Formen der Ausbildung

Trainingsformen

Zusätzlich zur klassischen Ausbildung zum Steuerfachangestellten gibt es zwei Alternativen. Das 19. Jahrhundert ist entscheidend für die außeruniversitäre Berufsausbildung. Die Ausbildung zur Heilpädagogin erfolgt am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg in zwei verschiedenen Formen. Das Trainingsnetzwerk kann in verschiedenen Formen organisiert werden.

Ich bin sicher, Sie haben von einer dualen Ausbildung und einer Schulausbildung gehört.

Formulare und Methoden der Leistungsbeurteilung in der Krankenpflegeausbildung - Nils Pöhler

Die vorliegende Arbeit präsentiert dem interessierten Betrachter den gesetzlichen Hintergrund der Pflegeausbildung. Zur Bewertung des Lernens können Pflegeschulen unterschiedliche Formen und Prozeduren von Untersuchungen verwenden. Die Autorin erklärt Referenzstandards und Referenzfunktionen sowie die Güte von Lernstatusmessungen, um sie durchzuführen und angemessen auszuwerten. Die in diesem Handbuch beschriebenen Qualitätskriterien sollen auch ein hohes Maß an Auditqualität gewährleisten.

Das vorliegende Werk beschäftigt sich intensiv mit der Implementierung des Kompetenzkonzeptes der Bildungsrichtlinie NRW. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ihren Auswirkungen auf die Gestaltung von Audits. In dieser Arbeit betrachtet der Verfasser verschiedene gesetzliche Anforderungen und deren praktische Anwendung in der Ausbildung, insbesondere im Hinblick auf deren erfolgreiche Absolvierung.

Ausbildungsformen - Internationales Kolleg der Dortmunder Städte - Dortmund

Die Ausbildung zur Heilpädagogin erfolgt am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg in zwei verschiedenen Formen. Die beiden Formen der 3-jährigen Ausbildung bestehen aus 2400 Unterrichtsstunden und 1200 Fachpraktiken. In zwei Vollzeitschuljahren mit 16 Praktikumswochen und anschließendem Praxissemester. Unter www.schueleranmeldung.de können Sie sich für diese Art der Ausbildung anmelden und zugleich die notwendigen Dokumente im Schulsekretariat einreichen.

Das praxisorientierte Modell: zwei Lehrtage pro Tag während der gesamten 3-jährigen Ausbildungszeit und die Bewältigung von Aufgaben in begleitenden Selbstlernprozessen. Das Praktikum findet im Zuge eines Teilzeitvertrags und über einen Zeitraum von drei Jahren ununterbrochen in Institutionen der Integrationsförderung statt. Der Anmeldevorgang läuft in mehreren Stufen ab: Sie übermitteln Ihre Antragsunterlagen an die Berufsschule und registrieren sich für die praxisnahe heilpädagogische Ausbildung unter www.schueleranmeldung.de

Die Prüfung, ob die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind, erfolgt durch das Berufsakademie, und wenn die Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind, bekommen Sie ein entsprechendes Zertifikat. Du präsentierst diesen Auftrag an der Berufsschule. Kompakte Hinweise zur Ausbildung zur Heilpädagogin findest du hier wieder in der "Vollzeitschulform" und in der "praxisintegrierten Form".

Jugenderwerbslosigkeit in Europa

Eine der Hauptursachen für das große Engagement für die duale Berufsausbildung in den vergangenen zwei Jahren ist die in vielen osteuropäischen Städten beunruhigend hoch angesetzte Jugendliche. Berücksichtigt man auch die Nichterwerbspersonengruppe und die Anzahl der erwerbslosen Heranwachsenden im Verhältnis zur gleichaltrigen Grundgesamtheit, so sind die Gesamtanteile niedriger: Der EU-Durchschnitt beträgt 9,7%; Spanien (20,6%), Griechenland (16,1%) und Portugal (14,3%) haben die höchste Quote an Jünglingsarbeitslosen in der Altersklasse, während Deutschland mit 4,1% ebenfalls das Ranking der EU-Länder führt.

