Fahrt zur Arbeit

zur Arbeit fahren

Mit der Pendlerpauschale können Sie zu Ihrem Arbeitsplatz fahren. Weg zur Arbeit: Facharbeiter reisen mehr Zeit. Aufgrund der wirtschaftlichen Machtkonzentration in Großstädten und Ballungsräumen sind die Mitarbeiter zunehmend gezwungen, lange Wege zur Arbeit zu gehen. Die Bundesrepublik Deutschland wird zur Pendlernation. Insbesondere müssen Fachkräfte darauf vorbereitet sein, mehrere Lebensstunden in einem PKW, Omnibus oder Zug zu verleben.

Über ein Fünftes (21 Prozent) ist für die Einbahnstrecke an eine Reisezeit zwischen 30 und 45 Min. gewöhnt, 27 Prozentpunkte stecken gar mehr als eine dreiviertel Stunde, um in den Regelbetrieb zu gelangen.

"Der StepStone Mobility Report, für den die Jobbörse rund 25.000 Fach- und Führungskräfte im Inland befragte, lautet: "Jeden Tag lassen sich einige Fach- und Führungskräfte auf dem Weg zur Arbeit lange Reisen gefallen. Kürzlich hat eine großangelegte Untersuchung des Nürnberger Institutes für Arbeitsmarktforschung (IAB) ergeben, dass hochqualifizierte Mitarbeiter besonders lange Fahrten ertragen müssen oder ertragen müssen.

Mit durchschnittlich 14,5 km fahren Mitarbeiter mit Hochschulabschluss wesentlich weiter als andere Berufstätige. Mit dem Ausscheiden der Hausbank wird daher eine größere räumliche und personelle Flexibilisierung der Mitarbeiter angestrebt. Bei einem rückläufigen Pendleranteil mit bis zu zehn Kapitänskilometern nimmt der Prozentsatz der Pendler, die zwischen zehn und 50 km reisen, zu.

Mit stolzen 41% aller qualifizierteren Mitarbeiter in der NRW-Hauptstadt werden mehr als 45 min pro Tag benötigt, um die Einbahnstraße zurückzulegen. In keiner anderen deutschen Gemeinde gibt es so viele Facharbeiter, die sich mit einer so langen Fahrtzeit abfinden wollen wie in Düsseldorf, wie der StepStone Mobility Report zeigt. 36% der Facharbeiterinnen und Facharbeiter kommen hier nach der Arbeit mehr als 45 min zu ihrem Arbeitsplatz und nach der Arbeit wieder zurück.

Die meisten von ihnen (62 Prozent) sind nach eigenen Angaben mit der Länge ihrer Arbeitsreise einverstanden. "â??Die meisten Pendler-Spezialisten wÃ?ren gar gewillt, jeden Tag noch mehr Zeit zu verbringen, um ins BÃ?ro zu kommenâ??, heisst es im Aufsatz. Jeder zweite Pendler in Deutschland schätzt laut der Untersuchung eine mittlere Reisezeit von bis zu einer Stunde aus.

Allerdings sind die Anforderungsprofile und Bedürfnisse der Menschen unterschiedlich: Dennoch belästigt jeder zehnte qualifizierte Mitarbeiter das alltägliche Pendlerverhalten nach StepStone so sehr, dass er an einen Arbeitsplatzwechsel denkt. In der Regel handeln Facharbeiter der Studie zufolge recht flexibel: Sie sind in ihrem Berufsleben zu einigen Opfern im privaten Leben vorbereitet.

Mehr als jeder Vierte gab in der Befragung an, dass er seinen Wohnsitz für den Arbeitsplatz wechselt - sofern der Arbeitgeberstandort interessant ist. Bemerkenswerte 13% der Facharbeiter würden gar für einen neuen Arbeitsplatz ins europäische Ausland ausweichen. Eine Gegenüberstellung der allgemeinen Arbeitsmobilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdeutlicht, welchen außerordentlich hohen Stellenwert dies hat.

Nach einer Umfrage der EU sind zwölf Prozentpunkte der Jugendlichen (20 bis 34 Jahre) in Deutschland zur Arbeit gegangen. In ganz Europa war es noch weniger, und zwar nur zehn und mehr. Facharbeiter sind daher jedenfalls in ihrer eigenen Selbstbewertung viel beweglicher als die Beschäftigten im Allgemeinen. Dies entspricht den Ergebnissen der Arbeitsmarktforscher.

Es gibt aber auch einen wirtschaftlichen Anlass für die erhöhte Tendenz von Fach- und Führungskräften, sich zu bewegen. Gleichzeitig führt ein Karrierewandel auch zu signifikant höheren Gehaltserhöhungen als bei Geringqualifizierten. Jedenfalls sind die Ausgaben für die Fachleute bei weitem nicht das Hauptproblem, das sie daran hindert, Omnibusse, Bahnen oder andere öffentlichen Transportmittel zu benutzen.

Nur fünf Prozentpunkte der Facharbeiter halten den ÖPNV für zu aufwendig. Zwei von drei Pendlern bevorzugen deutlich das Automobil gegenüber dem ÖPNV, nur jeder fünfte benutzt den ÖPNV, weitere 15 Prozentpunkte fahren mit der Eisenbahn und 14 Prozentpunkte mit dem Rad.

Nur 18% der Fach- und Führungskräfte, die jeden Tag mit dem Auto unterwegs sind, können sich laut StepStone eine Umstellung auf den öffentlichen Verkehr ausmalen. Der Grund dafür: "Mehr als jeder zweite Autofahrer braucht einfach zu lange, um mit Omnibus und Zug von zu Hause zur Arbeit zu gelangen, und 23% sind der Meinung, dass der ÖPNV nicht genügend Mobilität bietet", sagt die Statistik.

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