Duale Bildung

Zweifache Ausbildung

Doppelte Berufsausbildung – ein Erfolgsthema - Berufsausbildung - Bremen Zwei Die " Berufsbildungswoche " beginnt heute - und im Fokus dieser Kampagne von Arbeitgebern und Sozialpartnern steht ein erfolgreiches bundesdeutsches Modell: die duale Berufsausbildung. Nicht nur im Berufsleben, sondern auch in der Berufsfachschule erlernen Jugendliche ihren Berufsstand. Das Unternehmen "Gestra" in Findorff bietet auch eine duale Berufsausbildung an. Nijanca Bachrans Arbeitstisch ist der Ort, an dem die Hackschnitzel aufsteigen.

Unter dem geklemmten Metallteil, an dem sie gerade forscht, befinden sich Hundert. Die 24-jährige Nijanca Bachran ist eine schlanke kleine Dame mit einem Zopf. Hinter ihren Arbeiten eine Arbeitsfläche Julian Schünemann, auch 24, schlaksiger, dreitägiger Bart. Die beiden sind für zwei Monate im Unternehmen, eine Handelswoche in der BMS. Julian Schünemann lachen, weil er an berufsbildenden Tagen lange schläft.

Metalltechnik, Mathematik, Steuerungstechnik für die hoch spezialisierten Maschinen - und auf dem Programm der Berufsfachschule steht die Technik. Ungeachtet der begrüßenswerten Veränderung: Herumlungern ist nicht möglich, sagt Julian Schünemann: "Zwei Trainingsorte, konstanter Wandel. Die Vorgehensweise ist für Schünemann ganz eindeutig. Nijanca Bachran geht auch lieber zur Universität zur Universität als zur Universität. Dennoch laufen die Dinge in der Berufsfachschule gut, sagt Ausbilder Andreas Rohde: "Bisher hatten wir keine Schwierigkeiten mit der Theorieprüfung mit unseren Praktikanten im Unternehmen.

Wieder bei der Kompanie "Gestra" in Findorff: Julian und Nijanca sind seit 6 Uhr früh bei der Sache.

Erziehung und Beruf 4.0 - duale Berufsausbildung zur Berufsausbildung

Der prüfungsfreie Zugang zu höherer Bildung für gute Hochschulabsolventen einer Doppelausbildung und ohne Wartezeit - das ermöglicht ein in Deutschland einzigartiges Vorzeigeprojekt, dessen erste Bewertung heute von Bundeswissenschaftsminister Boris Rhein vorgelegt wurde. Als " Milestone for our education system " wertete Dirk Pollert, Geschäftsführer der VhU, das Modellversuch. Die Erleichterung des Zugangs zur Hochschulbildung ist eine erleichterte Karrierewahl für junge Menschen, ohne dass eine frühzeitige Entscheidung für oder gegen eine wissenschaftliche Laufbahn getroffen werden muss:

Jugendliche mit einem ausgeprägten Ausbildungsinteresse können sich so die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Weiterbildung offen halten. Die ungefähre Verdoppelung verdeutlicht, dass das Pilotprojekt einen vorhandenen Neuorientierungsbedarf abdeckt und von der angesprochenen Personengruppe gut aufgenommen wird. Die hessische Staatsregierung hat sich zum erklärten Anliegen gemacht, die Permeabilität zwischen Beruf s- und Hochschulausbildung zu erhöhen.

In diesem Pilotprojekt führen wir eine Einigung im Rahmen des Koalitionsvertrages durch und orientieren uns an den Vorschlägen des Wissenschaftsrates zum Zusammenhang zwischen Berufs- und Hochschulbildung. Durch die sehr gute Kooperation zwischen Industrie, Universitäten und Hessen sowie das Engagement der Studenten ist das Pilotprojekt so gelungen. Es ist unsere aller Überzeugungskraft, dass junge Menschen, die sich für ein duales Ausbildungssystem entschieden haben, auch später ihr Hochschulstudium fortsetzen können sollten.

Den aktuellen Studenten wuensche ich viel Glück und bin ueberzeugt, dass die Teilnehmerzahl weiter zunimmt. "â??Wir benötigen ein durchlÃ?ssiges Schulsystem, das in beide Himmelsrichtungen offen ist. Einen wichtigen Schritt in dieser Hinsicht stellt das Modellprojekt Hessens dar. Wir, die Hessen, hoffen, dass die Landesregierung dieses Pilotprojekt bald im Hessenhochschulgesetz verankern wird.

In den vergangenen Jahren hat sich die duale Ausbildung immer stärker ausgeweitet und gefordert und alle technischen Weiterentwicklungen bis hin zur Wirtschaft 4. 0 berücksichtigt. So wie ein Schulabgänger einen Lehrvertrag abschliessen oder ein Handwerksmeister ein Studium absolvieren kann, sollten auch Akademiker die Möglichkeit haben, sich beruflich weiterzubilden.

