengefaßt. Einzeller und Diorit enthalten weniger als 20 v. H. Quartz und sollten daher nicht als "Granit" oder "Granitoid" bezeichnet werden. Darüber hinaus werden die dunklen Natursteine magmatischer Herkunft oft als "schwarze Granite" bezeichet (z.B. der "svart granite" aus dem südschwedischen Älmhult[1]).

Granit im petrografischen Bereich ist nie dunkel - er gehört zu den leuchtenden (leukokratischen) Felsen. In der Maggiatal region und im ganzen Kanton werden die so genannten "Granitfelsen" sehr oft für Häuserdächer, Pergolas, Straßenbegrenzungen, Tabellen und Sitzbänke eingesetzt, die kein Granit im petrografischen Stil sind. Darüber hinaus kommt der Ausdruck Granit in Idiomen mehrfach vor.

Der Granit entsteht durch die Kristallisierung von geschmolzenem Gestein (Magma) innerhalb der Erdrinde, meist in einer Wassertiefe von mehr als zwei Kilometer unter der Erde. Am wichtigsten sind dagegen die Vulkangesteine, mit denen das Magnetfeld bis an die Oberfläche der Erde vordringt. Daher ist Granit ein tiefes Gestein (Fachbegriff: Plutonit). Felsen, die sich sehr nahe an der Oberfläche der Erde (weniger als zwei Kilometer) verfestigen, werden als Subvulkane, Übergangsmagmatite oder Ganggesteine bezeichnet, werden aber oft unter dem Stichwort Vulkanite zusammengefasst.

Der Schmelzpunkt von Granitmagmen unter atmosphärischem Druck beträgt 960 C, während der Schmelzpunkt von flüssigkeitsreichen Magneten auf bis zu 650 C reduziert wird. In den meisten FÃ?llen werden sie nicht aus dem Erdmantel hergestellt, sondern aus geschmolzenem Werkstoff der niederen Erdrinde. Klassischerweise werden drei Granitarten nach Chapell and White (1974) unterschieden:

I-Granite ( "igneous source", d.h. aus Magnetit geschmolzen) sind hauptsächlich bei ozeanisch-kontinentalen Kollisionen zu beobachten, seltener in mittelmeerischen Graten oder Krisenherden. Sie sind oft durch einen erhöhten Gehalt an Biozit und Amphibol (insbesondere Hornblende) gekennzeichnet. Diese entstehen vor allem dann, wenn die kontinentale Erdkruste entlastet wird, z.B. durch Bodenerosion und Isostatik nach dem Einsturz eines Bergmassivs, wie es teilweise in den dt. Mittelgebirgszügen der Fall war.

Die tektonischen Störungen durch die Bewegung der Bodenkruste ermöglichen dem Magma einen einfachen Aufstieg von der Unter- zur Oberkruste. Man spricht von Plutons, wenn sie sich, wie beim Granit, verhältnismäßig tiefgreifend im Inneren der Erde bilden. Oftmals verbleiben aber auch die Steigpfade in Zusammenhang mit dem Eindringkörper.

Darüber hinaus kommt es aber auch vor, dass während des Aufstiegs Magnetfelder gestoppt werden, weil sie durch das partielle Schmelzen des umliegenden Gebirges Hitze abführen. Oftmals beinhalten sie ungeschmolzene mineralische Körner oder Gesteinsbrocken aus dem umliegenden Gestein. Granit verfestigt sich wie alle Plutoniten auch sehr schnell in größerer Tiefe von mehreren km. Die schwarzen Mineralien, die in der Regel auch eine höhere Konzentration aufweisen, kristallisieren zunächst aufgrund ihres hohen Schmelzpunkts.

Daraus ergeben sich oft besonders ungewöhnliche Gesteinsarten und Mineralien. Darüber hinaus verändern die Hochtemperatur und die Materialversorgung durch das heiße Magnetfeld das umgebende Gebirge erheblich und verwandeln es in ein Metamorphosengestein. Mit weiteren Erdkrustbewegungen und dem Abbau des darüber liegenden Felsens erreicht der verfestigte Granit dann die Oberfläche der Erde.

Der Granit kann sich durch tektonische oder hydrothermische Vorgänge stark ändern. Sobald die Oberfläche der Erde erreicht ist, beginnt die Bewitterung und Erosion des eigentlichen Griess. Granit ist im Allgemeinen mittel- bis großkörnig. Sie weist eine einheitliche Mineralienverteilung mit einer oft richtungslosen Struktur und dem daraus resultierenden verhältnismäßig gleichmäßigen Aussehen auf.

