Gesellenprüfung Maler und Lackierer 2014 Lösungen

Studiengang Geselle Maler und Lackierer 2014 Lösungen

FÃ?r den Maler und Maler Bericht Buch Lösungen? Ausgabe 2015, 384 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 4-farbig, DIN A4, Paperback, mit CD und Lösungsheft (192 Seiten).

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Lackierer im Bereich der Kirchmalerei und des Denkmalschutzes - Gesetzgebung

Die Gesellenprüfung umfasst die in den Anhängen 1 und 2 genannten Fähigkeiten und Wissen sowie die in der Berufsschule unterrichteten Fächer, soweit sie für die berufliche Bildung unerlässlich sind. In Teil A der Probe hat der Kandidat innerhalb von maximal 24 Std. eine einem Auftrag des Kunden entsprechende Leistungsaufgabe durchzuführen und zu belegen und innerhalb dieser Zeit eine technische Diskussion zu diesem Thema innerhalb von maximal 15 Std. zu halten.

Reparatur und Design eines Objekts mit Hilfe historischer und kreativer Arbeitsmethoden, einschließlich der Wiedergabe nach Vorbildern. Der Kandidat muss nachweisen, dass er in der Lage ist, Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung ökonomischer, fachlicher und betrieblicher Anforderungen selbstständig und bedarfsgerecht zu konzipieren, Arbeitskontexte zu erfassen, Arbeitsleistungen zu überprüfen und zu protokollieren sowie Massnahmen zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie zum Umweltschutzauftrag zu ergreifen.

Im Rahmen der technischen Diskussion sollte der Prüfer nachweisen, dass er technische Problemstellungen und deren Lösungen vorlegen kann, auf den für die jeweilige Aufgabe maßgeblichen technischen Hintergrund hinweisen und das Verfahren zur Durchführung der Aufgabe nachweisen. In Teil B der Untersuchung wird der Kandidat in folgenden Prüfungsgebieten in schriftlicher Form geprüft: Design, Reparatur und Vervielfältigung sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Im Prüfungsgebiet Design sowie Reparatur und Vervielfältigung sollen technische Problemstellungen mit vernetzter Informationstechnologie, technologisches und mathematisches Wissen analysiert, bewertet und gelöst werden. Der Kandidat muss nachweisen, dass er in der Lage ist, die Arbeitsschutz-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutzvorschriften einzuhalten, den Einsatz von Materialien, Hilfsstoffen, Beschichtungsmaterialien und -komponenten zu konzipieren, Tools, Geräte, Maschinen zuweisen, die Herstellerspezifikationen zu befolgen und Qualitätssicherungsmaßnahmen einzubeziehen.

Für den Prüfbereich Design wird vor allem Folgendes berücksichtigt: Beschreibung des Verfahrens zur Planung von Gebäuden, Zimmern und Gegenständen. Der Kandidat sollte nachweisen, dass er für die Durchführung des Kundenauftrags Schmuck entwickelt und überträgt, Designs in Farbe entwirft, Dekorations- und Historienmalerei, Schreib- und Verarbeitungstechniken auswählt und beauftragt. Für das Prüffeld der Reparatur und Vervielfältigung ist besonders zu berücksichtigen: die Beschreibung des Verfahrens zur Erhaltung, Reparatur und Wartung historischer Flächen und Untergründe.

Der Prüfkörper soll nachweisen, dass er die Durchführung des Kundenauftrags nach den Vorgaben für den Denkmalschutz plant, Ergebnisse analysiert, geschichtliche Verarbeitungstechniken und Rezepte für Materialien und Beschichtungsmaterialien nach Datenblättern, handwerklichen Vorgaben und Standards berücksichtigt und Bereiche, Aufwendungen und Stückzahlen errechnet. Für die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Prüfung sind Aufgabenstellungen aus der Praxis zu betrachten, vor allem aus den Bereichen: allgemeingültige ökonomische und soziale Verflechtungen in der Berufs- und Arbeitswelt. Bei der Prüfung sind vor allem die Bereiche der allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen zu berücksichten.

Für Teil B der Untersuchung werden folgende Fristen angenommen: a. bei der Gestaltung des Prüfbereichs 120 Min., b. bei der Reparatur und Reproduktion des Prüfbereichs 180 Min., b. bei der Herstellung von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften60 Min. Der Teil B der Untersuchung wird auf Wunsch des Bewerbers oder nach Wahl des Prüfungskommitees durch eine orale Untersuchung in Einzelbereichen der Untersuchung ergänzt, wenn dies für das Ablegen der Untersuchung entscheidend ist.

Für die Bestimmung der Prüfergebnisse für die oral untersuchten Prüfungsgebiete sind die jeweils früheren Prüfergebnisse und die zugehörigen Prüfergebnisse der oralen Zusatzprüfung im Verfahren 2:1 zu bewerten. Im Rahmen von Teil I der Untersuchung werden die Untersuchungsgebiete wie folgend gewichtet: I. Untersuchungsraumgestaltung35 v. H., II. Untersuchungsraumreparatur und -reproduktion45 v. H., III. Untersuchungsraum Wirtschafts- und Sozialwissenschaften20 v. H..

Das Examen ist erfolgreich, wenn in den Teilen A und B der Untersuchung zumindest hinreichende Ergebnisse erzielt wurden. Darüber hinaus müssen in zwei der Untersuchungsgebiete zumindest hinreichende Ergebnisse vorzuweisen sein. Wird die Prüfungsleistung in einem der Prüfungsgebiete als unzureichend eingestuft, wird die Untersuchung nicht abgelegt. Hat der Kandidat die Eignungsprüfung nach Abs. 7 nicht erfolgreich abgelegt, aber in dieser prüfenden Tätigkeit die Voraussetzungen nach 11 erfuellt, so muss er den Grad des Bau- und Objektbeschichters erlangt haben.

Als erfuellt gilt die Anforderung nach 11, wenn zumindest eine angemessene Untersuchung in Teil B dieser Untersuchung und in einem der fachspezifischen Untersuchungsgebiete in Teil B (Abs. 3 Nr. 1 und 2) durchgeführt worden ist. Darüber hinaus darf in keinem der fachspezifischen Prüfungsgebiete eine unzureichende Leistungserbringung erreicht worden sein.

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