Fachhochschule Erzieher

Pädagoge der Fachhochschule

an eine Erzieherin an der Fachschule Sozialpädagogik. Lehrerausbildung an der Fachhochschule für Soziopädagogik und an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Pädagogen sind staatliche Sozialpädagogen in der Jugend- und Kinderschutz. In Kindertagesstätten, in der Kindertagesstätte, in der Schulkinderbetreuung, in der Freizeitbildung, in der freien Berufe, in der freien Berufe, in Behindertenheimen, in Bildungseinrichtungen und in der Jugend-Sozialarbeit mitwirken. Sie sind an der Fachhochschule für Soziopädagogik - entsprechend der KMK-Rahmenvereinbarung über die Aus- und Weiterbildung von Pädagogen - auf einen Berufseinsatz in allen diesen Bereichen der Jugendfürsorge vorzubereiten.

So sind in Nordrhein-Westfalen z. B. der Fachabiturabschluss und der Absolvierung einer zweijährigen Berufsausbildung, z. B. als Kinderbetreuerin, Sozialarbeiterin oder Heilpädagogin, oder der Absolvierung einer technischen Oberstufe im Sozial- und Gesundheitsbereich oder der Hochschulreife im Zusammenhang mit einer entsprechenden Berufstätigkeit, z. B. Sozialjahr, Zivildienst oder Berufspraktikum, die Zulassungsvoraussetzungen für eine sozialpädagogische Berufsausbildung.

Der Lehrplan der Fachhochschule für Soziopädagogik in Nordrhein-Westfalen ist aktionsorientiert, d.h. die beruflichen Aufgabenstellungen sind im Klassenzimmer zu erledigen. Im Rahmen von Lehrveranstaltungen an den Berufsschulen erfolgt die konkrete Ausgestaltung der Lernbereiche durch Lernumgebungen. Die folgenden Lernbereiche und Stundenpläne beziehen sich auf die Fachhochschule für Soziopädagogik in Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Schulen und Fortbildung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen 2006).

Das Lehrfach beinhaltet Lerninhalte aus den Bildungswissenschaften, den Didaktiken und Methoden der Sozialpädagogik sowie aus den Bereichen Recht / Organisation / Verwaltung. 4 Projektarbeit und Praktikum in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe können kombiniert werden. 6 Das Lehrfach betrifft im ersten und zweiten Lehrjahr zusammengenommen 16-wöchige Praktika, die von der Fachhochschule unter Anleitung der Kinder- und Jugendarbeitseinrichtungen erstellt und beaufsichtigt werden.

In den zwei Jahren des Vollzeitunterrichts an der Fachhochschule für Soziopädagogik haben die Schülerinnen und Schüler eine Gesamtdauer von 16 Unterrichtswochen. Entscheidend für die Ausbildungsqualität ist die Güte der entsprechenden Übungsgeräte. Das Fachpersonal am Ausbildungsort "Praxis" begleitet und betreut die Praktikanten und richtet ihren Ausbildungseinsatz an den Erfordernissen der Berufsschule aus. Die Lernplatzpraxis hat Einfluss auf das Professionalitätsverständnis und die Integration der Pädagogen in das Berufsleben.

Die Lehrer an Fachhochschulen haben ganz andere Qualifikationen; vielen Lehrern mangelt es an einer entsprechenden Lehrerausbildung - dies wurde jedoch bereits 1993 von der KMK vorgeschlagen. In kleinen technischen Schulen unterrichten hauptberuflich Lehrer sehr verschiedene Fächers. So problematisieren beispielsweise Lehrer an Fachhochschulen die große Vielfalt der Studierenden: Auf der einen Seite hatten sie Menschen mit Hauptschulabschluss und Berufsausbildung zur Kinderbetreuerin oder Sozialarbeiterin in der Klasse, auf der anderen Seite hatten sie Menschen mit einer fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung - die aber in der Regel nur mit drei und vier abgeschlossen haben.

Sollen die Schülerinnen und Schüler später in Kindertagesstätten die Selbstbildung und kokonstruktive Lehrprozesse bei Kleinkindern vorantreiben, sind sie selbst während ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung weitgehend empfängnisbereit. Das Fachhochschulstudium ist einfach überwältigt! Darüber hinaus werden die Ansprüche in jedem dieser Gebiete der Jugend- und Kinderfürsorge immer anspruchsvoller: So muss im Gegensatz zu früher mehr Aufklärungsarbeit in Kindertagesstätten erbracht werden, und für sehbehinderte und geistig erkrankte Menschen gibt es heute Einrichtungen für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen, in denen sie versorgt werden.