"â??Wir stellen wieder einmal ein steigendes Ausbildungsinteresse und eine leichte Abflachung des Hochschulwahns fest. Mit dem Modelltest wird hier exakt das passende Zeichen gesetzt: Die duale Grundausbildung bietet alle Möglichkeiten. Sie unterliegt einer ständigen Überprüfung durch die Unternehmenspraxis - ein großer Pluspunkt gegenüber der wissenschaftlichen Ausgestaltung. "Chancengleichheit durch Bildung: Die FH Frankfurt übernimmt ihre soziale Verpflichtung, den individuellen Bildungsweg als Möglichkeit zu sehen und sich für ein möglichst breites Spektrum an berufsfeldbezogenen Bildungsgängen sowie Qualifikations- und Kompetenz-Profilen zu offen.

Dies gilt vor allem auch für die Möglichkeiten, ein Studiengang ohne Reife- oder Fachhochschulabschluss zu absolvieren", erläutert Professor Dr. Frank E.P. Dievernich, Geschäftsführer der FH Frankfurt und Vorstandsvorsitzender der HAW Hessen. "Die Bildungsbiographien sind heute sehr vielfältig. Der Zugang zur Bildung muss daher auch deshalb in flexibler Weise erfolgen, wenn wir als Gemeinschaft das Potenzial unserer Mitgliedsländer zur Sicherung unserer Zukunft so gut wie möglich ausschöpfen wollen.

"Hintergrund Die Neugestaltung der Berufsbildung zum Stichtag 31. Dezember 2018 ermöglicht eine vertiefte Zusatzqualifikation im Bereich der digitalen Bildbearbeitung für Metallbearbeitungsberufe, Elektrikberufe und mechatronische Techniker. In den vergangenen Jahren hat sich die duale berufliche Bildung immer stärker durchgesetzt. Wichtige Bestandteile der doppelten Lehrlingsausbildung werden durch die betriebliche Praktik festgelegt. Diesen Vorgang verfolgen wir seit nahezu 70 Jahren in unserer BroschÃ?re "Spezialisten fÃ?r die Wirtschaft" am Beispiel eines exemplarischen gewerblichen Elektroberufes, dem Elektroniker fÃ?r GerÃ?te und Systembau.

Im Rahmen des Pilotprojekts haben Absolventinnen und Absolventen mittlerer Bildungsabschlüsse erstmalig Zugriff auf alle Stufenstudiengänge an den staatlichen Universitäten, ohne nach drei Jahren anerkannter beruflicher Ausbildung mit einer Note von mind. 2,5 eine Prüfung ablegen zu müssen. Bisher mussten Interessierte eine abgeschlossene Ausbildung, eine mind. dreijährige Berufserfahrung, eine Hochschulaufnahmeprüfung und ggf. eine entsprechende Fortbildung vorweisen.

Rund 75 Prozentpunkte der Befragten haben sich für ein Fachhochschulstudium entschlossen, etwa 25 Prozentpunkte für ein Hochschulstudium oder eine Ausbildung an der Fachhochschule Geisenheim. Mit 33 neuen Studienteilnehmern ist die Fachhochschule Frankfurt am Main in diesem WS die Spitzenreiterin, vor der TU Mittehessen mit 30 und der HfF Fulda mit 21. Die meisten Studenten wählen einen berufsbegleitenden Lehrgang.

Die Lehrveranstaltungen reichen von Betriebswirtschaftslehre, Bildung und Betreuung in der Kinderzeit, Wirtschaft, Maschinenwesen und Computerwissenschaften, Sozialarbeit und Betreuungsmanagement bis hin zu Rebbau und Weinkunde, internationalem Rebbau und Landschaftsgestaltung. Im Durchschnitt haben die Studenten zwischen dem Studienabschluss und dem Studienbeginn 1,5 Jahre Berufspraxis erlangt. Allerdings bieten sich hier nicht die selben Entwicklungschancen wie bei einer vollständigen Schulbildung.

Aufgrund des vielen dualen Ausbildungsabschlusses, der in seinen geistigen Voraussetzungen dem Reifezeugnis entspricht, muss eine höhere Permeabilität für die wissenschaftliche Bildung erlangt werden. Daher sollte die Abgrenzung der beiden Grundpfeiler des Bildungswesens, der Berufs- und der Hochschulbildung, abgeschafft werden. Das Bildungssystem muss im Hochschul- und Berufsbereich zusammengewachsen sein.

Wir müssen die duale Ausbildung als Eintritt ins Arbeitsleben attraktiv machen! Man muss den mutigen Willen haben, die üblichen Bildungswege zu ändern!

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