Freie Lehrstellen Sachsen 2016

Offene Ausbildungsplätze Sachsen 2016

Zugleich sind fast 3400 Schüler noch ohne Lehrstelle. 14:36 01.09.2016. In den 90er Jahren waren die Lehrstellen aufgrund des Babybooms knapp.

Viele Unternehmen sind jedoch noch auf der Suche nach Auszubildenden, und in Sachsen gibt es über 300 freie Ausbildungsplätze. 30 mehr als zur gleichen Zeit im Jahr 2016. Offene Ausbildungsplätze: Im Ausbildungsjahr 2016/2017 sind 43.500 Ausbildungsplätze noch unbesetzt.

Mehr als 5000 Ausbildungsplätze in Sachsen

Im Freistaat Sachsen sind zum Stichtag 31. Dezember noch 5400 Ausbildungsplätze offen. Zugleich sind knapp 3400 Schueler noch ohne Ausbildung. Gerade Versicherungen und der Finanzsektor sind auf der Suche nach potenziellen Händlern. Pro Antragsteller gibt es 37 freie Plätze. Aber auch in der Gemeinschaftsverpflegung (7,5 Arbeitsplätze pro Bewerber) und der Medientechnik (15,5 Arbeitsplätze) wird oft vergebens gesucht.

Nun erhofft sich die Agentur für Arbeit, dass wenigstens einige wenige junge Menschen doch noch einen Ausbildungsplatz haben werden. Mit dem Training kann man auch noch im Sept. und Okt. noch ohne Probleme beginnen, so Agenturgeschäftsführerin Regine Schmalhorst.

über 100 offene Ausbildungsplätze in Dresden

Das neue Lehrjahr beginnt in Kürze in Dresden. Auch im Handwerksbereich gibt es noch keine Ausbildungsplätze. Wir haben die Handwerkskammer Dresden gefragt, was das ist. Aber viele Unternehmen sind noch auf der Suche nach Auszubildenden, in Sachsen gibt es mehr als 300 freie Ausbildungsplätze. So gibt es in Dresden zum Beispiel im Bereich Friseur noch zwei offene Ausbildungsplätze.

Wenn Sie sich als Reiniger anmelden wollen, haben Sie mehr Wahlmöglichkeiten, es sind noch 12 Stellen verfügbar. In Dresden wurden bis Ende Juli fast 800 Ausbildungsstellen im Landkreis Dresden eingerichtet. Obwohl im Sachsenhandwerk noch viele Lehrstellen offen sind, macht sich die Krise durch. Zur Stärkung der heimischen Wirtschaft setzt die Handwerkerkammer weiterhin auf die im zweiten Konjunkturprogramm versprochenen Mittel.

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In Sachsen mangelt es an Nachwuchskräften

Unternehmen in Sachsen und Thüringen haben immer mehr Probleme bei der Suche nach jungen Talenten. Bereits jetzt zeigt sich, dass zu Anfang des neuen Ausbildungsjahrs in Sachsen keine Tausenden von Ausbildungsplätzen zu besetzen sind. Reine mathematisch gesehen werden bereits über 2100 Antragsteller vermisst. Es gibt in Thüringen bis zu 3100. Es gibt viel zu wenig Interessierte, vor allem für Fachhändler im Lebensmittelbereich, aber auch für Gastronomieberufe.

Ähnliches gilt für die Berufsausbildung zum IT-Fachmann, Kfz-Mechatroniker oder Industrieschlosser. Viele Unternehmen haben bisher vergebens gesucht. Noch immer waren Ende Juli 9733 Ausbildungsplätze im bayerischen Staat vakant - mehr als je zuvor in diesem Jahr, wie ein Pressesprecher der Chemnitzer Landesagentur für Arbeit auf Anfrage berichtet. Für dieses Jahr würden die Unternehmen immer mehr offene Lehrstellen melden: 19.334 nach 18.954 im Vorjahr und 18.603 im Jahr 2015. Außer in Görlitz gibt es in keiner Landesregion Sachsens außer in reiner Mathematik nicht genügend Lehrstellenbewerber.

Der Leiter der Landesagentur für Arbeit, Klaus-Peter Hansen, erläutert, warum Unternehmen keinen jungen Talent haben. Oftmals stimmt das Anforderungeniveau der Unternehmen nicht mit der Leistung der Antragsteller überein. In Sachsen gibt es zurzeit 58 offene Positionen für eine Lehre zum Eisenbetonbauer - aber nur drei Auszubildende sind interessiert, sagt Hansen. Zugleich werden nach wie vor 141 Auszubildende für das Fachhandwerk gefragt, und nur zehn Jungendliche sind dabei.

Auch im gewerblichen Sektor sind Antragsteller selten. Es gibt 123 offene Ausbildungsplätze und nur 15 Bewerbungen für die Spedition. Doch auch wenn das Lehrverhältnis zustande kommt, machen sich viele Unternehmen immer noch Sorgen um die nächste Generation. Mehr als jeder vierte Auszubildende schließt seine Berufsausbildung vormals ab. Im Jahr 2016 haben rund 5700 Auszubildende in Sachsen ihre Lehrzeit aufgegeben oder frühzeitig gekündigt, 450 mehr als im Jahr zuvor.

Auch in Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kündigt jeder Dritte seinen Auszubildendenvertrag. Mit 30,6 Prozentpunkten liegt Thüringen auf dem fünften Rank. Junge Menschen verlassen am ehesten ihre Berufsausbildung im Handwerks- und Hauswirtschaftsbereich und am allerwenigsten im Staat. Mehr als die Haelfte der jungen Menschen, die eine Berufsausbildung absolvieren, beginnt fruehzeitig eine neue Berufsausbildung, betont Hansen.

Bei den meisten von ihnen wird beim nächstfolgenden Versuch wieder trainiert.

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