Im Nachfolgenden werde ich mich nur mit der Berufsvorbereitung der Schüler auf einen Job in einer Kindertagesstätte befassen. Es wird zum Beispiel bemängelt, dass viele der in den Berufsschulen gelehrten Erkenntnisse entweder nicht praxisnah sind oder nicht auf die praktische Anwendung vorbereitet sind. Erfahrene Pädagogen, die sich zum Beispiel mit Neueinsteigern auf dem Arbeitsmarkt befassen, kritisieren Folgendes:

Berufseinsteiger wissen nicht, wie sie den Erziehungsauftrag der Kindertagesstätten oder den entsprechenden Erziehungsplan didaktisch umzusetzen haben. Weil sich die Berufsschulen vor allem auf die Pädagogik mit Drei- bis Sechsjährigen konzentrieren, fehlen den Berufseinsteigern Kenntnisse und Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mit Kindern unter drei Jahren und Schülern oder jungen Menschen. In der Berufsschule hätten die Berufseinsteiger nicht erfahren, wie man Elternereignisse attraktiv macht, wie man Elterndiskussionen durchführt, wie man in der Familienbildung aktiv ist und wie man Familien beraten kann.

Die Berufseinsteiger wüssten nicht genug über das Angebot an familiären Unterstützungsleistungen der Kinder- und Jugendfürsorge. Darüber hinaus gibt es Mängel, die nicht nur bei Neueinsteigern auf dem Arbeitsmarkt, sondern teilweise auch bei versierten Ausbildern zu beobachten sind: Weil es noch keine didaktische Grundlage für die frühkindliche Erziehung gibt, wissen die meisten Fachleute nicht, nach welchen Maßstäben sie die Lerninhalte, Themen des Projekts, Versuche, etc. auswählten.

Es fällt ihnen schwer, einzelne und kollektive Lernschritte zu erkennen und zu hinterfragen und daraus Folgen für ihre didaktische Tätigkeit zu schöpfen oder Bildungsprogramme für Kinder aus eigener Initiative zu entwerfen und zu organisie-ren. Zahlreiche Pädagogen haben Schwierigkeiten mit der sprachlichen Unterstützung von Deutsch- und Einwandererkindern. In den meisten Fällen haben sie nicht verstanden, wie sie den Druck der Zugehörigkeit zur Sozialklasse der Kinder durch kompensierende Aufzucht und Ausbildung kompensieren können.

Die meisten Pädagogen verfügen nicht über (vertieftes) Wissen in Bereichen wie der neurobiologischen Erforschung, der EZ-Psychologie, den Sozialisierungstheorien, der Integrations-Pädagogik, der Interkulturalität und Interreligiosität, den Geschlechtertheorien und der geschlechtsbewussten Bildung. Vielen Pädagogen sind die unterschiedlichen Konzepte der frühen Bildung nur ungenügend bekannt. Wegen der oben geschilderten Mängel wird es in der Regel als erforderlich angesehen, das Qualifikationsprofil des Pädagogen zu erweitern und zu differenzieren. Dazu bedarf es einer Reformierung der Berufsausbildung an Fachhochschulen.

Es ist jedoch bereits jetzt das Paradoxon, dass Menschen mit Abitur oder allgemeinbildender Hochschulzugangsberechtigung an Fachhochschulen lernen und mit ihrem Pädagogischen Grad ein zweites Mal eine (Fach-)Hochschulzugangsberechtigung erlangt! Um mehr praktische Erfahrungen zu machen, könnte an den Berufsschulen in Nordrhein-Westfalen (wie in anderen Bundesländern) ein studienbegleitendes Praktikum wiederaufgenommen werden.

Unterrichtsbeispiele können in den Schulunterricht eingebunden werden, die in der Kindertagesstätte der Fachhochschule oder in "experimentellen Kindergärten" vorzuführen sind. Darüber hinaus sollte die Gelegenheit gegeben werden, während des Schuljahrs konkrete Tätigkeiten zu erproben, dort eigene Aktionen zu realisieren oder Einzelkinder zu begleiten, damit mehr Praxiserfahrungen gewonnen und diskutiert werden können. Da aber in Nordrhein-Westfalen, wie in den meisten Ländern, erst in den vergangenen Jahren neue Curricula vorgestellt wurden und diese noch umzusetzen sind, ist hier eine gewisse Reformermüdung zu verzeichnen.

