Gesundheitswesen und Krankenpflege

Medizinische Versorgung und Krankenpflege

Berufsethik des Gesundheitswesens und der Krankenpflege. oder als Qualitätsmanager im Gesundheitswesen). GESUNDERHALTUNG Auch in den Räumlichkeiten des Medizinischen Dienstes der Wehrmacht nimmt die Versorgungsintensität für die zu betreuenden Personen bei gleichzeitiger, weiterer verkürzter Therapiedauer zu. Aufgrund der zunehmenden Komplexität des Krankheitsbildes besteht aus qualifizierter Sicht zum einen die Chance, den Praxisteil der Aus- und Fortbildung vorwiegend in medizinischen Versorgungseinrichtungen durchzuziehen.

Auf der Management- und Leitungsebene, auch in den noch nicht vorhandenen Räumlichkeiten des Medizinischen Dienstes, sind für ausgewählte Serviceposten Offerten zur Anhebung des Qualifikationsgrades auf ein wissenschaftliches Maß vonnöten. Das ist als weitere Entwicklung zu werten und bedeutet neben den guten weltweiten Erfahrungswerten in ihrer Bedeutung für die Qualität der Pflege auch eine Steigerung der Attraktivität.

Auch an die Fachgruppe Gesundheit und Pflege, einschließlich der fachlichen und persönlichen Pflege, werden durch die Neuorientierung der Wehrmacht und des medizinischen Dienstes hohe Anforderungen gestellt und der bereits bestehende berufsbedingte Gestaltungsdruck gesteigert. Durch die Abschaffung der Militärpflicht und die zunehmende Konkurrenzsituation durch zivile Spitäler muss sich der medizinische Dienst bei der Rekrutierung von Personal, das sich derzeit über einen erheblichen Personalmangel beschwert, zunehmend den Anforderungen des Zivilarbeitsmarktes anpassen.

Will der ärztliche Dienst die bestehenden oder vorhersehbaren Veränderungen des Zivilgesundheitssystems bei der Erbringung medizinischer Leistungen berücksichtigen, muss dem Gesundheits- und Pflegepersonal nun besondere Beachtung geschenkt werden, damit auch die Attraktivitätsmaßnahmen diese Fachgruppe erfassen und somit zum Verbleiben oder Beitreten beim Arbeitgeber/Arbeitgeber der Bw oder beim medizinischen Dienst der Bw anregen.

Das Angebot auf dem Zivilmarkt ist im Wettbewerb um die Spezialisten vielfältig. Damit muss der medizinische Dienst der Wehrmacht in Konkurrenz treten und damit unterstreichen, warum er auch als Auftraggeber anspricht. Durch die ständig zunehmende Komplexitätssteigerung der Berufspraxis und die Ressourcenknappheit bei der Erbringung medizinischer Dienstleistungen steigen die individuellen Belastungen und Anforderungen im Arbeitsalltag immer mehr an, mit teilweise nachteiligen Folgen für den entsprechenden Gesundheitsstatus und die Selbstmotivation.

Teilweise können hier weitere, bereits in der Zivilarbeit erprobte Massnahmen innerhalb des "Arbeitsmedizinischen Managements", wie "Lebensphasentaugliches Arbeiten" und "Altersgerechtes Personalmanagement", positive Unterstützungseffekte haben und insbesondere zivile Mitarbeitende, die seit langem in der Krankenpflege sind.

Für die Mitarbeiterentwicklung im medizinischen Dienst heißt das: Durch neue Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Vorbeugung, Diagnose und Behandlung, aber auch in der Betreuung von Patientinnen und Patientinnen und deren Familienangehörigen wird die Komplexität der Aufgaben weiter erhöht. Letztendlich führen all diese Weiterentwicklungen zu einem äußerst umfassenden Bedarfsprofil für Gesundheit und Pflege. Daher erhebt sich die Fragestellung, wie Gesundheit und Pflege trotz zunehmender Belastung ein attraktiver und nachhaltiger Beruf bleibt, insbesondere im Bereich der medizinischen Dienstleistungen.

Ein erfolgreicher Absolvent einer anerkannter Grundausbildung in einem Zivilgesundheitsberuf und ggf. einer an den Bedürfnissen des Dienstes orientierten technischen Fortbildung ist die Basis für die individuelle Qualifikation der Gesundheitsberufe im medizinischen Dienst der Bw. Der medizinische Dienst hat zur Zeit keine eigenen Ausbildungseinrichtungen, z.B. für Gesundheit und Pflege.

Antragsteller ohne zivile Berufsqualifikation, aber mit entsprechendem Ausbildungsabschluss durchlaufen nach einer erfolgreichen militärischen Aus- und Weiterbildung eine dreijährige Berufsausbildung in Gesundheit und Pflege (zivile Aus- und Fortbildungsmaßnahme (ZAW)). Es wurde mit den Zivilausbildungseinrichtungen eine vertragliche Vereinbarung getroffen, dass der Praxisteil der Lehre in den Krankenhäusern der Bundeswehr erfolgt, soweit dies im Zuge der Inhaltsbeschreibung und aufgrund der Platzverhältnisse möglich ist.

