Ein Beruf mit H

Einen Beruf mit H

Hauswart - Haushälterin - Hebamme / Mutterschwester - Heilpraktikerin - Heilpädagogin - Hotelspezialistin - Karriere finden: Alle Berufe mit H sind in der Berufsliste übersichtlich nach Anfangsbuchstaben sortiert. Die Rätsel für die Karrierefindung und -anwendung. Rahmenkonzept des Projekts "School-Beruf im H-Zweig". In Kooperation mit dem Langener Jugendwerk und der Langener Adam-Reichwein-Schule realisiert das Jugend-Bildungswerk des Kreuzes Offenbach ein langfristiges, d.h.

vor allem das neunte Jahr umfassendes Gesamtprojekt zur Berufs- und Lebensentwurfsplanung mit der 9b H. Das Vorhaben basiert auf folgenden Prinzipien Die Projektarbeit soll eine nachhaltige und fortlaufende Unterstützung der Studierenden aufzeigen.

Die Erlangung eines Berufs und der Wechsel zum Erwachsenenalter sind die entscheidenden Kriterien für die Eingliederung junger Menschen in die Gemeinschaft. Nicht unerhebliche Anteile junger Menschen haben es aufgrund mehrerer Gründe schwer, einen Lehrplatz ihrer Entscheidung zu bekommen, eine Lehre zu absolvieren oder zu absolvieren. Das betrifft die Schüler der Hauptschule und ganz besonders Frauen, ältere Menschen und Ausländer.

Eine wesentliche Idee des Projekts ist die Einbindung von Nachwuchs- und Zuwandererjugendlichen in unsere Gemeinschaft. Bei einer differenzierten Untersuchung der Perspektive von jüngeren Rückkehrern und MigrantInnen muss nicht nur die besondere Problematik der Eingliederung, sondern auch die Gesamtsituation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarktsektor berücksichtigt werden. Weil alle jugendgefährdenden gesellschaftlichen Problematiken unsere Zielgruppen besonders stark betreffen.

Von diesem Wandel sind die jungen Menschen in einer Zeit betroffen, in der sie ihre eigene Persönlichkeit entwickeln und die Gastfamilie allmählich verlassen müssen. Es bedarf der Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungswerte zu teilen, wo sie ernstgenommen werden können und die Umgebung, insbesondere die Berufschancen, zu ergründen. Dabei ist es notwendig, die neuen Forderungen zu unterstützen, die sie in ihrer Neuausrichtung und Identifikation bestärken.

Auch der Eintritt in das Berufs- oder Arbeitsleben ändert die eigene Lebensumstände der jungen Menschen. Das Eintreten ins Erwachsensein ist geprägt von erheblicher Unsicherheit, Desorientierung und oft unrealistischen Ideen über Lebensentwürfe und Perspektiven. Diesen Gesichtspunkt wird das Vorhaben berücksichtigen. Ziel einer lebens- und berufsorientierten Schülerarbeit ist es, in der Übergangszeit von der schulischen in das Berufsleben und das Privatleben in engem Kontakt mit der jeweils lokalen Jugendinstitution, der schulischen Einrichtung und dem Arbeitsministerium zu unterstützen und zu begleiten.

"Was ist mir im wirklichen Alltag wichtig?" ist eine große Bedeutung. Weil Frauen und Männer sehr unterschiedlich Lebens- und Berufsideen haben und aufgrund ihrer jeweiligen Vergesellschaftung einen unterschiedlichen Zugang zu den Fachgebieten haben, wird in geschlechterhomogenen kleinen Gruppen zusammengearbeitet. Während des Projekts werden die Teilnehmer über die Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten informiert.

Zusätzlich zu den üblichen "stereotypen Berufen" soll der Fokus auf andere Tätigkeitsfelder ausgedehnt und den jungen Menschen erschlossen werden. Sie sollen zu einer eigenständigen, soliden Berufsentscheidung kommen, die ihre Chancen, Fertigkeiten und auch ihre Belange einbezieht. Die Sensibilisierung für die eigenen Lebensziele, auch das Topic Partnerschaft/Familie, d.h. die Lebensentwürfe sollten nicht abgekoppelt, sondern im Zusammenhang mit der Berufsausrichtung wiedergegeben werden.

Ziel ist es, dass sich junge Menschen mit ihren Berufs- und Lebensideen auseinander setzen und beide im Kontext erlernen. Der erste Teil des Projekts konzentriert sich auf die Berufsorientierung durch gegenseitiges Erkennen und den Umgang mit unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden Erlebnisse, Kompetenzen, Kräfte und persönliche Lebenspläne diskutiert und besprochen.

In der zweiten Phase des Projekts, d.h. im Herbst/Winter, steht das Applikationstraining im Mittelpunkt. Der Nachwuchs findet den richtigen Karriereweg für ihn und lernt, sich und seine Belange zu vertreten. Mit der Ausbildung von Bewerbungsunterlagen, Eignungstests und Bewerbungsgesprächen soll den Studierenden ermöglicht werden, die relative Verantwortung für das eigene Berufs- und Privatleben zu übernehmen.

Darüber hinaus steht den jungen Menschen das Personal der teilnehmenden Jugendinstitution vor Ort, d.h. der IB Jugendmigrationsdienst, bei konkretem Bedürfnis für weitere Hilfe beim Antragsverfahren, für die Betreuung und Mediation auf dem Weg zur Berufsausbildung, aber auch für andere Konflikte und Probleme zur Seite und ist für die Stabilisierung der jungen Menschen und die Verleihung wichtiger Kernkompetenzen unerlässlich.

Klassen, das heißt, das Projekt schließt mit der neunten Klassenstufe, d.h. mit der Schulabbrechung. Eine Informationsveranstaltung (1 Lektion) im Vorfeld in der Unterrichtsstunde vor Beginn des Projekts führt die Schüler in das Vorhaben und seine Belegschaft ein. Es folgen monatlich stattfindende Projektschultage mit den Themen Berufsorientierung und Lebensmodell.

Tag 1: Spielerisch einander kennen lernen - "Wer bin ich?" Autobiographische Persönlichkeitsprofile (Körpercollagen) auch im Hinblick auf die Zeit und mit der Fragestellung "Was sind meine Kräfte und Leistungsfähigkeit? "Tag 2: "Was ist mir im Alltag besonders wertvoll? "Fantasiereise "Zukunft" "Bewerbungstraining" Betreuung der Studierenden im Bewerbungsprozess bei entsprechendem Anlass Individuelle Termine auch am Nachmittag im IB Jugendmigrationsdienst; Einpflegen der Dokumente für den Computer und Ausdrucken nach Absprache.

"Wie viel Geld muss man für das Wohnen aufwenden, von der Grundschule bis zur Arbeit" "Was ist das? Der Standort des Projekts ist das IB-Bildungszentrum für Kinder in Berlin (Robert - Bosch - Straße 24 in Langen) (sofern nicht anders angegeben), d.h. die projektbezogenen Tage werden in der Regelfall dort durchgeführt. Das Personal des Projekts setzt sich wie folgt zusammen: Der Projektpreis wird zu 2/3 vom Jugend-Bildungswerk des Landkreises Offenbach und zu 1/3 vom Weltverband (IB) übernommen.

Für die Projektkoordination ist das Kreiskirchenbauwerk verantwortlich.

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