Vor dem Einstieg in diese Ausbildungsgänge möchte ich jedoch darauf verweisen, dass viele der oben erwähnten Defizite in der Lehrerausbildung durch Fortbildung auszugleichen sind. An den Berufsschulen für Sozialarbeit in Nordrhein-Westfalen werden beispielsweise folgende Aufbaustudiengänge angeboten: Darüber hinaus werden von den Trägervereinen und anderen Einrichtungen Weiterbildungen und Qualifizierungen angeboten. In einer GEW-Studie unter mehr als 2000 Pädagogen (GEW 2007a) wurde festgestellt, dass rund 30 Prozentpunkte der Teilnehmer eine zusätzliche Ausbildung absolviert haben - am ehesten in den Themenbereichen Social Management und Curative Education.

Vollqualifizierte Pädagoginnen und Pädagogen müssen oder können dann im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Bausteine wie "Elternberatung", "Familienbildung", "Zusammenarbeit mit Psychosozialdiensten ", "Diagnostik", "Tagespflegemanagement" etc. durchlaufen und so ihre Kompetenzen nachweisbar ausweiten. Dazu bedarf es einer theorie- und wissenschaftsgestützten Qualifizierung der Facharbeiter in Kindertagesstätten. Ziel ist es auch, den Berufsabschluss "Erzieher" mit ähnlichen Bildungsabschlüssen in anderen europÃ?ischen LÃ?ndern, die meist einen Abschluss erfordern, vergleichbar zu machen.

Im Jahr 2004 wurde an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin der erste Bachelorstudiengang "Kinderbildung" gestartet, 2005 folgen sieben weitere und bis zum WS 2007/2008 bieten bereits 24 FHs und vier Hochschulen Bachelorstudiengänge an. Einen Einblick in die unterschiedlichen Lernmodelle hat die GEW (2007b) in der BroschÃ?re "Educator Training at Universities" gegeben.

An den meisten Masterstudiengängen werden die nachfolgenden Lehrinhalte angeboten: Die BA-Studiengänge in Nordrhein-Westfalen gibt es an drei FHs und vier Orten, nämlich in Bielefeld, Bochum, Köln und Paderborn. So wird im Nachfolgenden exemplarisch der modulare Aufbau des Bachelor-Studiengangs "Bildung und Erziehung in der Kindheit " an der Katholikenfachhochschule Nordrhein-Westfalen (2007) dargestellt.

Gegenüber diesem Aufbaukurs offeriert die EFH Freiburg (2006) einen Aufbaukurs in "Early Childhood Education" mit den folgenden Schwerpunkten. Der Bachelorstudiengang an der EFH Freiburg beinhaltet 116 Semesterstunden pro Woche (SWS). Bei einer Dauer von etwa 14 Semestern kommt man auf 116 SWS x 14 Kalenderwochen = 116 SWS = in drei Jahren auf 624 an.

Das geplante gemeinsame Praktikum dauert 22 Std. Die beiden geplanten Praktikumsplätze werden 22 Std. in Anspruch nehmen. In einer Berufsschule für sozialpädagogische Forschung in Nordrhein-Westfalen beträgt der Unterrichtsumfang in zwei Jahren rund 2.400 Unterrichtsstunden; hinzu kommen 16 Schulwochen und ein Jahr Berufserfahrung. Dies hat zu einem "unkontrollierten Wachstum" im Hochschulbereich geführt, anstatt zu einer grundlegenden Neudefinition und wissenschaftlich fundierten Grundlage der Ausbilderausbildung.

In den meisten Fällen wird die öffentliche Wahrnehmung als Erzieher nicht mitgerechnet. Führen die BA zu einer staatlich anerkannten Ausbildung, werden die Absolventen aktuell wie die Erzieherinnen und Erzieher an Berufsschulen in die Vergütungsgruppe 6 eingeordnet - mit der einzigen Fördermöglichkeit nach EG 7 (ältere Erzieher sind aufgrund der Wahrung der Freizügigkeit noch in EG 8 eingeordnet).

