Duales system Berufsausbildung Deutschland

Berufsausbildung im dualen System Deutschland

In Deutschland ist der Anteil der vollzeitschulischen Berufsausbildung vorhanden. Das Besondere am dualen Ausbildungssystem in Deutschland. "duales System" der beruflichen Bildung in Deutschland als eine Art Idealmodell der beruflichen Bildung.

Das Besondere am System der doppelten Berufsausbildung in Deutschland

Charakteristisch für das System der dualen Berufsausbildung ist die Berufsausbildung im Betrieb, die durch den Schulbesuch erweitert wird. An drei bis vier Tagen pro Kalenderwoche unterrichtet der Lehrbetrieb die Praktikanten über die Praxisinhalte der Lehre im entsprechenden Fach. Die Praktizierenden aus den Betrieben sind die wichtigste Rolle beim Erlernen im Übungsfirma. Die Jugendlichen erhalten die erforderlichen Lehrinhalte, damit sie nach Abschluss ihrer Berufsausbildung ihre Arbeit als Facharbeiter selbständig ausüben können.

An ein bis zwei Tagen unterrichtet die Berufsfachschule auch den Theorieunterricht und vervollständigt damit die innerbetriebliche Berufsausbildung. Die folgenden Grundsätze machen das duale System erfolgreich: Die innerbetriebliche Berufsausbildung ist in einer Ausbildungsordnung festgelegt, die bundesweit einheitlich Maßstäbe in Bezug auf die Inhalte der Berufsausbildung, die Dauer der Berufsausbildung und die Prüfung setzt. Mit der breiten Anwendbarkeit der Berufsgruppen wird auch die Beweglichkeit der im Dualsystem geschulten Mitarbeiter gewährleistet.

Das Ausbildungsreglement wird ständig dem technologischen Fortgang und neuen Erkenntnissen angepaßt und bei Erfordernis werden neue Ausbildungsberufe gegründet. Sollen die Ausbildungsinhalte eines Ausbildungsberufes angepaßt oder ein neues Berufsbild gegründet werden, wird die Inititative in der Praxis von den Arbeitgeberorganisationen ergriffen. Der verantwortliche Bundeswirtschaftsminister beschließt nach Rücksprache mit allen Betroffenen - vor allem den Verbänden - in Absprache mit den für die Berufsschule verantwortlichen Land.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich die Berufsentwicklung an den Erfordernissen der Volkswirtschaft orientiert. Jedes Mal, wenn ein neuer Beruf modernisiert oder geschaffen wird, werden auch die Curricula der Berufsschulen angepaßt. Ausgehend von den praxisnahen Ausbildungsinhalten werden dann die Theorieinhalte erarbeitet und zeitnah miteinander koordiniert, so dass sich innerbetriebliche und schulische Ausbildungen optimal ergänzt.

Manche Firmen sind möglicherweise nicht in der Lage, alle von der Ausbildungsverordnung geforderten Informationen bereitzustellen. Es vervollständigt die innerbetriebliche Berufsausbildung und leistet damit einen Beitrag zur Ausbildungskapazität der Betrieben und damit zur Einrichtung von Ausbildungsstellen. Darüber hinaus sollen die Kurse dazu beitragen, die Berufsausbildung an die technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen anzupassen, regionale Unterschiede in der Berufsausbildung auszugleichen und ein einheitliches Ausbildungsniveau zu gewährleisten.

Die berufliche und private Befähigung ist für die Berufsausbildung von Jugendlichen vom Gesetzgeber vorbestimmt. Dazu gehört neben der Berufskompetenz auch die Berufspädagogik, die in einer unabhängigen Untersuchung nachgewiesen werden muss. Mit diesen Anforderungen wird sichergestellt, dass nicht nur die Inhalte der Schulung fachgerecht übermittelt werden, sondern auch die Konzeption und Umsetzung der Schulung rechtssicher erfolgt.

Sie berät die an der betrieblichen Berufsausbildung teilnehmenden Unternehmen, überwacht die innerbetriebliche Berufsausbildung und ermittelt die Angemessenheit von Unternehmen und Trainern.

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