Freie Ausbildungsplätze für Hauptschüler

Kostenlose Ausbildungsplätze für Gymnasiasten

Noch gibt es freie Lehrstellen: Es wurden keine Anträge auf freie Lehrstellen mehr gestellt. Die Perspektiven von Gymnasiasten mit Migrationshintergrund sollen verbessert werden. Bildungsmarkt: Gute Möglichkeiten (auch) für Schüler der Hauptschule Anders als auf dem deutschen Bildungsmarkt haben Gymnasiasten in der Gemeinde und im Bezirk gute Aussichten auf einen Ausbildungsstellen. 30% unserer besten Prüfungsteilnehmer sind Schülerinnen und Schüler." In Coburg und Umgebung gibt es rund 200 verschiedene Ausbilder.

Seit 2010 werden die Hauptschüler im Großraum Coburg zunehmend in Berufen gefunden, die bisher mehr für Gymnasiasten und gute Gymnasiasten offen waren, wie z.B. Bankmitarbeiter und Versicherungs- und Finanzkaufleute.

Eine gute Grundlage für eine professionelle Laufbahn ist die doppelte Vorbildung. Damit erhalten Absolventinnen und Absolventen bayerischer Gymnasien die Chance, nach ihrer Aus- und Fortbildung zum Betriebswirt oder Master..... Der Entwicklung, nach der die Unternehmen ihr Engagement für die Bildung reduzieren sollen, kann die Firma Coburg für die Hansestadt und den Kreis Coburg nicht beipflichten.

Die Bundesagentur für Wirtschaft verzeichnete zwar einen geringen bundesweiten Stellenrückgang, aber das Ausbildungsplatzangebot im Coburger Raum wuchs sogar: von 1081 angemeldeten Ausbildungsstellen im Sommersemester 2012 auf 1196 in diesem Jahr. Die Anzahl der Lehrstellenbewerber ging im selben Zeitabschnitt von 948 auf 905 zurück. 1,32 Plätze stehen jedem Antragsteller mathematisch betrachtet zur Verfüg.

Zur Zeit sind 220 junge Menschen auf der Suche nach einem Lehrstellenangebot, und die Arbeitsagentur hat noch 278 Stellenangebote. Damit können wie im vergangenen Jahr nicht alle Ausbildungsplätze belegt werden.

Prozentualer Anstieg des Anteils der Lehrverträge mit Schülern der Hauptschule

Achim Dercks, stellv. Geschäftsführer des DIHK, hat die Beanstandung des DGB, dass die Volkswirtschaft keine ausreichenden Ausbildungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler bietet, zurueckgewiesen. Bei Sekundarschülern und schwächeren Schulabgängern haben sich die Arbeitsmarktchancen in den vergangenen Jahren erhöht. Das ist jedenfalls die Annahme von Achim Dercks, dem stellvertretenden Geschäftsführer der DCI.

Das ist seine Reaktion auf den DGB-Vorfall, dass die Volkswirtschaft den Schülern nicht genügend Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Nach Angaben von Derck stieg der Ausbildungsanteil der Gymnasiasten in der Industrie- und Handelskammer von 21,1 Prozentpunkten im Jahr 2010 auf 23,7 Prozentpunkte im Jahr 2012. Darüber hinaus belegen DIHK-Umfragen, dass mehr als die Haelfte der Betriebe mittlerweile Nachhilfeunterricht fuer schwaechere Auszubildende anbietet.

Spezielle Projekte und Förderprogramme sollen auch jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen helfen. Bei neuen Vorhaben wie "Stark für die Ausbildung" helfen die Ausbildungspartner zum Beispiel Unternehmen, sich noch besser an diese Zielgruppe anzupassen. "Darüber hinaus engagieren wir uns dafür, dass junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen nicht in ineffiziente Wartezeiten geraten, sondern durch Einstiegsqualifikationen den direkten Weg in die Unternehmen finden", so Dercks weiter.

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