In Deutschland werden beispielsweise Auszubildende im Dualsystem zu den Arbeitskräften gezählt, weil ihre Ausbildungsbeziehungen - anders als bei der Schulausbildung - als Beschäftigungsverhältnisse angesehen werden. Obwohl diese Quote (von 1,01 im Jahr 2001 auf 1,56 im Jahr 2012) auf 1,56 im Jahr 2012 gestiegen ist, sind junge Menschen in Deutschland im Europavergleich immer noch am wenigsten unter den Erwerbslosen mit Benachteiligungen (Rang 1).

Allerdings ist das Jugendereignis in Norwegen mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland (Rang 24) im Verhältnis zu den Älteren (mit einer vergleichbaren Arbeitslosenquote). Er gibt somit den Prozentsatz der Erwerbslosen in der Altersklasse an. Das zunehmende Engagement der EuropÃ?ischen Union und der Mitgliedstaaten fÃ?r die doppelte Berufsausbildung begann angesichts der schwachen Arbeitsmarktlage fÃ?r die Jugendlichen zur Jahresmitte 2000.

Vor allem in Südeuropa wurde in vielen Staaten kritisiert, dass nach der abgeschlossenen Ausbildung eine Zeit der unregulierten und unsicheren Beschäftigung folgt. Auch die EuropÃ?ische Komission ist an diesem Problem interessiert, denn in vielen LÃ?ndern Europas wird der EuropÃ?ische Soziale Fonds (ESF) genutzt, um die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt und damit PraktikumsplÃ?tze und Formen der dualen AusÃ?

Ausgenommen davon sind so genannte "Lehrstellen" (betriebliche Ausbildungsverhältnisse), bei denen davon auszugehen ist, dass bereits eine hinreichende Regulierung besteht (Europäische Kommission 2012). Prinzipiell ist jedoch zu beachten, dass beide Formen, vor allem die innerbetriebliche Ausbildung, in vielen Staaten auftreten, nicht nur in den so genannten doppelten Herkunftssystemen. Dabei ist klar, dass der Terminus "Lehre" in vielen Aspekten genauer gefasst und reguliert wird.

Obwohl die innerbetriebliche Ausbildung (Lehre) in der Praxis in der Praxis in der Regel auf einen Berufsabschluss ausgerichtet ist, kann ein Praxissemester viele unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Obwohl es aus diesem Grunde manchmal keine oder nur sehr wenige und unterschiedliche Mindestregelungen bezüglich Stand und Bezahlung der Praktika gibt, werden die Auszubildenden in der Ausbildung als Arbeitnehmer betrachtet und dementsprechend geregelt.

Berufsausbildungsbeziehungen bestehen in der Praxis in der Hauptsache auf der Sekundarstufe, zum Teil auch im Rahmen der postsekundären Ausbildung. Ausnahmsweise wird der Ausdruck auch für doppelte Formen der Hochschulausbildung mit innerbetrieblichen Ausbildungsverträgen verwendet (z.B. in Italien und Frankreich). Der folgende Teil stellt unterschiedliche Formen und Formen der planmäßigen Einbindung des innerbetrieblichen Lernprozesses in die Berufsausbildung vor.

"In vielen Staaten, z.B. auch in den USA und Kanada, gibt es "Lehrstellen", d.h. reglementierte innerbetriebliche Ausbildungsverhältnisse. In einigen Fällen werden sie nur operativ und in anderen nur auf sozialpartnerschaftlicher Basis geführt und überwacht und ermöglichen das Erlernen von "on the job" und "off the job", d.h. wechselndes Erlernen während des Arbeitsablaufs und begleitende Unterweisung, sowie innerbetriebliche "upgrading further training".

Eine wesentliche Unterscheidung zum bundesdeutschen System der doppelten beruflichen Bildung ist beispielsweise das Lebensalter der Lehrlinge, das in der Regel zwischen 25 und 39 Jahren beträgt. Eine weitere Situation, in der Lehrstellen noch weiter verbreitet sind, aber nicht als Sekundarschulbildung eingestuft werden, ist Australien Abbildung E2-2. Hier erfolgt die erweiterte doppelte berufliche Ausbildung in Gestalt von Lehrstellen und Praktika, die jedoch der Postsekundärbildung zugerechnet werden (Grollmann/Smith 2007).

Eine Berufsbildung ähnlich der doppelten Berufsbildung in Deutschland gibt es in einigen Staaten nur in wenigen Berufsgruppen (z.B. die innerbetriebliche Berufsbildung, die in die Oberstufe II des Bildungswesens eingebunden ist, mit hohem quantitativen Stellenwert und verbunden mit einem besonderen Beschäftigungsstatus (innerbetrieblicher Ausbildungsvertrag), ist im internationalen Vergleich eine Ausnahme). Ein so gut entwickeltes "duales System" gibt es in Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz.

