Fachkraft für Lebensmitteltechnik Beruf

Spezialist für Lebensmitteltechnik Berufe

Der Spezialist für Lebensmitteltechnologie (FaLet) produziert mit Maschinen, Apparaten und Anlagen Lebensmittel aus Rohstoffen und Halbfabrikaten nach festgelegten Rezepturen in Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Spezialisten der Lebensmitteltechnik sorgen dafür, dass die für die jeweilige Produktion notwendigen Zutaten zur Verfügung gestellt werden. Angaben zum Beruf des Fachmanns für Lebensmitteltechnik.

mw-headline" id="Geschichte_und_Entwicklung_des_Berufes">Geschichte und Verlauf des Berufs[Verarbeitung | < Quelltext bearbeiten]

Der Spezialist für Lebensmitteltechnologie (FaLet) produziert mit modernsten Geräten, Einrichtungen und Einrichtungen Lebensmittel aus Ausgangsstoffen und Halbfertigprodukten nach festgelegten Rezepten in Betrieben der Nahrungsmittelindustrie. Der Beruf des Fachmanns für Lebensmitteltechnik mit dem gleich lautenden, staatsgeprüften Lebensmittelmechaniker ist nicht zu mischen. Damals herrschte aufgrund fehlender Ausbildungsplätze in den Industrieunternehmen ein Mangel an Fachkräften.

Es wurde angenommen, dass der Betrieb von Geräten und Einrichtungen durch ungelerntes Personal möglich ist. Aus Mangel an Kraft wurden Menschen aus dem Lebensmittelhandel wie z. B. Bäckereien, Köchinnen oder Metzgerinnen eingestellt. Aber auch diese Spezialisten standen sehr rasch nicht mehr zur Verfügung, und darüber hinaus bedurfte die mechanische und später computerunterstützte Lebensmittelverarbeitung anderer Spezialkenntnisse als im herkömmlichen Fach.

Da sich die Nahrungsmittelindustrie und besonders UNIELEVER darauf geeinigt haben, ihre eigenen Industriearbeiter zu schulen, musste ein neues Berufsbild entstehen - andere, einschließlich der Fischer, wurden verändert. Innerhalb kurzer Zeit entstand der Beruf des Fachmanns für Lebensmitteltechnologie namens FAELET. In den Jahren 1980-1983 wurden zunächst dreißig Unternehmen aus der ehemaligen BRD für Tests akquiriert, darunter der "Nordsee" in Bremerhaven im hohen Norden, die damals grösste Tiefkühlfischerei der Erde, heute Tiefkühlfischerei International, und das Iglo-Werk in Wunstorf bei Hannover, sowie die Deutsche Werke in Hamburg.

Bereits nach drei Jahren Prüfung wurde der Facharbeiter als Ausbildungsbetrieb eingestuft. In sehr kurzer Zeit ist die Zahl der Auszubildenden und damit der Bedarf an Fachkräften von 60 auf 500 pro Jahr gestiegen. 2005 feierte der Beruf sein 25-jähriges Bestehen. In der 3-jährigen Ausbildung werden heute deutschlandweit ca. 1800 Lehrlinge in Lebensmittelunternehmen ausgebildet.

Bereits seit einigen Jahren wird eine Weiterqualifikation zum "Master of Industry in Food" auch als ganztägiges, aber auch als Teilzeitstudium mitgebracht. Im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen ist die Übernahmerate aufgrund des Bedarfs an Fachkräften sehr hoch. Rund 75% der Trainees werden vom Ausbilder als Facharbeiter eingestellt. Auch in Lebensmittelbetrieben, die noch keine Ausbildungsplätze haben, ist ein großer Teil zu finden.

Spezialisten der Lebensmitteltechnik sind in der Regel in Konserven- und Produktionsanlagen für Obst und Gemüse-Durables, Getränkeproduzenten für Softdrinks und Mineralwasserproduktion, der Kartoffel verarbeitenden Industrie, der Lebensmittelindustrie, der Yogaproduktion, der Margarine-, Eis- oder Stärkeproduktion und immer häufiger auch in den Teilbereichen der Fleischindustrie sowie in der industrietauglichen Produktion von Pizzas, Konditoreiprodukten und anderen Bäckereiprodukten tätig.

Mithilfe großer Anlagenparks und bewährter Rezepte werden Früchte und Gemüsesorten und natürlich Fleisch- und Fischereierzeugnisse zu marktgerechten Produkten von gleichbleibend guter Qualität bei gleichzeitig größtmöglicher Schonung aufbereitet. Bevorzugte Arbeiten wie Reinigen und Brechen sowie die eventuellen Dampf-, Sterilisations- oder Pasteurisierungsschritte werden nach den Anforderungen der Nahrungsmittelsicherheit und -hygiene durchgeführt.

