Geologie Berufsaussichten

Karriereperspektiven in der Geologie

Der Geologiekurs vermittelt die Wissenschaft von der Erdoberfläche und umfasst Themen wie Vulkanologie, Erdbebenkunde und Paläontologie. Sehr vielversprechend sind die Berufsaussichten für Geowissenschaftler. Geologen werden in diesem Bereich (in Deutschland) nicht gesucht.

Geologiestudium: Inhalt, Vorgehensweise, Karrieremöglichkeiten

In der geologischen Studie beschäftigen Sie sich mit der Textur der Erdschicht. Im Anschluss an Ihr Training können Sie die Zusammenstellung der einzelnen Elemente untersuchen und sind ein Kenner der vergangenen und zukünftigen Entwicklungen in unserem Umfeld. Anders als in der Geografie steht in der Geologie nicht der Mensch im Mittelpunkt der Erforschung, sondern der Naturzustand der Erdwelt.

Wer sich für die Grundlage unseres Globus interessiert, ist im Geologie-Studium goldrichtig. Die Geologie als eigenständiger Fachbereich ist an einigen großen Hochschulen zu finden. Oft ist das Geologiestudium auch Teil eines allgemeinen geowissenschaftlichen Studiengangs. Nur während des Studiums spezialisieren Sie sich auf reine Geologie. Zu den weiteren geologischen Fragestellungen gehören:

In den meisten Hochschuleinrichtungen sind in jede Studienphase praxisnahe Aufgaben integriert. Weitere wichtige Inhalte in der Geologie oder den Geo-Wissenschaften sind der Einsatz von Geo-Informationssystemen (GIS). Der Bachelor of Science (B. Sc.) in Geologie wird nach 6 Studiensemestern Normstudium verliehen. Weil viele Geo-Wissenschaftler später in der Wissenschaft tätig sind, wird ein Postgraduiertenstudium zum Magister der Naturwissenschaften (M. Sc.) empfohlen.

Im Rahmen des Aufbaustudiums haben Sie auch die Gelegenheit, sich auf Geologie mit einer Auswahl an geowissenschaftlichen Schwerpunkten zu spezialisieren. Außerdem schließen Sie Ihren Master-Abschluss mit einer praxisnahen Magisterarbeit ab. Sie reichen nach ca. 4 Studiensemestern Ihre Abschlussarbeit ein und schließen Ihr Studienprogramm ab. Ungeachtet Ihrer Spezialisierung sind Feldexkursionen, Feldpraktika und Freilandversuche in der freien Wildbahn ein fester Bestandteil Ihres geowissenschaftlichen Studiums.

Die geologischen Studien werden überwiegend von Fachhochschulen angeboten. An vielen Studiengängen gibt es aber auch Plätze für Berufseinsteiger. Wer durch einen Handwerksmeister oder eine langjährige berufliche Tätigkeit praktische Erfahrung vorweisen kann, hat auch ohne Reife zeit die Chance auf einen Universitätsplatz. Wenn Sie sich mit dem Matura an einer Hochschule bewerben, benötigen einige Studiengänge einen Mindestdurchschnitt (NC) für Ihre Abiturnote.

Im Prinzip ist es für alle geowissenschaftlichen Fächer von Bedeutung, dass Sie einen großen Forschungsdrang und ein großes Naturwissenschaftsinteresse haben. Wer auch in seiner Zukunftsforschung über ein grundlegendes Verständnis der Statistik verfügt, wird sich beim Geologiestudium wohl fühlen. Im Bereich der Geo-Wissenschaften gibt es viele Überschneidungen zwischen Geologie, Geografie und Wetter.

Deshalb ist es für Sie sinnvoll, die Curricula der einzelnen Universitäten zu überprüfen, bevor Sie Ihr Studium beginnen. Für viele Schüler sind Ausflüge ein großer Vorteil der geowissenschaftlichen Forschung. In den meisten Studiengängen gibt es zumindest ein oder zwei große Ausflüge. Für Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Geotechnik sind die Karrieremöglichkeiten gut. Sie führen als Geologin oder als Geologin für Betriebe Untergrundanalysen durch oder sind als Umweltbeauftragte für Großbetriebe tätig.

Ein weiterer Aufgabenbereich für Geogeologen ist es, für eine Versicherungsgesellschaft die Gefahren und Folgen von Beben in einem spezifischen Bereich zu ergründen. Für Ihren Karrierestart ist es von Bedeutung, dass Sie sich bereits an der Universität qualifiziert haben. Insofern ist ein postgradualer Masterabschluss fachlich umsichtig.

Derzeit sind Geophysiker sehr begehrt, während die Spezialisierung auf die Paräontologie es Ihnen nicht leicht macht, Ihre Karriere zu beginnen. Sie können in großen Betrieben oder im Öffentlichen Sektor auf entsprechende Berufserfahrungen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von bis zu 4.600 Euro zählen. Nur wenige Universitäten, wie die Uni Greifswald und die Uni Jena, haben die Geologie als eigenständiges Studienfach in ihren Programmen.

Allerdings wird die Geologie an nahezu allen großen Hochschulen als Fachrichtung des ganzheitlichen geowissenschaftlichen Unterrichts angeboten.

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