Fluglotse werden Schweiz

Aus Fluglotsen wird die Schweiz

Teil der Fluglotsen von skyguide rufen zum Angriff auf. Einige der Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter von skyguide beabsichtigen, ihre Aufgaben am kommenden Freitag, den 24. Juni, niederzulegen. Der neue Tarifvertrag (GAV) wird von der IG Skycontrol abgelehnt. Die skyguide prangert den vorgesehenen Angriff an.

Die Arbeitskampfmaßnahmen betreffen die Regionalkontrollzentrale Genf, den Genfer Airport und die regionalen Flughäfen Sion, Bern, Lugano, Trenchen (Solothurn) und Elmmen (Luzern).

Die Fahrgäste müssen mit Unterbrechungen gerechnet werden, kündigte die Fluglotsen-Personalvereinigung Skycontrol am kommenden Donnerstag an. Am selben Tag berichtete skyguide, dass sie sich mit drei weiteren Verbänden der Fluglotsen über ein neues GAV vor der Schiedsstelle des Kanton Genf einig war. Skycontrol, das die Verhandlung über einen GAV aufgenommen hatte, war die einzigste Union, die nach kürzester Zeit den Tisch verließ, kritisierte die Flugverkehrskontrolle.

Darüber hinaus war Skycontrol die einzigste gewerkschaftliche Organisation, die das Ergebnis der Verhandlungen ihren Gewerkschaftsmitgliedern nicht zur Abstimmung stellen wollte. Sie sagte, sie habe zwei Anforderungen auf den Tisch gebracht, die sie für "nicht verhandelbar" halte. Er verlangt 125 Jahresruhen für Lotsen und eine Jahresgehaltserhöhung von 1,8 Prozentpunkten über drei Jahre, rückwirkend ab 2017, wobei sich die Unternehmensleitung nicht kompromißbereit zeigt.

Der Verband beklagt, dass die Unternehmensleitung es vorzieht, die Anzahl der leitenden Angestellten auf Kosten der Kontrolleure zu erhöhen, deren Anzahl von Jahr zu Jahr abnimmt. Zugleich nimmt der Luftverkehr über Genf kontinuierlich zu. Daher hält die Union ihre Anforderungen für "legitim". Die Streiks beginnen am Montagabend, dem 24. Juni. In den kommenden Tagen will die Union ihre Kampfmaßnahmen intensivieren.

Die CDU-Politikerin will ihre Stelle von Donnerstag, 23. Juni, 8.00 Uhr bis Donnerstag, 23. Juni, 18.30 Uhr, aufgeben. Die Union bedroht, dass ohne Konzessionen des Top-Managements der Arbeitskampf auslaufen wird. Sie beschäftigt 1500 Mitarbeitende an 14 Orten und erbringt Flugsicherungsdienstleistungen in der Schweiz und im benachbarten Ausland. In der Schweiz und im benachbarten Ausland. rs.

20-jähriges Dienstjubiläum

Jeanne-Noël Loretan verpasst kein Fluggerät, das in der Schweiz landen oder sogar darüber fliegen kann. Dennoch schaut er in seiner täglichen Sicht auf den Sternenhimmel kaum die Sonneneinstrahlung. Seine Arbeit ist nicht sehr schöpferisch, aber sehr lebendig, sagt der 44-jährige Löwe Jean-Noël Loretan. Das zeigt der Schock des Abends vom 18. Juni 2002, als zwei Maschinen über dem dt. Overlingen auftraten.

Loretan wird diesen Tag nie vergessen. "Der Schock und die trübsinnige Laune habe ich nur allzu deutlich gespürt, als ich an diesem Morgen ahnungslos zur Arbeitsstätte kam", erzählt er sich. Die Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter von skyguide dürfen auf keinen Fall ein Fluggerät verpassen, das über die Schweiz hinausfliegt. Es gibt keine Fluggeräte, die nur über die Schweiz fliegen, und keine Fluggeräte, die in Zürich, Genf, Bern oder Basel, aber auch in Friedrichshafen, Deutschland, abfliegen.

Allerdings wird der Flugraum über dem Flugplatz Genf von Genf aus kontrolliert. Im nächsten Jahr feiert Loretan sein 20-jähriges Bestehen. Im Anschluss an eine einjährige Berufsausbildung war er zunächst als Fluglotsenassistent tätig. Erst dann wurde er für die dreieinhalb Jahre dauernde Berufsausbildung zum Flugverkehrsleiter genehmigt. Doch Loretan wählte eine Schulung, die ihn zum Area Control Center in Dübendorf führte.

Zum Beispiel, wenn ein Schwerlaster nach SÃ??den abfliegt, darf kein anderes Luftfahrzeug aus dem SÃ??den auslaufen. "â??Es kann immer wieder passieren, dass ein Flieger abheben muss, was zu einem Luftkonflikt fÃ?hren kannâ??, erklÃ?rt Loretan. Generell ist Loretan der Meinung, dass die Tätigkeit im Turm weniger vielfältig ist als die Tätigkeit in der Flugsicherungszentrale Dübendorf.

Der Handlungsspielraum der Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter im Turm ist oft gering, was vor allem auf politische Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Fluglärmschwierigkeiten am Zürcher See zurückzuführen ist. Andererseits trifft Loretan im Area Control Center auch auf Maschinen, die von Regionalflughäfen oder Fluglinien abheben, die nur die Schweiz durchqueren, aber nie pünktlich ankommen.

Im Grunde genommen bewegt sich ein Flugzeug auf festen Atemwegen. Auf einem 25 km langen engen Flurweg flogen sie von Nord nach Süd oder vice versa, aber auch diejenigen, die sich bereits Zürich nähern, ziehen dazwischen. "Die Ursache für die Verengung ist der Luftfahrtraum über dem Bündnerland im Ostteil und dem Westwallis, der während der Dienstzeiten nahezu ausschließlich vom militärischen Bereich genutzt wird", erläutert Loretan.

So müssen beispielsweise Linienmaschinen, die von Genf nach Lugano fliehen, einen Abstecher über das Mittelland machen. Loretan darf nur an einem Wochenende oder wenn das Heer den Raum verlässt, einen davon unmittelbar am Wallishimmel mitnehmen. Sogar Passagiermaschinen, die in Sion landet, dürfen nur dann unmittelbar starten, wenn das militärische Personal den Luftfahrtraum über den vorgegebenen gedachten Annäherungspunkten in der Aletschregion und über Crans-Montana nicht benötigt.

Da skyguide 24 Schichten am Tag, auch am Wochenende, arbeitet, kann Loretan kaum ins Kanton Wallis zurÃ? Da die Tätigkeit als Fluglotse sehr anstrengend, mental belastend und belastend ist, dürfen die Lotsen im Alter von 55 Jahren in den Ruhestand gehen - und vielleicht nach Hause zurueckkehren.

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