Doch auch Lieferanten für eben diese Produzenten schulen Spezialisten für Lebensmitteltechnik, zum Beispiel die Düfteindustrie. Hauptabnehmer der Aromaindustrie sind die Nahrungsmittelindustrie und der Lebensmittelhandel, aber auch die Pharmaindustrie und die Futtermittelindustrie. Der angehende Spezialist geht in Aromenherstellern oft durch viele Bereiche und ist mit den verschiedensten Prozessen und Techniken bestens bekannt.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Verfahren lernen sie, wie man verschiedene Halbfabrikate und Endprodukte mischt, wie man Rohmaterialien gewinnt, abdestilliert, verdampft, klärt und filtert und vieles mehr in den verschiedensten Werken und unter ständiger Veränderung von Roh- und Fertigprodukten. Das Berufsbild ist für Damen und Herren gleichermassen gut durchdacht. Der Fachmann für Lebensmitteltechnik ist ein gemäß Berufsausbildungsgesetz zugelassener Ausbilder.

Nahezu alle für die Nahrungsmittelproduktion verwendeten Rohmaterialien stammen aus lebender Zeit. Dabei handelt es sich um Nutztier- und Pflanzenarten, die über spezielle Merkmale und einen großen Teil wertvoller Bestandteile für die Ernährung des Menschen verfügen. Während der Schulung werden die Interaktionen bei der Lagerhaltung und -veredelung, die zu einer Änderung der Beschaffenheit, dem Einfluß der einzelnen Varietäten oder Arten, dem Wetter während der Kultivierung oder Weinlese oder auch den Einflüssen verschiedener Anbauflächen usw. auf die Beschaffenheit der Rohmaterialien führen, weitergegeben.

Sämtliche Nahrungsmittel können durch chemisch-analytische Untersuchungen in ihre Inhaltsstoffe zerlegt werden. Bei den meisten Nahrungsmitteln handelt es sich um mehrere verschiedene Zutaten. Der Teilnehmer lernt den biologischen Ablauf und die Reaktion von Nahrungsmitteln sowie die technischen Fähigkeiten der einzelnen Nahrungsmittel ein. Auch der interne Strukturaufbau eines Qualitätsmanagementsystems, die Lebensmittelverordnung sowie die Besonderheiten und Bedeutungen der Zertifizierungen werden den zukünftigen Fachleuten erläutert.

Während der Aufbewahrung von Nahrungsmitteln können sich Änderungen ergeben. Durch diese Änderungen verliert das Essen manchmal seine wertvollen Eigenschaften. Deshalb ist die genaue Kenntnis der Lagerungsbedingungen der Nahrungsmittel und Werkstoffe für den zukünftigen Spezialisten wichtig. Diese Trainingsphase konzentriert sich vor allem auf physische, psychische, chemische mit biochemischen Änderungen in der Nahrung während der Einlagerung.

Modernste Lagertechnologie und auch modernste Fördersysteme prägen das Anforderungsprofil. Häufig ist zu Beginn eine Säuberung der Rohmaterialien notwendig. Nahrungsmittel sind in ihrer Lagerfähigkeit begrenzt, sie sind in ihrer Reinform einem stetigen Wandel unterworfen und müssen in der Herstellung berücksichtigt werden. Dazu müssen die Produktionsstätten vernünftig gestaltet sein, Fließschemata müssen ausgelesen werden, um dann die Fertigung über Reinigungs-, Schäl-, Zerkleinerungsprozesse und Maschinen, Trenn- und Mischprozesse sowie verschiedene Wärmebehandlungsverfahren zum gewünschten Ergebnis zu bringen.

Darüber hinaus ist es in einem Lebensmittelunternehmen besonders bedeutsam, die Systeme jederzeit rein zu halten. Dabei ist es besonders unerlässlich, die Systeme immer auf dem neuesten Stand zu haben. Es ist für den Facharbeiter von Bedeutung, die Prozesse in den Geräten zu erkennen und zu begreifen und auch die Materialeigenschaften unterschiedlicher Materialien zu wissen, um unter anderem Rost zu vermeiden. Zum Schutz des Verbrauchers vor "schwarzen Schafen" werden offizielle Lebensmitteltests durchlaufen.

Zur Konservierung von Lebensmitteln und um ein ganzjährig flächendeckendes Gesamtangebot garantieren zu können, werden die Speisen aufbereitet. Für Rohmaterialien, Halbfabrikate und Fertigprodukte muss eine Wareneingangskontrolle erfolgen. Es müssen Muster genommen und im Prüflabor untersucht werden (siehe Kontrolle und Sicherstellung der Lebensmittelqualität). Neben dem Betrieb von technischen Geräten, Apparaten und Einrichtungen werden auch Prozesse überwacht und überwacht.

Im Anschluss an eine abgeschlossene Ausbildung und einjährige Berufspraxis gibt es die Weiterbildungsmöglichkeit zum Industriepolier mit Schwerpunkt Ernährung und zum Lebensmittelmechaniker (staatlich anerkannter Fachmann für Lebensmitteltechnik). Weitere Möglichkeiten der Fortbildung sind der Nahrungsmittelchemiker oder Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologe, Dipl.-Ing. Nahrungsmittelchemiker, vorausgesetzt, man erlangt oder hat die Voraussetzungen dafür durch Reife prüfung oder fachhochschulische Prüfung erlangt.

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