Fotomedienlaborant

Foto Medien Labortechniker

Hinweise zur Arbeit als Fotomedienlaborant (PDF). Es besteht Bedarf an Fotomedien-Laboranten. Laboranten der Photomedien arbeiten in Handwerksbetrieben, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen.

mw-headline" id="Ausbildung">Ausbildung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Unter dem Begriff Fotomedienlaborant versteht man einen ehemaligen staatlichen Lehrberuf, der am 11. September 2013 ausgelaufen ist. An seine Stelle tritt der Berufsstand des Mediengestalters für digitale und gedruckte Medien mit den Schwerpunkten Design und Technologie. Fotomedien-Laboranten sind in der Herstellung von Druckmedien mitwirken. Diese verarbeiten Fotobilder in digitaler Form und entwickeln neue Imagekonzepte für die Werbe-, Verlags- und Druckbranche.

Bis 2013 war ein Fotomedienlaborant nach dem BBiG ein nach dem BBiG zugelassener Ausbilder. Die staatlich regulierte 3-jährige Berufsausbildung wurde in den Bereichen Wirtschaft und Handel durchgeführt. Photomedia-Laboranten werden im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule unterwiesen. Die meisten Auszubildenden schließen ihre Berufsausbildung in den Unternehmen der phototechnischen Laboratorien, in Dunkelräumen, in Studios und Großlaboren von z.B. Fotoateliers, Werbefirmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen ab.

Darüber hinaus waren gute Grundkenntnisse in den Fächern Chemische Technik, Mathematische Technik und Physikalische Technik sowie Grundkenntnisse in der Informationsverarbeitung für eine gelungene Lehre von großem Nutzen. Unter anderem wurde den Teilnehmern im ersten Jahr gezeigt, wie man auf Datenträgern auswählt und wie man die gesammelten Informationen überträgt und speichert, wie man lichtempfindliche Stoffe nach Art, Marke und Verpackung unterscheidet, wie man sie verfahrenstechnisch zuordnet, wie man Entwicklungsabläufe durchführt, wie man bei der Gestaltung von Bildern mit Hilfe von Arbeitsgeräten aus den Bereichen Lichtenergie, Bildmaterial und Farbwiedergabe arbeitet und wie man sie einbindet und rahmen kann.

In der zweiten Ausbildungszeit erlernten die Teilnehmer dann, wie man den Prozess entsprechend der vorgesehenen Laborimplementierung und dem Verwendungszweck wählt und bestimmt, wie man Badewannen und Badelösungen zubereitet, wie man sie kennzeichnet und kompiliert und prozessorientiert steuert, wie man bilderzeugend arbeitet, wie man Vervielfältigungsmaterialien und Verarbeitungsverfahren nach ihrenigenschaften und Anwendungsbereichen selektiert und wie man reproduktive Produkte fertigt.

Die Lehrlinge wurden im vergangenen Ausbildungsjahr darin geschult, computergestützte Vor- und Nachbereitungsverfahren anzuwenden, Bäder zu regenerieren, Bild- und Zeichenelemente nach technischen Vorgaben freizugeben, zu entfernen und zu ergänzen, ein Bildkonzept zu entwickeln und zu verfeinern. Darüber hinaus wurden die Praktikanten über Umweltschutzmassnahmen, die Einhaltung der Arbeitsschutz- und UVV-Vorschriften und die Gestaltung des Ausbildungsbetriebes während der ganzen Ausbildungszeit informiert.

Ähnliche Stellenbezeichnungen im Ausland: Bildmedienlaboranten sind vor allem in Workshops und auf Bildschirmen im Arbeitszimmer, in Fotolabors, in Druckereien, die Bildvorlagen für Magazine oder Poster erstellen, sowie in Radio- und Fernsehsendern, z.B. in Bildredaktionen tätig. Außerdem sind sie bei Herausgebern angestellt, die Fotos selbst redigieren oder Postkarten, Poster oder Kunstdrucke veröffentlichen.

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