Förderung Weiterbildung

Weiterbildungsförderung

Fördermitteldatenbank - Fördermittelsuche Gefördert werden: Einzelne Berufsausbildungen zur Förderung oder zum Ausbau der beruflichen Fähigkeiten oder zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit oder des allgemeinen Beschäftigungszugangs, Zusatzqualifizierungen für Lehrlinge in der innerbetrieblichen Ausbildung und für Schüler in Schulberufsausbildungen an beruflichen Schulen. Anspruchsberechtigt sind natürliche Person mit Wohnort in Sachsen-Anhalt, die ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis hat, nicht erwerbslos ist und deren Brutto-Monatsgehalt weniger als 4.575 EUR beträgt, sowie Erwerbslose, die keinen Leistungsanspruch nach dem SGB II oder SGB III haben.

Bei der Erlangung von Hilfsqualifikationen sind eine ganzjährige Ausbildung in Betriebsausbildungsbedingungen, die ihren Ausbildungsort in Sachsen-Anhalt haben, und ganzjährige Schüler in Schulausbildungen an Fachhochschulen in Sachsen-Anhalt bewerberecht. Für die Förderung der individuellen Weiterbildung gelten weiter: Die Weiterbildung kann als arbeitsbegleitende Weiterbildung in Vollzeit oder als Teilzeitmaßnahme gefördert werden. Gefördert werden können vor allem folgende Formate: ein- und mehrtägige Lehrveranstaltungen oder längerfristige Fort- und Weiterbildungskurse bis zu einer maximalen Laufzeit von vier Jahren, Betreuung und Coaching sowie Weiterbildungskurse, auch in Gestalt von Zertifikatslehrgängen.

Der förderfähige Aufwand für die Weiterbildung muss mind. EUR 1000 ausmachen. Für den Erlangung von zusätzlichen Qualifikationen gilt: Die zusätzlichen Qualifikationen müssen während der Ausbildung durchgeführt werden und zusätzlich zu den zwingenden Bestimmungen der für den Lehrberuf oder, für Schüler an Berufsschulen, zusätzlich zu den durch Bundes- oder Landesrecht regulierten Lehrinhalten erfolgen. Der Zusatzqualifikation muss bei Bildungsträgern oder in überbetrieblichen Bildungseinrichtungen erfolgen.

Der erstattungsfähige Aufwand für die zusätzliche Qualifikation muss mind. 500 EUR ausmachen. Ausgenommen von der Förderung sind selbständige Existenzgründer, Angehörige der Freiberufe sowie Erwerbslose, die Errungenschaften der Bundesanstalt für Arbeit oder der Arbeitsstätte referenzieren oder eine Anforderung daran haben. Der Zuschuss wird gewährt. Bis zu 90% der zuschussfähigen Gesamtkosten werden denjenigen gewährt, die ein durchschnittliches monatliches Bruttoverdienst von weniger als EUR 1500 haben, und denjenigen, die ein durchschnittliches monatliches Bruttoverdienst von weniger als EUR 2500 haben.

Aushilfskräfte, Menschen ab 45 Jahren, Aushilfskräfte, Teilzeitkräfte bis zu 30 Std. pro Woche, geringfügig Beschäftigte, die anderweitig keiner weiteren abhängigen oder selbständigen Tätigkeit nachgehen. Wiedereinsteiger nach einer familienbedingten Arbeitsunterbrechung, Menschen ohne Leistungsanspruch nach SGB II oder SGB III, bis zu 60% für alle anderen Begünstigten, jedoch maximal 25600 Euro pro Weiterbildungsprojekt.

Der Betrag der Zulage für Zusatzqualifikationen während der beruflichen Bildung beträgt bis zu 90 % der förderfähigen Aufwendungen, höchstens jedoch 3000 EUR. Direktive vom 11. Juni 2015, Minialblatt für das Bundesland Sachsen-Anhalt Nr. 25 vom 28. Juni 2015, S. 423, Die Direktive ist bis zum 11. Juni 2022 gültig, wobei die Finanzierung zusätzlich zu den Mitteln aus anderen öffentlichen und privaten Quellen oder zu den Mitteln aus anderen Bundes- oder Landesprogrammen erfolgt.

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