Für die Erbringung medizinischer Dienstleistungen in spezifischen Einsatz- oder Kampfsituationen sind neben zusätzlichen Einsatzfähigkeiten des Militärgesundheits- und Pflegepersonals ein weitreichendes einsatzbezogenes Fachwissen erforderlich, das zum Teil weit über die zivile Ausbildung hinausgeht. Zielsetzung aller Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen muss es sein, auch in Zukunft eine ausreichende Zahl von qualifiziertem Fachpersonal so bereitzustellen, dass es in der Lage ist, die Erfordernisse einer zukunftsfähigen ärztlichen Grundversorgung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland und die Erfordernisse eines Militäreinsatzes im Ausland nachhaltig zu erfüllen.

Angemessene Mittel zur weiteren Durchführung der erforderlichen Massnahmen, die hier ergänzt werden müssen, sind z.B. die Zusammenarbeit mit Zivilausbildungs- und Weiterbildungszentren im Landesumfeld der Bundeswehrkliniken, wo z.B. Praktikumsplätze in gewissen Gebieten zur Verfügung stehen.

Die Einstellung der Praktikanten in den eigenen medizinischen Serviceeinrichtungen begünstigt jedoch eine frühe geistige Verbundenheit mit dem Auftraggeber. Auch im medizinischen Dienst der Wehrmacht müssen die Zivilangehörigen des Gesundheits- und Pflegeberufs berücksichtigt werden, da sie als einzige im System Verbund der Militärgesundheitseinrichtungen das kontinuierliche Pflege- und Ausbildungsangebot in den Spitälern und auch in den Regionalpflegeeinrichtungen sicherstellt.

Zur Bewältigung der zukünftigen Anforderungen ist ein politisches, vorausschauendes und prozessorientiertes Pflegemanagement in den medizinischen Diensten erforderlich und erforderlich. Dementsprechend sollten die Managementfunktionen der Krankenhäuser der Bundeswehr und der funktionalen Dienste bis 2020 zusätzlich zum medizinischen Service in der Sollstruktur der Krankenhäuser der Bundeswehr strukturiert sein, basierend auf den auf Landesebene vorhandenen Rechtsgrundlagen, veröffentlichten Gutachten, Handlungsempfehlungen des Beirats der Landesregierung und Grundlagenstudien zu diesem Thematik.

Eine weitere Entwicklung der Berufsaussichten im Gesundheits- und Pflegebereich und damit eine Steigerung der Attraktivität der Wehrmacht wird unter anderem durch die Academy. Die wissenschaftliche Weiterqualifizierung im Medizinischen Dienst der Wehrmacht bedeutet eine Erhöhung der Fachqualifikation für ausgewählte Positionen auf Hochschulniveau im Rahmen eines Karrieremodells und wurde unter anderem für das Pflegemanagement beschlossen, um eine vorhandene Kompetenzlücke zu schliessen.

Der Teil der Personalentwicklung knüpft an die Ausbildungs- und Praktikumsphase der Karriere des Sergeants an und mündet aktuell in die Karriere des Militärdienstes im Medizinischen Dienst. Der Ärztliche Dienst verfolgt mit diesem Arbeitsschritt eine Professionalisierungsstrategie der Gesundheitsberufe mit dem Bestreben, die Qualität der Versorgung in den Einrichtungen der Bw. durch den Aufbau fachbezogener akademischer Kenntnisse zu verbessern.

Darüber hinaus ist dies die einzige Möglichkeit, die berufliche Pflegetätigkeit auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu reflektieren und zu bewerten. Zudem wird so ein kompetenter, geeigneter Antragsteller für eine Karriere im medizinischen Dienst befähigt, der damit bei der Wehrmacht bleibt. Auch in der Zivilgesundheitswirtschaft, die mit dem gesamten medizinischen Dienst und den Bundeswehrkliniken insbesondere um Patientinnen und Patientinnen sowie um medizinisches und pflegerisches Begleitpersonal konkurriert, werden seit beinahe 20 Jahren immer häufiger Führungspositionen im medizinischen und pflegerischen Bereich mit wissenschaftlich ausgebildetem Nachwuchspersonal besetzt, um den technischen und wirtschaftlichen Wandlungsprozessen Rechnung zu tragen.

Für die zivile Gesundheitsversorgung sind leitende Angestellte des oberen und oberen Pflegemanagements (z.B. Abteilungsleitung, Zentren-/Abteilungsleitung, Pflegedirektion) mit einem Universitätsabschluss auszubilden. Heute kann ein abgeschlossenes Studium der Krankenpflege oder der medizinischen Pädagogik als aktuell im Rahmen der betrieblichen Fortbildung sowie der Grundausbildung angesehen werden.

Oberstes Gebot muss es sein, den Gesundheitsberufen innerhalb des Medizinischen Dienstes der Wehrmacht - in diesem Fall den pflegerischen und funktionalen Diensten - den ihnen bei der Erfüllung ihres Auftrags zustehenden Status zu geben, damit sie auch in Zukunft die Voraussetzungen für die erforderliche Betreuungsqualität eines zukunftsweisenden Medizinischen Dienstes erfüllen, eine moderne Führung und Führung in diesen Gebieten gewährleisten und die Wehrmacht als interessanten, zuverlässigen Dienstherrn für Soldat und Zivilpersonal darstellen.

Zur Erfüllung der jeweiligen Aufgabenstellung sind eine Grundausbildung, eine technische Fortbildung, Weiterbildungen bis zum Universitätsabschluss sowie der jeweilige Standort in der Organisationsstruktur der medizinischen Einrichtungen vonnöten.

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