Einfache Ausbildung für Hauptschüler

Vereinfachte Ausbildung für Gymnasiasten

Warum fragst du nicht den Berufsberater? Wer einfach nicht will, dass seine Ausbildung funktioniert, kann seinen Schulabschluss jederzeit nachholen. Bei einfachen Berufen stellen immer weniger Unternehmen Sekundarschüler ein. Könnte ich einfach frei wählen, würde ich Krankenschwester werden. Ich würde so viele Schüler der Sekundarstufe pellen, wie in die Ausbildung gebracht wurden.

Wie wird die dauerhafte Einbindung der Hauptschüler in den Bildungsmarkt gefördert?

Zusammenfassung: Sekundarschüler haben oft Schwierigkeiten, den Wechsel zu einer voll qualifizierten Ausbildung zu bewältigen. Zur Erleichterung dieses Übergangs für die Schüler und zur Kontaktaufnahme mit Unternehmen wurden in den vergangenen Jahren immer mehr Massnahmen umgesetzt, die die praktische Erfahrung in Unternehmen verstärkt in den Vordergrund stellen. Am Beispiel eines Interventionsprojektes wird geprüft, wie tragfähig solche Massnahmen in Bezug auf den Trainingsverlauf sind.

Es zeigt sich, dass Massnahmen zur Reduzierung von Diskreditierungsprozessen durch direkte und permanente Kontakte zu Unternehmen für junge Menschen mit einem einfacheren Realschulabschluss ein erfolgversprechender Weg sind.

Die steinerne Straße vom Gymnasiasten zum Auszubildenden - Stellenangebote

Doch jedes Jahr gibt es Tausenden von jungen Menschen, die keinen Lehrplatz vorfinden. Das ist das simpelste mathematische Problem der ganzen Stadt. Es sind 48 900 Lehrstellen frei. Auch 23.700 junge Menschen haben keinen eigenen Arbeitsplatz, möchten aber einen. Doch in der Realität sind viele Orte leer - und viele junge Menschen ohne Unterstützung.

Dazu gehören nicht nur Gymnasiasten und junge Menschen ohne Qualifikation. Allerdings sind die Konsequenzen für diese Personengruppe besonders fatal, wenn sie das Training verpasst. In diese Kategorie fallen beispielsweise 31% der 20- bis 34-jährigen Hauptschüler, die langfristig keinen Berufsabschluss erworben haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenbericht zum Bericht über die Berufsausbildung des BIBB.

Dennoch können viele Betriebe keine Auszubildenden gewinnen - in Industrien, die seit Jahren über einen Mangel an Nachwuchs ächzen. Die regionalen Anpassungsschwierigkeiten sind "beträchtlich", sagt Ulrike Friedrich, Bildungsexpertin beim DIHK. "Das grösste Hindernis bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen ist meiner Meinung nach der Abschluss", sagt Matthias Anbuhl, Referent für Bildung und Erziehungsarbeit im DGB-Vorstand.

Insbesondere der Realschulabschluss wird in Deutschland stigmaisiert. Der Bildungsmarkt hat keine formalen Markteintrittsbarrieren. "Knapp die Haelfte der von der BA angebotene Ausbildungsplaetze steht Menschen mit Realschulabschluss nicht mehr offen", sagt Anbuhl. Auf der anderen Seite gibt es oft gerade in den Bereichen, die auch Gymnasiasten aufnehmen - sei es in der Gemeinschaftsverpflegung, im Gewerbe oder im Bauwesen - offene Lehren.

"Oft geht es nicht mehr nur um die Schulbildung", sagt Friedrich. Selbstverständlich benötigten die jungen Menschen eine Grundausbildung in Gestalt einer Schulausbildung - mal mehr, mal weniger, je nach Beruf. "Doch im Grunde genommen behaupten viele Unternehmen, dass Bildungslücken einfacher geschlossen werden können, als wenn jemand nicht in ein Arbeitsteam paßt oder wenig Lust hat.

"Das hört sich einfach an, aber es gibt noch einen anderen Punkt, der dahinter steht: die bekannte Reife der Ausbildung, die nicht nur die schulische Ausbildung einbezieht. "â??Wenn ich das alles mitnehme, habe ich heute gute Aussichten als High School Student. Der Gewerkschaftler Anbuhl sagt jedoch: "Die Trainingsreife ist nicht gleichbedeutend, hat sich aber oft noch nicht entwickelt. "Aus eigener Anschauung wissen wir, dass viele junge Menschen, die in der Schulzeit Schwierigkeiten hatten, in der Ausbildung wirklich erfolgreich sind", sagt er.

Mittlerweile gibt es auch Unterstützungsmaßnahmen, die junge Menschen und Unternehmen während ihrer Ausbildung unterstützen: Zum Beispiel die ABH, eine Form des Zusatzunterrichts für Auszubildende, die mit dem Schulmaterial nicht auskommen. Die geförderte Ausbildung geht noch weiter, die sich sowohl mit privaten als auch mit Schulproblemen befasst - unter enger Aufsicht durch die Sozialpädagoginnen und -pädagogen, vor allem im ersten Jahr der Ausbildung.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit denen unerfahrene junge Menschen einen Arbeitsplatz suchen sollen. Bei Jugendlichen mit schlechter Qualifikation oder schlechter Note können solche Angebote doch eine gute Aussicht auf einen Ausbildungsstellenplatz sein.

Mehr zum Thema