Aber auch zwischen diesen beiden Modellen unterscheidet sich das mengenmäßige Gewichtung dieser Art der beruflichen Bildung Chart E2-1 und Chart E2-2. Sehr oft findet man auf dieser Stufe des Bildungswesens beispielsweise das Leitbild der "kooperativen Ausbildung", z.B. in den North American Community Colleges. Es handelt sich hierbei um eine lokal initiierte Unternehmenskooperation zwischen Betrieben und Bildungsträgern (Hochschule, Universität), die nicht von einer national geregelten und institutionalisierten Doppelgleisigkeit bestimmt wird.

Ansporn ist beispielsweise der Konkurrenzkampf mit anderen Trägern vergleichbarer Ausbildungsprogramme und die Absicht, die Nähe der eigenen Angebote zum Arbeitsmarkt zu zeigen oder den Praxisbezug der Ausbildung in verständlicher Weise zu steigern. Zwischen dem Unternehmen und dem Praktikanten besteht in der Regelfall kein Lehrvertrag (Grollmann/Lewis 2004). Auch in den unterschiedlichen Berufsausbildungssystemen ist die duale Ausbildung (betriebliche Ausbildung als Teil des Bildungssystems) mit der Schulberufsausbildung koexistieren, die sich über einen längeren Praxiszeitraum, z.B. Schülerpraktika, erstreckt.

Der Wechselbetrieb folgt diesem Modell: Im Wechsel zwischen Blockunterricht in der Grundschule und verschieden langem innerbetrieblichem Praktikum. Eine solche Art des doppelten Lernprozesses ist sowohl in der doppelten beruflichen Bildung als auch in schulorientierten Berufsausbildungssystemen, z.B. in Frankreich oder Finnland, zu finden. Weil diese Vereinbarungen oft auf einem besonderen Einsatz auf lokaler Basis basieren, gibt es wenig verlässliche und fundierte Angaben zu dieser Zusammenarbeit.

Wenn man in die Betrachtung der dualen Berufsausübung auch Praktikumsplätze während der Ausbildung einbezieht, ist die Parallelität ein sehr weit verbreiteter Begriff. Grundsätzlich bilden das unregulierte oder nur partiell regulierte Berufspraktikum einerseits und die regulierte innerbetriebliche Ausbildung andererseits die Polpunkte eines Kontikuts unterschiedlicher Formen der Dualität. In der Regel sind dies die Kernpunkte.

Einen weiteren wichtigen Unterscheid stellt die Einbindung des innerbetrieblichen Unterrichts in das Gymnasialsystem dar. Abbildung E2-1 zeigt den Prozentsatz des arbeitsplatzbezogenen Lernens in der beruflichen Bildung auf der Sekundarstufe II. In Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz ist der Praxisanteil jedoch weit unter dem der dualen Berufsbildungssysteme.

Die OECD-Konzeption für "Kombinierte Schul- und Arbeitsprogramme" sah einen Ausbildungsanteil von mind. 25 Prozent vor, so dass die Ausbildungsprogramme dieser Gruppe zugewiesen werden konnten. Unter kombinierten schulischen und arbeitsbezogenen Programmen versteht man solche, bei denen beide Komponenten Teil eines ganzheitlichen formellen Ausbildungsprogramms sind (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bildung auf einen Blick 2013; übersetzt aus dem Lexikon durch den Autor).

Dieser Praxisteil wird in der Tschechien in der Praxis in der Regel nicht in Unternehmen, sondern in Sonderschulen durchgeführt. Die 12% werden in Frankreich der innerbetrieblichen Berufsbildung zugeschrieben (Centre d'analyse stratégique 2013; Europäische Kommission/IKEI 2012); die restlichen 33% können jedoch durchaus auch innerbetriebliche Praktika beinhalten. Das arbeitsplatzbezogene Erlernen hat in den doppelten Berufsbildungssystemen in Deutschland, Dänemark und der Schweiz eine große mengenmäßige Relevanz.

