Duale Berufsausbildung

Berufsausbildung (Duale Ausbildung)

In unserer Handlungsempfehlung haben wir hilfreiches Praxiswissen zur dualen Berufsausbildung zusammengestellt. Im Bundesinstitut für Berufsbildung ist ein Video zum Thema "Duale Berufsausbildung in Deutschland" erschienen. Eine duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild ist weltweit zu einem Exportschlager geworden.

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Sie hat zum Zweck, das duale Berufsbildungssystem zu verstärken und seine Funktionalität zu bewahren. Zu diesem Zweck soll das Transformationssystem ausgerichtet und die Äquivalenz und Anziehungskraft der Dualen Berufsausbildung für andere Bildungsgänge betont werden. Das duale Ausbildungssystem steht in zusätzlichem Wettbewerb durch den zunehmenden Tendenz zum Abschluss von allgemeinbildenden höheren Schulabschlüssen, Hochschulabschlüssen und anderen Ausbildungsangeboten.

Der BDB soll den Stellenwert der doppelten Berufsausbildung gegenüber anderen Berufsbildungsformen sicherstellen. Die Zugangsregelung, bei der junge Menschen zunächst in Vollzeitschulprogrammen oder von unabhängigen Bildungsanbietern angebotenen Aktionen bleiben, muss reduziert und angepasst werden, um den Jugendlichen den Direkteinstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen.

Sie wendet sich an diejenigen Jugendlichen, die trotz aller Anstrengungen (Berufsorientierung, abgestimmte Betreuung, etc.) keine Berufsausbildung erhalten haben. Bestimmte Berufsbildungsprogramme sind nicht Teil des Systems der doppelten Berufsausbildung. Das gilt vor allem für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft. An der BDB sind alle für die Berufsbildung auf Länderebene maßgeblichen Einrichtungen wie die Tarifpartner, die Handelskammern, die lokalen Dachverbände, die Bezirksdirektion Niedersachsen/Bremen der BA und die verantwortlichen Stellen der Länder beteiligt.

Aktionsempfehlungen für regionalspezifisch und branchenspezifisch abgestimmte Lösungsansätze wurden gemeinschaftlich entwickelt. Im Jahr 2014 setzte der Lenkungsausschuss fünf Arbeitskreise zu den folgenden Themen ein: Sämtliche im Lenkungsausschuss vertretene Unternehmen und ihre Mitarbeiter konnten Repräsentanten in diese Arbeitskreise schicken. Ausgangspunkt für die Diskussionen waren das Gemeinschaftspositionspapier der Wirtschafts- und Gesellschaftspartner im Staatsausschuss für berufliche Bildung "Integration in die berufliche Bildung - Schwerpunkte beim Wechsel von der schulischen zur beruflichen Bildung in Niedersachsen" und der Aktionsrahmen der niedersächsischen Initiative für Fachkräfte.

Bis zum 31. Januar 2015 haben die Arbeitskreise Aktionsvorschläge ausgearbeitet und dem Lenkungsausschuss unterbreitet. Der Lenkungsausschuss hatte in seiner Plenarsitzung am 17.03.2015 Maßnahmenempfehlungen angenommen und diese dem Ministerium für Kultur des Landes Niedersachsen unterbreitet.

Fortentwicklung des gemischten Berufsbildungsmodells in Mexiko

Das Berufsausbildungssystem ist jedoch derzeit weder mengenmäßig noch qualitätsmäßig in der Position, den durch die Wirtschaftsdynamik bedingten starken und wachsenden Fachkräftebedarf zu befriedigen. Vorrangig ist die Erarbeitung eines bedarfsgerechten gemischten Berufsausbildungsmodells, des Modelo Mexicano de Formación Dual (MMFD). Es wurden die strategisch und regulatorisch relevanten Voraussetzungen für das duale mexikanische Berufsbildungsmodell geschaffen.

Bei ausgewählten Disziplinen wurde die Trainingsqualität ebenso wie die persönliche Leistung der Spieler im Dualsystem gesteigert. Die Projektarbeit kooperiert in enger Zusammenarbeit mit dem BIBB in Bonn und der Deutsch-Mexikanischen Außenhandelskammer (CAMEXA). Dabei wird der politische Diskurs zwischen den beteiligten Partnern gefördert und es werden Koordinationsstrukturen und Kontrollmechanismen erarbeitet, durch die Bund und Unternehmen die duale Berufsausbildung gemeinschaftlich ausarbeiten.

Darüber hinaus werden so genannten Green Skills, d.h. umweltrelevante Fähigkeiten und Berufsgruppen, entwickelt. Auch die institutionellen Kapazitäten der bedeutendsten Beteiligten der doppelten Berufsausbildung - des Bildungsministeriums, des Arbeitgeberverbandes und der Nationalen Fachhochschule (CONALEP) - werden ausgebaut und die Definition der organisatorischen und technischen Verantwortlichkeiten gefördert. Darüber hinaus wird die Entwicklung von Forschungsmitteln zur Entwicklung von didaktischen Modellen für die innerbetriebliche und schulische Berufsausbildung gefördert.

Die Projektarbeit fördert die Steigerung der Personalleistung aller Beteiligten im dualen Systems, z.B. durch Aus- und Weiterbildung von Berufsausbildungspersonal wie Ausbildern sowie Lehr- und Führungspersonal an berufsbildenden Schulen. Damit wird eine qualitativ hochwertige Ausbildung gewährleistet und zugleich die Anerkennung der doppelten Berufsausbildung durch die Betriebe und die afrikanische Bevölkerung gesteigert.

Derzeit sind rund 1.100 junge Menschen, davon rund ein Dritteln Frauen, in 6 unterschiedlichen Berufsgruppen und in 11 Bundesländern im Rahmen des 2013 eingeführten gemischten Berufsbildungssystems in Mexiko tätig. Im Jahr 2019 soll sich die Ausbildungszahl bundesweit auf das Doppelte erhöhen, und auch die Berufszahl und die Beteiligung von Unternehmen und Hochschulen nehmen zu.

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