Fami Archiv Ausbildung

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FAHMI (vergrößerte Bildansicht öffnet sich). Bildung und Ausbildung  | archiveamtblog Die Archivauszubildenden sind neben Praktikumsplätzen in Institutionen der anderen Ausbildungszweige der Fachrichtung Media- und Informationsdienstleistung auch bereit, Praktikumsplätze in Archivalien anderer Branchen zu absolvieren. Bei Bedarf können Sie sich an uns wenden. Philipp Mendisch erzählt im Anschluss von seinem Auslandspraktikum im ersten Regional Business Archive in Ostdeutschland, dem Südwestdeutschen Wirtschaftarchiv e. V.

Das Südwestdeutsche Wirtschaftarchiv e. V. Vom 16.07. 2018 bis 10.08. 2018 durfte ich ein Auslandspraktikum beim Sachsischen Wirtschaftarchiv (SWA) in Leipzig-Plagwitz machen.

Ein Sonderarchiv ist das Schächsische Wirtschaftarchiv, soweit es im Jahr 1993 als erstes Landeswirtschaftsarchiv in Ostdeutschland und vor Inkrafttreten des Sachsischen Archivgesetzes in Ostdeutschland als Verband eingerichtet wurde, der sich durch Subventionen der Industrie- und Handelskammer, Subventionen und Leistungen finanziert. Sie finden hier Archive mit dem Schwerpunkt auf den Aufzeichnungen vor 1945 und nach 1990 sowie Bestandsaufnahmen von Gesellschaften, die zwischen 1945 und 1990 in Privat- oder Genossenschaftsrechtsform waren.

Gemäss Sächsischem Archivgesetz (SächsArchivG) nimmt die SWA auch die klassische Aufgabe der Archive wahr, wie die Aufnahme und Erschliessung von Bestand und deren Bereitstellung für die Allgemeinheit. Die Aus- und Fortbildung ist in der Archivierung immer ein kontrovers diskutiertes Thematik. Die Marktsituation für einen spezialisierten Archivar ist seit Jahren sehr gut, aber grundsätzlich besteht ein Mangel an Nachwuchskräften, was angesichts der besonderen Herausforderungen heutiger Archive wie z. B. Digitalisierung und Langfristarchivierung schwierig ist.

Die Leser der Bibliothekspflege für Westfalen-Lippe haben daher im archivamtlichen Blog um den Artikel von Dr. Marcus Stumpf aus der vergangenen Nummer 88 gebeten: Der Originalbeitrag ist hier im Internet verfügbar: Das Archivamt bietet hier im Blog Platz für Diskussion und Kommentierung zu diesem brisanten Thematik! Das LWL ist ab dem Jahr 2018 auf der Suche nach zwei neuen Auszubildenden für 3 Jahre zum Dipl.-Archivarin/Dipl. Arch.arar ("FH")!

Bei uns erhalten Sie eine fundierte und zukunftsweisende Ausbildung in den verschiedensten Bereichen: Engagierte und medieninteressierte Jugendliche erhalten in Paderborn eine praxisnahe Ausbildung zum Fachmann für Presse- und Informationsdienstleistungen mit Schwerpunkt Archiv. Und wie funktioniert das Training? Die 3-jährige Ausbildung findet im Dualsystem statt: Der Praxisteil im Stadtarchiv und im Bezirksarchiv sowie der Theorieteil im Dortmunder Karl- Schiller-Berufskolleg in zwei Tagen pro Jahr.

Spezialisten für Medien- und Informationsdienstleistungen im Archivbereich sind an der Einrichtung und Unterhaltung von Archiven beteiligt. Mitten im zweiten Ausbildungsjahr findet eine Klausur statt, in der die bis dahin erworbenen Fähigkeiten und Fähigkeiten geprüft werden. Das Training schließt mit der Abschlußprüfung ab, die aus einem schriftlichen, einem schriftlichen und einem schriftlichen Teil sowie einem Praxisteil zusammengesetzt ist.

Im Rahmen der Ausbildung zum FaMI (Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste) werden auch einige praktische Kurse in Mechanismen der anderen Fachbereiche durchgeführt. Während unserer Ausbildung beim LWL-Archivamt (Landschaftsverband Westfalen - Lippe) haben wir ein Praxissemester im LWL-Medienzentrum absolviert, das die Gebiete Bild- und Tonarchivierung umfasst. Somit konnten wir, Philipp Mendisch und Stefan Thodt-Werner, einen Überblick über die Tätigkeit unserer Kollegen vor Ort erhalten.

Unser Praxissemester im Kinoarchiv startete mit einer Werksführung mit Demonstrationen und Erläuterungen zu den Teilarbeiten. In diesem sehr zeitaufwändigen Arbeitsschritt wird die Folie mit einer Spezialsoftware bearbeitet. Es war unsere task to develop the film "Ein spirit geht durch die city - eu-festspiele 1951".

Ein kurzer Überblick und die Angabe der Formaldaten, wie z.B. Dauer und Form des Films, runden die Indexierung des Films ab. Im Rahmen des Debriefings konnten wir auch wichtige Informationen über die Auswertung der Einzelfilme gewinnen, so dass uns die Praxis einen guten Eindruck von der intensiven Tätigkeit der Kollegen des Bildarchivs vermittelt hat.

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