Fachfrau Gesundheit Weiterbildungsmöglichkeiten

Fachkraft für Gesundheit Weiterbildungsmöglichkeiten

Sind Sie an einer Aus- oder Weiterbildung im Bereich Gesundheit interessiert? Diese Module entsprechen den Inhalten des Trainingsplans für medizinisches Fachpersonal. Bern, 22.09.2017 - Ein Drittel der Frauen und Angehörigen der Gesundheitsberufe ist ihrem Berufsstand auf lange Sicht verbunden: Die überwiegende Mehrzahl bewegt sich im Gesundheitswesen weiter auf das Tertiärniveau.

Bern, 22.09.2017 - Ein Drittel der Frauen und Angehörigen der Gesundheitsbranche ist ihrem Berufsstand auf lange Sicht verbunden: Die überwiegende Mehrzahl bewegt sich im Gesundheitssektor weiterhin auf das Tertiärniveau. Dies belegen die Ergebnisse der ersten landesweiten Karrierestudie, die heute vom Schweizerischen Observatorium für allgemeine und berufliche Bildung (OBS EHB) und der Nationaler Dachverband der Heilberufe (OdASanté) an einer Konferenz zu diesem Themenbereich publiziert wurde.

Die Berufsgruppe des Facharztes für Gesundheit (FaGe) ist bei jungen Menschen im Wahlalter als Eintritt in den Gesundheitssektor sehr populär. Schließlich wird rund ein Quartal langfristig beibehalten. Über die Hälfe dagegen sind bereits fünf Jahre nach der Ausbildung in einem anderen Heilberuf tätig, und ein weiteres Drittel hat den Gesundheitssektor vollständig durchlaufen. Die Ergebnisse der beruflichen Laufbahn von FaGe entstammen einer bundesweiten Karrierestudie, für die 2.000 Medizinerinnen und Mediziner interviewt und im Jahr 2011 abgeschlossen wurden.

Die OBS EHB hat die fünfjährige Untersuchung zusammen mit dem Dachverband der arbeitsweltlichen Gesundheit OdASanté durchführt. OBS EHB und OdASanté haben heute an einer Konferenz in Bern unter anderem folgende Ergebnisse vorgestellt: Nach fünf Jahren Berufsausbildung sind 26 Prozentpunkte im FaGe tätig. 54 Prozentpunkte praktizieren einen tertiären Ausbildungsberuf im Gesundheitssystem, überwiegend in der Schwester.

20% der Hochschulabsolventen haben das Gesundheitssystem durchlaufen. Zwei Jahre später konnten laut Prognose weitere 25 Prozentpunkte nicht mehr im Gesundheitssektor mitarbeiten. Die Gesundheitsexperten sind sowohl auf der Sekundärstufe II als auch auf der tertiären Ebene nachfragt. Nicht nur auf dem Arbeitsleben, sondern auch an den Hochschulen und FHs als zukünftige qualifizierte Krankenschwestern werden geschulte Krankenschwestern und Krankenpfleger innen und Krankenpflegerinnen dringlich gebraucht.

Es ist daher sehr darauf zu achten, dass so viele Absolventen wie möglich in das Gesundheitssystem aufgenommen und dort gehalten werden. Zum einen muss es interessanter werden, als Unternehmen dauerhaft zu sein. Für Jugendliche sollte der Berufsstand nicht nur ein Traumberuf als Einsteigerberuf sein. Auf der anderen Seite darf dies die bedeutsame Weiterbildung in der Hochschulausbildung und an Berufsfachhochschulen im Gesundheitsbereich nicht beeinträchtigen.

Aus diesem Grund müssen noch mehr qualifizierte Unternehmen im Gesundheitswesen verbleiben. Lösungsansätze können von den Berufsbildungsverantwortlichen und von den Unternehmen gefunden werden:

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