Hier sticht Österreich mit einem relativ kleinen Teil hervor, was auf die ausgeprägte Schulberufsausbildung mit der Option der Doppelqualifizierung (Berufsausbildung und Hochschulzugangsberechtigung / Berufsschulabschluss) zurückgeht. Allerdings ist in allen FÃ?llen der dualen Ausbildung die praxisnahe betriebliche Ausbildung die Regel und der Unterricht an Schulausbildungseinrichtungen die Ausnahmen. In Kanada gibt es kaum eine berufliche Ausbildung auf der oberen Sekundarstufe II (Grollmann/Wilson 2002).

Dementsprechend wird keine doppelte Ausbildung gemeldet. In Australien hingegen liegt der Prozentsatz der beruflichen Bildung bei 49%. Die OECD-Daten geben jedoch nicht den Prozentsatz der dualen beruflichen Bildung in Australien an. Die berufliche Bildung erfolgt in der Regel nach der Oberstufe II mit Unternehmensanteilen und wird als berufliche Fortbildung eingestuft (vgl. Steedman 2010).

Es ist daher ratsam, auch die innerbetriebliche Ausbildung als Beschäftigungsanteil am Erwerbsleben zu betrachten (vgl. z.B. Robinson 2001) Abbildung E2-2. Berücksichtigt man diesen Hinweis, so wird Australien sicherlich interessant, da diese Rate hier nahezu so hoch ist wie in Deutschland (Australien 4,0 Prozent und Deutschland 4,2 Prozent in 2008).

Für Deutschland errechnet sich die Auszubildendenquote aus dem Verhältnis der sozialversicherungspflichtigen Arbeitskräfte (vgl. A4.10.1). Aufgrund der großen landesspezifischen Unterschieden in der Gestaltung der Arbeitsverhältnisse wurden die Ausbildungs-Quote für den Ländervergleich auf der Basis der Zahl der Arbeitnehmer (Nenner) errechnet. Daten über die Arbeitnehmer kommen von der ILO; Daten über die innerbetrieblichen Ausbildungsverhältnisse (Zähler) beruhen auf Daten aus der innerstaatlichen Ausbildungsstatistik.

Dahinter stehen sehr verschiedene spezifische Vorschriften und Gestaltungen von Inhalten und Formen. Auf der Grundlage wesentlicher Kernelemente werden exemplarisch die verschiedenen Formen der Praxis der Dualen Ausbildung dargestellt. In Dänemark sind die umlagefinanzierte Finanzierung der doppelten beruflichen Bildung und die Sonderstellung der Schule besonders hervorzuheben. Dänische berufsbildende Gymnasien vereinen die Aufgaben von Kammer, überbetrieblichem Ausbildungszentrum und Berufsschule.

Dabei gibt es vier verschiedene Ausbildungsverträge: einen "normalen" Lehrvertrag mit einem Unternehmen im Doppelausbildungsverhältnis, einen Betriebsvertrag noch vor Beginn der Grundausbildung, verkürzte Arbeitsverträge mit diversen Unternehmen und einen Schulvertrag als Nachfolger für einen Betriebsausbildungsvertrag (Buske/Grollmann 2010). Ein besonderes Merkmal Frankreichs ist die Tatsache, dass die Lehrausbildung im Zuge von Hochschulausbildungsprogrammen und mit entsprechender Qualifikation abgeschlossen werden kann.

Darüber hinaus gibt es über den in das Ausbildungssystem eingebundenen innerbetrieblichen Ausbildungsvertrag hinaus einen verkürzten so genannten Profilierungsvertrag, der in das berufliche Weiterbildungssystem eingebunden ist. Der für das Lehrverhältnis bezahlte Lohn basiert auf dem Mindestlohn und steigt mit dem Lebensalter der Lehrlinge allmählich an. In Frankreich gibt es auch eine Ausbildungsgebühr, die von den Unternehmen unmittelbar an eine Bildungseinrichtung abführt wird.

Darüber hinaus werden die betrieblichen Ausbildungsbeziehungen von den regionalen Behörden gefördert (Centre d'analyse striatégique 2013; Europäische Kommission/IKEI 2012; Steedman 2010). Die doppelte Ausbildung in Australien hat in den vergangenen Dekaden stark zugenommen. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit. Der Bereich der traditionellen betrieblichen Ausbildung ("Lehre"), wie sie im Handwerk seit jeher besteht, wurde auf andere Gebiete wie den Dienstleistungsbereich ausdehnt. Neben den traditionellen Lehrverträgen im traditionellen Handwerk und Produktionsbereich wurden so genannte "Traineeships" geschaffen, die auch einen Lehrvertrag mit einem Unternehmen beinhalten.

