Glasmacher Beruf

Beruf des Glasmachers

Glasbläser ist die Berufsbezeichnung für Glasfacharbeiter. Selbstverständlich gibt es so etwas wie den geborenen Glasmacher nicht. Informationen über den Beruf und die Berufsbeschreibung des Glasmachers sowie die notwendige Ausbildung. Bei diesem Beruf solltest du eine ruhige Hand haben und sorgfältig arbeiten. Sind Sie auf der Suche nach einer Ausbildung zum Glasmacher?

mw-headline" id="Beschreibung">Beschreibung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Über die deutsche Maschinenbauerin und Universitätslehrerin vgl. Birgit Glasmacher. glasmaker ist die Bezeichnung für Glasfacharbeiter. Obwohl der Glasmacher auch Gläser ausbläst, ist der Beruf des Glasmachers auf die Bildung von Gläser "vor der Lampe", d.h. den Offenbrenner, begrenzt. Die Mehrheit der Glasmacher ist in der glasverarbeitenden Industrie tätig, z.B. bei Hohlglasproduzenten, in Glaswerken (dort vor allem in Studioabteilungen) oder in Spezialglaswerken mit Antiquitätenglasproduktion.

Die Glasmacher entfernen Glasbrocken aus dem Topfofen oder dem Ofen mit einem Glasmacherrohr oder einem Glasmachereisen, einem Langrohr oder einer Stahlstange. In der Regel unterscheiden die Glasmacher zwischen unterschiedlichen Werkstoffen aus Metallen oder Hölzern, jetzt auch aus Grafit. In der Vorbereitungsphase wird die Kontaktfläche mit einem Dampfbrenner oder Heißglas verschmolzen und anschließend wie zwischen den einzelnen Applikationen mit einem Wasserbad eingeweicht.

Kommt das heisse Teil mit der Gießform in Berührung, verdunstet das dabei entstehende Feuchtigkeit. Während der Rotationsbewegungen der Verarbeitung verschiebt sich das Flüssigglas dann auf der Dampfoberfläche und bildet eine völlig ebene Fläche. Jeder Glasmacher verwendet wie bei anderen Handwerken seine eigenen Werkzeuge, die er nicht leiht. Die Glasmacherinnen und Glasmacher beschäftigen sich im bayrischen oder tschechischen Traditionshandwerk in einer Gruppe von zwei bis fünf Leuten.

Die einzelnen Mitarbeiter führen nur einen Teil des Fertigungsprozesses durch und geben das Teil dann an einen anderen Glasmacher weiter. Eine der anspruchsvollsten Aktivitäten der Glasmacherin ist die Produktion von Stiel und Boden eines Fruchtglas. In den letzten 1000 Jahren haben sich die Aktivitäten des glasverarbeitenden Unternehmens und seiner Geräte nur wenig gewandelt.

Mediterrane Glasmacher wie in Italien oder Spanien wenden andere Verfahren an als nord- oder mittel-europäische Glasmacher. In der Vergangenheit war der Glasmacher der Sammelbegriff (der Oberbegriff) für die verschiedenen an der Herstellung beteiligten Fachleute. Noch vor der Zeit der Industrieglasproduktion, d.h. vor dem neunzehnten Jh., wurde in Wanderglaswerken Bierglas hergestellt. Der Glasmachermeister erhielt vom Gutsherrn die Genehmigung für eine temporäre Schmelzhütte an einem Ort, heuerte die Mitarbeiter an, schützte die Produktionsprozesse als Betriebsgeheimnis und vertrieb die Fabrik.

Das Schmelzgeschäft bestand aus 40-60 Menschen, von denen die meisten nahe Verwandte und Schwiegereltern waren und verheiratet waren, d.h. ihre Geschäftspartner in anderen Glashüttengemeinden gesucht haben. Bei normaler Tätigkeit hat ein Glasmacher einen erhöhten Energiebedarf als ein Stahlbauer. Von der Industrialisierung bis zur Wende gab es in der Lausitz viele Hütten, die aufgrund ihrer reichhaltigen Kohle-, Wald- und Sandlagerstätten besonders gute Voraussetzungen hatten und so viele Glasmacher anlockten und ausbilden.

Der Ausbildungsgang zum Glasmacher umfasst drei Jahre in Deutschland und wird in der Wirtschaft durchlaufen. In der Regel erfolgt der Unterricht in der Berufsschule in Form von Blockstunden im Fachunterricht. In den Fußstapfen der Glasmacher.

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