Das Gefüge des Granits ist durch eine direkte Kornstruktur charakterisiert, die Kristallgröße variiert in der Regel zwischen einem und mehreren Zentimetern. Es gibt neben dem Granit mit gleicher Korngröße, bei dem fast alle Quarze die gleiche Korngröße haben, sehr oft auch unebene Hartgesteine oder Porphyrit. Es gibt Einkristalle, meist Feldspat, die um ein Vielfaches grösser sind als die Quarze der Grundmasse.

Eine bekannte porphyrische Granitart ist die Raffakiwi. Die Farbskala der granithaltigen Materialien erstreckt sich von hellgrau bis blaustichig, rotbraun und grün. Das Gelb der verwitterten Körnergranite stammt aus Eisenhydroxid-Verbindungen (Limonit), die durch Witterungseinflüsse von eisenhaltigen Mineralien, die vor allem im Granit enthalten sind, entstehen. Granit besteht überwiegend aus Quarzen, Feldspat und etwa 20-40 Masse-% dunkler, mafischer Mineralien.

Als mafische Mineralien kommen hauptsächlich Biotite (dunkler Glimmer), in selteneren Fällen Amphibol, Pyroxen oder andere vor. Heller Glimmermuskovit ist auch eine der wichtigsten hellfarbigen Gesteinskomponenten von Granit. Zu den Graniten gehören Zirkonium, Epatit, Titanit, Magnetit, Rutil, Ilmenit oder andere Erzmineralien als Zubehör (Sekundärkomponenten), von denen einige aus überdruckten Bereichen kommen können.

Enge Verwandtschaft mit Granit und oft damit verbunden in Plutons sind andere magnetische Tiefgesteine, die eine etwas andere physikalische Beschaffenheit aufweisen und zusammen mit Granit als Granit bezeichnet werden. Sie unterscheidet sich vom Granit vor allem durch ihre riesige Granulatstruktur und ist, da sie aus Schmelzresten entsteht, mit so genannten unverträglichen Bestandteilen wie z. B. Li-Li. aufgeladen.

Charnockit, der sich durch einen verhältnismäßig großen Orthopyroxenanteil kennzeichnet, wird seit langem zu den granithaltigen Materialien gezählt. Außerdem ist Granit das korrespondierende tiefe Gestein zu den Vulkangesteinen Rhyolith und Obsidian. Bei allen drei handelt es sich um saures Gestein, d.h. es hat einen höheren SiO2-Gehalt. Granit gehört zu den am meisten verbreiteten Felsen innerhalb der Kontinenterde.

Diese treten im Zuge der Plattentektonik vor allem in Bergen oder an Subduktionszonen auf: Dort kann der hohe Wasseranteil Granitmagma erzeugen, das beim Abkühlen im Erdinnern Granit ausbildet. Granit kommt auch als Gletscherschutt in den pesistozänen Tiefebenen Mittel-, Nord- und Osteuropas vor. Aufgrund ihres erhöhten Quarz- und Feldspatgehalts und ihrer widrigen klimatischen Situation im Mittelgebirge bilden sie in Mitteleuropa in der Regel ernährungsarme, ebenfalls zur Säuerung neigende Bäume.

Abhängig von der Wasserführung und der Tiefe der Bodenentwicklung trifft man in der Regel Kletterpflanzen oder Braunerde, in selteneren Fällen Podolen. Dieser Boden wird hauptsächlich für forstwirtschaftliche Zwecke verwendet. Aufgrund ihrer Hochbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit, Härte und Witterungsbeständigkeit sowie ihrer hervorragenden Schleif- und Poliereigenschaften sind sie in der Bauindustrie von großer wirtschaftlicher Relevanz, werden aber auch in Spezialbereichen des Maschinen-, Werkzeug- und Messgerätebaus verwendet.

Seit jeher wird Granit auch in der Steinskulptur wiederverwendet. Granitskulpturen sind rarer als solche aus weichem Stein, weil es sich um Hartgesteine im eigentlichen Sinn des Wortes und mit manuellen Mitteln geformt wird, die einen großen physischen und technologischen Kraftaufwand erfordern. Grobkörniger Granit hat im Vergleich zu feinem bis mittelkörnigem Granit niedrigere Druck- und Biegefestigkeitswerte.

Hämatit ist in den gelben Granitblöcken zu Limoniten geworden. Möglicherweise hat die gelbe Färbung des Granits auch selektiv durch eine Transformation von Feldspat und Biotit stattgefunden. Verwitterter Granit wird zur Herstellung von Porzellan- und Quarzbrise sowie anderer Gesteine verwendet.

Mehr zum Thema