Duale Berufsausbildung mit Abitur

Berufsausbildung mit Abitur

Für diejenigen, die Berufsausbildung und Abitur im Doppelpack absolvieren wollen, steht das Pilotprojekt "Duale Berufsausbildung mit Abitur" (DuBAS) zur Verfügung. Die duale Berufsausbildung mit dem Abitur DuBAS in Sachsen, dem Abitur PLUS in Rheinland-Pfalz) zur Wiederherstellung dieser Ausbildungsform. Zielpublikum für Bildungsprogramme Berufsausbildung mit Abitur Studiengänge, die zu einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung und einem beruflichen Abschluss bei gleichzeitiger Steigerung der Standortattraktivität von Berufsschulen und Berufsschulen für Berufsschulabsolventeninnen und -abgänger beitragen, bieten hervorragende berufliche Perspektiven. Nach der Abiturausbildung, die in den neuen Ländern eine der populärsten Formen der Bildung war, bemühen sich einige Länder seit 2000 im Zuge von Pilotprojekten (z.B.

duale Berufsausbildung mit Abitur SieBAS in Sachsen, Abitur PLUS in Rheinland-Pfalz), diese Form der Bildung wiederherzustellen.

Unter Berufsausbildung plus Abitur versteht man die Erweiterung der doppelten Berufsausbildung in Unternehmen und berufsbildenden Schulen um zusätzliche Kurse am "Dualen Berufsgymnasium". Im Falle der doppelqualifizierten Abschlüsse Abitur plus Assistenzberuf erhalten die Jugendlichen neben der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung einen nach dem Landrecht anerkennen Berufsbild. Neben dem Theorieunterricht an berufsbildenden Schulen und Berufsgymnasien werden berufsbildende Praxissemester absolviert (z.B. in Unterrichtsräumen).

Der Nutzen beider Ausbildungsformen für die jungen Menschen liegt zweifellos darin, dass Berufsausbildung und Abitur im Doppelsystem und in kürzerer Zeit absolviert werden und damit sowohl der Einstieg in die Fachhochschule oder Universität, aber auch die Weiterbildung möglich ist. Darüber hinaus können Betriebe, vor allem in der Doppelform, leistungsfähige Schulabsolventen gezielter für die Berufsausbildung begeistern und damit den Bedarf an Fachkräften besser decken.

Zu den Zielgruppen der doppelqualifizierten Berufsausbildung mit Abitur gehören vor allem leistungsfähige und engagierte Gymnasiasten sowie Gymnasiasten der 10. Stufe mit einem besonderen Augenmerk auf das jeweilige zu bildende Berufsbild. Für den Einstieg in die Berufsausbildung mit Abitur ist entweder der Abschluss eines Hauptschulabschlusses oder ein als äquivalent anerkanntes Bildungsniveau (z.B. Übergang in die elfte Schulstufe des Gymnasiums) mit einem gewissen Notenmittelwert erforderlich.

Im Falle der doppelten Berufsausbildung mit Abitur ist auch ein betrieblicher Arbeitsplatz (Ausbildungsvertrag) in einem der mögl. vorhandenen Berufe erforderlich. Darüber hinaus ist das höchstzulässige Alter zu berücksichtigen, das bei der Assistentenausbildung plus Pflegebedürftigkeit zu Beginn der Berufsausbildung höchstens 19 Jahre und bei der Berufsausbildung plus Pflegebedürftigkeit höchstens 21 Jahre betragen darf. Das duale Berufsbild und Abitur ist unterteilt in Vor-, Qualifizierungs- und Praxisphase: Für die Schulausbildung in der elften Schulstufe wird in der Regelfall ein Schülervertrag abgeschlossen, der auch die Modalitäten für das Praktikum in dieser Zeit festlegt, sowie ein Lehrvertrag zwischen dem Praktikanten und dem Betrieb für Berufsausbildung.

Im Falle einer doppelten Berufsausbildung mit Abitur bekommen die Jugendlichen ein Ausbildungsgeld. Für den Doppelstudiengang Assistenzberuf plus Abitur legen die Schülerinnen und Schüler am Ende der Schulzeit die Reifeprüfung ab und machen ein drei-monatiges Praktikum mit 30 Stunden pro Woche, für das sie einen Praktikumszuschuss bekommen können. Gleichzeitig wird in der Regel am Abend am Berufsgymnasium, das 8 Stunden pro Woche dauert, auf die Abschlussprüfung vorbereitet.

