Golfballtaucher werden

Werde Golfballtaucher

Bremen: Verdiene als Diver auf dem Platz etwas Gutes - World Aber für viele Golfspieler sind die Weiher verräterische Barrieren, die versagte Kugeln schlucken. Jedes Jahr landet Hunderttausend weißer, gelber, orangefarbener oder rosa Kugeln im Unterwasser. Mit dem erneuten Herausholen der Kugeln erwirtschaftet Ralf Oestmann aus dem niedersÃ?chsischen Oberland. Die 44-Jährige geht mit Tauchanzug, Schutzbrille, Schnorchel und Sauerstofftank ins Meer und fängt die Kugeln heraus.

"Das ist das Prinzip der Wasserpflege", sagt Oestmann, der die Bälle ausliefert. "Wenn die Bälle für längere Zeit im Meer bleiben, können sie korrodieren und Schmutz abführen. Oestmann ist seit acht Jahren Golfballtaucher, einer von etwa zehn in Deutschland. Laut Oestmann ist er für rund 300 Wässer auf Golfanlagen verantwortlich. Aber er hat nicht nur Bälle aus Tümpeln geangelt.

Für ihn ist es auf jeden Fall logisch, wieder Golfschläger aus dem Teich zu fischen. Oestmann darf die "Wasserbälle" - in der Sprache "Lakeballs" - mitbringen. Aber er jagt nicht nur Bälle. "â??Der NÃ?hrstoffkreislauf in einem Wasserkörper muss funktionierenâ??, sagt der studierte GÃ?rtner mit weiterem Training zum â??Greenkeeperâ?? auf GolfplÃ?tzen. Kräuterboden und kräftige Algebildung in den Weihern sind ein Auswüchse.

Auf Wunsch verwendet Oestmann dann auf Wunsch Anlagen wie Wasserminz- oder Wassermuscheln, Weinbergschnecken, Krebse und kleine Fische.

Golfball-Taucherin

In Golfanlagen kann ein Golfball im Meer landen. Diverse wie Sascha Kronen machen sich dann auf die Suche nach ihm. Schon immer hat Sascha Krones gerne sammelt. Es begann alles mit zwei Bällen, die er fand, als er 13 Jahre alt war. Die 42-Jährige betaucht Golfbälle auf dem Golfplatz. So hat Sascha Krones nie selbst geboxt. "Es kam wirklich nur durch diese Eier.

Der Mann ist seit beinahe zehn Jahren Vollzeit-Golfballtaucher. Hierüber müssen die Teilnehmer ihre Kugeln aufschlagen. Doch ab und zu landet der Ball im Nass. Bei tiefen Wasserhindernissen wird bei Sascha Kronen mit einem Sauerstofftank getaucht. Anschließend wird über ein Sprachrohr Wasserluft zugeführt. Er kann unter der Wasseroberfläche immer noch nicht viel ausmachen.

Anschließend spürt Sascha Krones die Bälle mit einer Handfläche auf dem Erdboden und schmeißt sie in eine Netztasche. Die Tauchgänge von Sascha Kronen finden jedes Jahr von Anfang Februar bis Anfang Dezember statt. Auch will Sascha Krones nicht versehentlich einen Kugel gegen den Schädel haben. Die gefundenen Bälle vertreibt Sascha Krones.

Aber zuerst müssen die Kugeln gereinigt werden. Wenn die Kugeln lange im Meer aufliegen, lagern sich Schmutzablagerungen an ihnen ab. Zur Lösung dieses Problems tränkt Sascha Krones sie in Trinkwasser und Citronensäure. Danach gehen sie in eine besondere Golfballwaschmaschine. Dort werden sie abgetragen und mit viel Feuchtigkeit nachgewaschen.

Abschließend reinigt Sascha Krones die Kugeln mit Hilfe von Schaumseife und einem Biskuit. Die Golfballtaucher werden nicht nur Golfschläger im Meer finden, sondern auch Flaggen, Golfkarren und Clubs.

Mehr zum Thema