Drechsler (Elfenbeinschnitzer in) Beruf

Dreher (Elfenbeinschnitzer in) Berufsgruppe

mw-headline" id="Berufsbild">Berufsbild[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten] Ein Drechsler ist ein Handwerksbetrieb oder Fabrikarbeiter, der das Handwerk eines Drechslers gelernt hat. Hauptsächlich verwendet er Hölzer, aber auch Horn, Elfenbein, Bernstein, Aluminium, Serpentinen, Plexiglas uvm. In Deutschland ist die richtige Berufbezeichnung Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzgeräte. Diese Aktivität wird als Turning im Dreherhandwerk bezeichnet. Die Drechslerei produziert sowohl gedrechselte Einzelteile (z.

B. Treppenmasten, Schüsseln, Kanister, etc.) als auch komplizierte Gegenstände (z.B. Geländer, Tabellen, Hocker, Garderoben etc.), die aus vielen Einzelteilen bestehen können.

In der Branche des Drechselbetriebes gibt es mehrere sehr spezielle Fachgebiete, wie z.B: In der Regel wird jedoch in der Regel nachbearbeitet. Der Beruf des Holzspielzeugmachers umfasst den Holzspielzeughersteller und den Schnitzer für Elfenbein. Die meisten Drehereien sind in Gilden untergebracht. Deutschlandweit sind die Drehereien im Bundesverband des Dreher- und Holzspielzeughandels e. V. untergliedert. Heutige Unternehmen haben sehr unterschiedlichste Produktionsbereiche, die von der Ein-Mann-Bedienung, in der nur manuelles Drehen eingesetzt wird, bis hin zum Industriedrehen gehen, in dem die Produktion ausschliesslich vollautomatisiert erfolgt.

Der Drechsler ist in Deutschland ein Handwerksbetrieb mit einer 3-jährigen Auszubildenden. Die Fortbildung zum Holzdrehermeister (obligatorischer Meister) ist möglich, aber seit der Novelle des Handwerksgesetzes nicht mehr verpflichtend. In Bad Kissingen, Seiffen/Erzgeb. und Michelstadt gibt es die Fachschulen für Drechslerei. Der Drehhandel wurde im Rahmen der Reformierung 2003 in den Anhang B1 des Handwerkskodex verlagert und ist seither ein lizenzfreier Handel.

Das duale Ausbildungssystem an den Berufsfachschulen und den relevanten Ausbildungsbetrieben im Holzverarbeitungshandwerk bildet ebenso die Dreijahresausbildung. Der Drehereibetrieb ist nachweisbar einer der längsten Gewerbezweige der Welt. Aus dem ersten mechanischen Instrument der Menschen - dem Geigenbohrer - wurde die erste Drehmaschine geschaffen. Schon damals hatten die Erben der Republik eine große Kunstfertigkeit im Wenden von Schüsseln, Füßen und Platten aus unterschiedlichen Werkstoffen erlernt.

Schliesslich exportierten die Kroaten das Schiff aus dem mediterranen Bereich in den Norden, so dass es im dritten Jh. v. Chr. in der Region Deutschland nachgewiesen werden kann. Ungeachtet der ursprünglichen Fitzelbanktechnik wurden damals vom Drehschaft dünne Behälter, veredelte Konservendosen, gut gestaltete Füßchen und Stützen, Spiegelstiele, Fläschchen, Platten usw. angeboten.

Es wurde nicht nur Brennholz bearbeitet, sondern auch Elfenbein, Knochen, Ambra, Bronzen, Sandstein, Kalk, Tafelschiefer, Marmor, Aluminium und vieles mehr. Während der Rennaissance verlor der Drehereibetrieb sein eigenes Leben und wechselte mit der Tischlerei und dem Schnitzen. Erst mit dem französichen Hochbarock florierten jedoch Handwerkskunst und bildende Künste.

Im deutschsprachigen Raum war Nürnberg das Zentrum dieses Gewerbes, und die Nürnbergischen Holzfäller waren es, die das Gewerk hoffnungsvoll bildeten. Unter den Prinzen, Herrschern, Zaren, Päpssten, Könige und Kaiser jener Zeit gab es auch sehr gute Drehereien. In der Hälfte des achtzehnten Jahrhundert wurde der Drehereibetrieb in den Vordergrund gerückt. Bei den einfachen Arbeiten konnten die damals vorhandenen Fertigkeiten des Drehers lange Zeit nicht verlangt werden.

Lange Zeit hat sich das geschulte Fachpublikum aufgrund unzweckmäßiger und übertriebener Wendekuriositäten so genannter Kunstdreher vom Handwerk der Wendung abgewandt und erst in den 70er Jahren konnte es eine Wiedergeburt erfahren, die bis zur Wende dauerte. Obwohl die Drechslereien später ausgedünnt wurden, wurde das manuelle Wenden bis heute beibehalten und ist nach wie vor eine bedeutende Bereicherung der Fachwerker.

Der Hugo Knoppe: Handbook of woodturning. F. Ernst Steiger, Leipzig 1938, DNB 574373454 (Nachdruck: 1989, ISBN 3-88746-231-9). Der Dreherei. Th. Schäfer, Hannover 1981, ISBN 3-88746-014-6 Rolf Steinert, Herbert Hegewald: Der Drechsler. Vorankündigung zur allgemein verbindlichen Erklärung der Tarifverträge für die Bauwirtschaft vom 27. April 2013 Anlage 1 11 des Fachbuchverlages Leipzig, Leipzig 1981, DNB 821086618, Höchstspringen ?

Drechslerei und Holzschnitzerei aller Stilrichtungen, Holz-, Elfenbein- und Bernsteinschnitzerei, Andachtsgegenstände, Holzmosaike und Inlays, etc,

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