Wie beim " regulären " Abitur durchlaufen die Studierenden Grundlagenfächer wie z. B. die deutsche, englische und eine zweite Sprache, Geschichtswissenschaft, Sozialwissenschaften, Sportwissenschaften, Religionslehre oder Moral sowie berufsbegleitende Themen wie Betriebswirtschaft, Bildung, Recht, Statistik, Naturwissenschaften oder Pharma. Im theoretischen Teil der Doppelausbildung werden Lehrinhalte an Berufsgymnasien und Berufsfachschulen mit einer Dauer von 38 Stunden pro Woche zusammengefasst.

Während der 3-jährigen Berufsausbildung wird der gesetzlich vorgeschriebene Ferienanspruch in dem Zeitraum eingeräumt, in dem kein Unterricht stattfindet. Doppelqualifizierte Studiengänge wie das Abitur plus Assistent-Berufsabschluss passen in der Regel in die Schul- und Ferienordnung der Länder. Im Falle der Doppelausbildung mit Abitur absolvieren die Kinder oder Jugendlichen die schriftliche und mündliche Abschlussprüfung in der dritten Jahrgangsstufe und die schriftliche und mündliche IHK-Prüfung in der vierten Jahrgangsstufe.

Besteht der Student die Prüfung nicht, kann die Reifeprüfung nach einem Jahr in einem Durchgang erneut durchgeführt werden. Ein Wiederholen der Berufsprüfung ist nach einem Halbjahr mit zwei Anläufen möglich. Im Falle von Assistenzberufen nach staatlichem Recht mit Abitur legen die Schülerinnen und Schülern am Ende der dritten Schulstufe die Abi-Prüfung und nach dem dreimonatigen Praktika-Block die Prüfung zur Berufabschlussprüfung ab, in der bereits absolvierte Abiturprüfungen gutgeschrieben werden können.

Der duale Ausbildungsgang mit Abitur endet mit einer IHK-Facharbeiterprüfung und der Matura sowie den doppelqualifizierten Ausbildungsgängen mit Assistentenabschlußprüfung nach Staatsrecht und Abitur. Mit der elften Schulstufe wird die Berufsausbildung mit dem Abitur begonnen. Der Ausbildungszeitraum für den Doppelqualifikationsassistentenberuf und das Abitur liegt in der Praxis zwischen 3 und 3 ¼ Jahren, der binären Berufsausbildung plus Abitur 4 Jahren.

Es werden keine Schulgebühren für den Aufenthalt in berufsbildenden Schulen und Berufsgymnasien berechnet. So können sie beispielsweise in der zweiten Stufe - Abitur plus Berufsausbildung in den Assistenzberufen eine doppelte Qualifizierung an Berufsgymnasien und Berufsfachschulen durchlaufen. Die folgenden Ausbildungsgänge enden mit der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung und dem landesrechtlichen Beruf: Die folgenden Ausbildungsgänge sind an einer beschränkten Zahl von Berufsgymnasien neben dem Abitur nach landesrechtlichem Recht möglich: Baden Württemberg: Hamburg: Hessen:

Die duale Berufsausbildung mit Abitur findet man vor allem in Sachsen und im Zusammenhang mit Schularbeiten oder Modellvorhaben in anderen Ländern. Für Absolventinnen und Absolventen einer (!) Berufsausbildung mit Abitur gibt es viele Möglichkeiten. Entweder können sie ihr Studienprogramm in jedem beliebigen Fachbereich oder in ihrem Berufsleben (z.B. Industrie- und Werkzeugmechaniker) uneingeschränkt fortsetzen.

Für Berufsabgängerinnen und Berufsabgänger an Fachhochschulen und Fachhochschulen gilt das gleiche Bewerbungsverfahren und die gleiche Zulassungsvoraussetzung wie für alle anderen Bewerberinnen und Bewerber. In der Regel gilt das gleiche. Sie können die Fächerhochschulreife auch berufsbegleitend absolvieren. Ein Beispiel sind die 2-jährigen Teilzeitausbildungen an den berufsbildenden Gymnasien I (z.B. Rheinland-Pfalz).

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