In Kanada wird der Begriff "Lehre" auch für ein vertragsgemäß reguliertes Ausbildungs-Verhältnis zwischen einem Unternehmen und einem Mitarbeiter verwendet. Jede der canadischen Regionen reguliert diese Art der Bildung selbst. Bundesweit gibt es jedoch eine hohe Akzeptanz von Trainingsprogrammen (rotes Siegel). Im Regelfall findet das Lernen zu drei Vierteln am Arbeitplatz und zu einem Vierteln in der begleitenden Bildung statt.

Nach der Pflichtschule (12 Jahre) erfolgt die doppelte Ausbildung. Der Ausbildungsberuf erfolgt in erster Linie im Produktions- und Handwerksbereich. Unternehmen erhalten Steuervorteile, wenn sie eine Ausbildung ausstellen. Personen, die sich in einer gewissen Stufe ihrer doppelten Ausbildung aufhalten, können vom Staat finanziell unterstützt werden, um Impulse für den Ausbildungsabschluss zu setzen.

Einige Unternehmen erhalten auch finanzielle Unterstützung für die Ausbildung (Grollmann/Wilson 2002). In der innerbetrieblichen und dualen Ausbildung wird viel internationales Interesse wecken. In vielen Ländern werden daher Reformvorhaben umgesetzt und erarbeitet, in denen die berufliche Bildung auf Unternehmensebene verstärkt wird. Die OECD richtet ihr Augenmerk auch verstärkt auf das Themenfeld der innerbetrieblichen Erstausbildung.

In der beruflichen Bildung gibt es jedoch viele Varianten der Zweiheit. Das Spektrum reicht von weitgehend unregulierten Praktika bis hin zu Formen der reglementierten innerbetrieblichen Ausbildung im Rahmen eines erweiterten dualen Ausbildungssystems. Die typischen Formen der beruflichen Eingliederung von Unternehmen sind die innerbetriebliche Ausbildung ("Lehre"), die innerbetriebliche Ausbildung (kooperative Ausbildung) und die Wechselausbildung (Alternative).

Lediglich im ersten Falle basiert die Ausbildung auch auf einem vertragsmäßig regulierten Ausbilderverhältnis. Von den Formen der Doppelgleisigkeit, in denen arbeitsbezogenes Lernen im Zuge des Schülerstandes in der Schule erfolgt, ist ein solches innerbetriebliches, tariflich reguliertes Lehrverhältnis zu unterteilen. Es liegen Angaben zu den innerbetrieblichen und schulischen Formen der dualen beruflichen Bildung vor, die zeigen, dass es in vielen Staaten auch doppelte Formen der beruflichen Bildung gibt, die im Allgemeinen nicht als Systeme der dualen beruflichen Bildung gelten.

Mit ihrem Doppelausbildungssystem, in dem ein innerbetriebliches, tariflich reguliertes Lehrverhältnis in das formelle Ausbildungssystem eingebunden ist, ist Deutschland aus internationaler Sicht von der Schweiz und Österreich getrennt. Dänemark, das in der Regel auch zu den Systemen der doppelten beruflichen Bildung gehört, weist ein deutlich niedrigeres Niveau der betrieblichen Bildungsbeteiligung auf und ist daher eine Besonderheit innerhalb der Systeme der doppelten beruflichen Bildung.

Vor allem die Einbindung einer hohen Beteiligung an der innerbetrieblichen Ausbildung in Verbindung mit einem vertragsgerechten Lehrverhältnis sollte eine geringe Jugenderwerbslosigkeit gewährleisten. Deshalb lässt sich das "Duale Prinzip" oder die Doppelgleisigkeit, die in nahezu allen Berufsbildungsprogrammen der Erde zu finden ist, klar von reglementierten, vertragsbasierten innerbetrieblichen Ausbildungsbeziehungen abgrenzen.

Andererseits belegen die hier präsentierten Ergebnisse, dass es eine höhere weltweite Einheitlichkeit gibt, als zunächst bei der Verankerung des Doppelgrundsatzes als unverzichtbares Gütemerkmal der beruflichen Ausbildung anzunehmen wäre.

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