Dreher

Drehmaschinenbediener

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Drei war der Titel einer Österreichischen Großindustriellenfamilie, die mit ihrer Schwechater Bierbrauerei sÃ??döstlich von Wien eine groÃ?e Bedeutung bei der Ausbreitung von Lagerbier hatte. Auch heute noch gibt es die Marke Dreher Bier.

Franz Anton Dreher (1736-1820), gebürtiger Pfullendorfer im Grossherzogtum Baden, war der Gründer des Österreichischen Stammes der Dreher, der später als "Bierdynastie" bezeichnet wurde.

1760 kam er als Oberkellner nach Wien, wo er bald die Ober-Lanzendorfer und 1782 die Leopoldstädter Bierbrauerei Im untere anpaßte. Im Jahre 1796 erwarb er das Klein-Schwechater Braunhaus (heute Schwechat-Brauerei) und sein Land. Das Klein-Schwechater Brasuhaus verpachtete 1836 sein älterer Bruder Anton Dreher (1810-1863) von seiner Schwiegermutter, den er 1839 mit dem Vermögen seiner Frau erstehen konnte.

Im Jahr 1841 entwickelte er das Bierlager und erweiterte im Verlauf der 50er Jahre die Schwechater Bierbrauerei zur grössten auf dem eurpä. Kontinent. Außerdem erwarb er mehrere kleine Brauereien: die Michelob-Brauerei bei Saaz in Böhmen 1859 und die Steinbruchbrauerei in Budapest 1862. Anton Dreher war von 1861 bis 1863 Mitglied des Landtages und des Reichsrates und einer der grössten Steuerschuldner der Schweiz.

Kurze Zeit vor seinem Tode übertrug er dem wienerischen Anwalt Cajetan Felder die Betreuung seines kleinen Sohnes Anton Dreher jun ior (1849-1921) und die Verwaltung der Brauereien. 1869 kaufte Anton Dreher jun. die Triester Bierbrauerei, 1870 übernahmen er die Betriebe seines Vaters und begannen mit dem weltweiten Exportgeschäft von Lagerbier. Ab 1884 war Anton Dreher jun. Landtagsabgeordneter und ab 1902 Reichsratsmitglied und Vorsitzender des Zentralverbandes der Österreichischen Unternehmer (CVIÖ).

Im Jahr 1872 erwarb er das Schloß Altenkettenhof in Schwechat, das er 1902 vom Architekten Emil Bressler und dem Schwecher Bauherrn Johann Miksch im neobarockem Baustil wieder aufgebaut hatte. Ab 1921 wurde es von seiner verwitweten Katharina besiedelt und 1938 an die Gemeinde Schwechat übergeben. Die Familie Dreher besaß in Wien das Palais Dreher in der Opernstraße und in Triest den Palazzo Dreher, in dem sich später die Wertpapierbörse befand.

Das Grab der Gastfamilie Dreher ist das Dreher Mausoleum auf dem Schwechater Stadtfriedhof. Franz- Anton Dreher (1736-1820) I. Maria Anna Huber ( 1803), ohne Kinder; II. Katharina Widter (1786-1864), und hatte 3 Kinder und 1 Sohn: Anton Dreher sen. (1810-1863) ? Anna Herrfeldt, und hatte 1 Sohn: Anton Dreher jun. (1849-1921) ? Katharina N.N.

Eugen Dreher (1871-1925) ? N.N. und hatte 1 Sohn:

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