2007 bekam ein Erzieher ein Anfangsgehalt von EUR 1764 (brutto) pro Kalendermonat (GEW 2007c). Bei einem solchen Gehalt würden Pädagogen mit einem BA weit unter dem Anfangsgehalt von Absolventen anderer (technischer) Hochschulausbildung sein. Ein ( "postgraduales") Studiengang lohnt sich für Berufspädagogen überhaupt nicht, vor allem wenn sie bereits eine Managementfunktion ausüben.

Durchschnittlich müßten sie zwischen 2000 und 4000 Euro allein in Schulgebühren stecken, ohne danach mehr zu erwirtschaften. Für die BA-Studiengänge haben nur sehr wenige Hochschulen neue Professuren eingerichtet. Dozenten, die zuvor in der Sozialpädagogik oder Sozialarbeitern gearbeitet haben, unterrichten in der Regelfall. Das heißt zum einen, dass sie noch nicht über die notwendigen Kompetenzen in den Themenbereichen Früherziehung, Hochschuldidaktik und Kleinkindmethodik, Entwicklungs- und Lernpsychologie (bezogen auf Kleinkinder unter sechs Jahren - bisher kein Kundenkreis der Sozialpädagogen), Gehirnforschung, Recht (Kita-Regelungen), Betreuungsmanagement etc. verfügen und zum anderen noch keine praktische Erfahrung im Kindergartenbereich vorzuweisen haben.

Es wird auch in der Folgezeit an qualifizierten Bewerbern für Professorenpositionen mangeln, da es keine Doktoranden mit fünf Jahren beruflicher Erfahrung in Kindertagesstätten gibt oder in absehbarer Zeit keine gibt (Sie müssen zunächst fünf Jahre in einer Kindertagesstätte mit einem Erzieher-, BA- oder Sozialpädagogikabschluss tätig gewesen sein, bevor Sie einen MA- oder Universitätsabschluss erlangt und dann promoviert haben - in Nordrhein-Westfalen dürfen nicht in Kindertagesstätten arbeiten).

In den meisten FHs werden pro Jahr nur 25 bis 30 Studenten aufgenommen. Zudem dauert das Praktikum für einige Studiengänge nur wenige Zeit. Einerseits wäre auch eine parallele Berufsausbildung an Fachschulen und Universitäten denkbar: Andererseits könnten gemeinsame Grundstudien entweder für Erzieher und Sozialpädagogen oder für Erzieher und Grundschullehrer nützlich sein.

Andernfalls wären neben den BA-Studiengängen weitere MA- und Doktoratsstudiengänge im Umfeld der (Früh-)Kinderbildung zu schaffen. Schließlich sei kurz darauf hingewiesen, dass neben Erziehern auch Kinderbetreuer, Sozialarbeiter usw. in Kindertagesstätten mitwirken. Ihr Bildungsniveau - in den Berufsschulen - ist noch niedriger als das der Erzieher.

Zwar werden die Kinderbetreuerinnen und -betreuer nach wie vor für die Unterstützung von Aktivitäten in Haushalten und Tagesstätten geschult, aber sie müssen nun in den Tagesstätten jeden Tag mehrere Std. lang allein mit den Kleinkindern in den Tagesstätten mitarbeiten - sei es durch Schichtarbeit, offene Umgangsformen oder weil die Kindertagesstätte derzeit mit einer kleinen Gruppe die Sprache fördert, Einzelkinder betreut, Gespräche mit Eltern leitet oder aus anderen oder aus anderen Gruenden nicht anwesend ist.

Auch in Kindertagesstätten für Kinder, die keine didaktische Betreuung haben, gibt es in Nordrhein-Westfalen zusätzliches Personal. Wie Kinderbetreuer und Sozialarbeiter müssen sie unbedingt neu qualifiziert werden - im Idealfall zu Pädagogen. Wahrscheinlich besteht bereits die Option der Außenprüfung an Fachhochschulen, allerdings fehlt dort ein Leitkurs. Es wäre vernünftig, bis 2015 eine Deadline für die Postqualifikation festzulegen und dann das zusätzliche Personal ohne didaktische Weiterbildung zu entlassen.

Für einen Job in einer Kindertagesstätte sollte die Berufsausbildung zur Kindergärtnerin die Mindestanforderung sein!

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