Glaser

Gläserin

mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Der deutschsprachige Autor Georg K. Glaser (* 29. 5. 1910 als Georg Glaser in Guntersblum; 19.

1. 1995 in Paris) war ein Autor mit deutsch- und dann französicher Staatsangehörigkeit. Glasser war der Vater eines Kunsthandwerks, der nach dem Ersten Weltkrieg Postbeamter wurde. Glasser wurde frühzeitig als Aufständischer angesehen und erlebte die Zeit in Bildungseinrichtungen.

Glaser war zeitweilig Gerichtsschreiber der KPD und veröffentlichte in renommierten Tageszeitungen, darunter der FAZ, aber er arbeitete auch als Werksarbeiter in diversen Industrieunternehmen. Glaser handelte nach der NS-Eroberung 1933 im anti-faschistischen Widerstandskampf, der aus der Saarregion kam, die damals noch von Frankreich verwaltet wurde. Er wurde 1935 wieder festgenommen, ist aber nach Frankreich geflohen.

Weltkrieges kehrte Glaser nach Frankreich zurück. Glaser fügt später seinem Titel den Zwischeninitialen "K." hinzu, nach seinen Aussagen als "Kreuz" für seine verstorbene Tochter Katharina. Glasser ist der Autor von autobiographisch starken Prosaarbeiten. In den frühen 1930er Jahren wurde er als Repräsentant der KPD-loyal proletarischen revolutionären Revolutionsliteratur angesehen.

Im Zuge seines Exils vor dem Krieg distanzierte sich Glaser jedoch zunehmend von der ideologischen Entwicklung des Kommunismus und erinnerte sich an seine eigenen Anarchieansätze. Zwar erhielt sie sowohl in Frankreich als auch in Deutschland das höchste kritische Lob, war aber kein großer Hit - unter anderem wegen der unübersichtlichen Erscheinungsgeschichte mit mehreren, zum Teil verkürzten und sehr defekten AusgÃ??ngen. in Guntersblum.

1992 wurde Glaser mit dem Landesverdienstkreuz Rheinland-Pfalz und dem Förderpreis der Schiller Stiftung ausgezeichnet, 1994 mit der Johanna Kirchner Medaille der Landeshauptstadt Frankfurt am Main und dem Pfalz-Literaturpreis des Bezirksverbands Pfalz. Glaser Literaturpreis. 1988 portraitierte der berühmte Regisseur Harun Farocki Glaser in dem Fernsehfilm Georg K. Glaser - Autor und Hinterhof.

Im Jahr 2010 widmet das SWR Fernsehsender eine Serie einem rheinisch-hessischen Aufständischen - Georg K. Glaser[1][2] - in der Serie Auf der Spur... welche die Folgen... (Auf dem Weg... die Episode von...). Im Geburtshaus Guntersblum wurde eine Strasse nach ihm genannt.

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