Dirigent

Leiter

Die Dirigentin (lateinisch: dirigieren 'align', 'lead') dirigiert ein musikalisches Ensemble (Chor oder/und Orchester) unter Leitung. Die Dirigenten dirigieren ein Orchester oder einen Chor. Bei einem Konzertstück gibt es nur einen Dirigenten, auf den sich das gesamte Orchester konzentriert.

mw-headline" id="Funktion">Funktion[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Für den Spielfilm sehen Sie den Dirigenten. Die Dirigentin (lateinisch: dirigiert'align','lead') dirigiert ein musikalisches Gesamtbild (Chor oder/und Orchester) unter Leitung. Die Dirigentin oder der Dirigent arbeitet die Arbeit mit den Orchestermusikern oder Chöre aus und führt sie aus. Zu diesem Zweck nimmt sie vor allem die folgenden Tätigkeiten wahr: Technisch-wissenschaftliche Abstimmung der beteiligten Musiker: Er gibt beim Leiten die für die Musikanten bindenden Tempo an (siehe Schlagfigur) und prägt den musikwissenschaftlichen Gesichtsausdruck (vgl. Vortragstitel).

Die Konzeption des Leiters ist, dass die Arbeit ausgearbeitet und ausgeführt werden soll. Er ist als Intendant für die Auswahl der Stücke sowie für den Verlauf der Übung und der Probe inne. Im Falle kleinerer Orchester nimmt der Dirigent oft die Organisation der Aufführungen des Orchestras in die Hand ("Tournee") oder wird dazu hinzugezogen (Stichwort: Raumakustik, eventuell erforderliche Beschallungstechnik zur Erzielung eines optimalen Klangbildes, etc.).

Jahrhunderts wurden die Besetzungen größtenteils von einem der tätigen Musikern (der oft auch der Verfasser des gespielten Werks war) inszeniert. In den Jahren XVII. und XVIII. Jh. wurde als Dirigent in der Regel das allgemeine Basszeitalter, das Cembalo oder die Geige verwendet. Wie ein solches Orchesterdirigat funktioniert, wird in der Entstehungsgeschichte der Dresdner Höflichkeitsorchester unter ihrem Kantor Johann Georg Pisendel nachgestellt.

2 In Ausnahmefällen erschien der Dirigent vor dem Orchester, z.B. oft in der Handlung. In Historienbildern wird er gelegentlich als Dirigent mit einer Rolle Noten abgebildet. Der Dirigent in Form und Form oder als Berufstitel, wie wir ihn heute kennen, existiert erst seit Beginn des neunzehnten Jahrhundert.

Felix Misendelssohn Bartholdy ist der erste Dirigent im wahrsten Sinne des Wortes, seit er das Gewandhausorchester in Leipzig leitete. Immer größere Chor- und Orchesterbesetzungen erschwerten das Dirigieren aus dem Gerät. Noch bis ins zwanzigste Jahrtausend wurden die meisten großen Orchestern von Bandleitern geleitet, die regelmäßig ihre eigenen Werke und musikalischen Arrangements für ihre Ensembles schrieben.

Die Kraft und (im Idealfall) auch die gestalterische Kompliziertheit der musikalisch schöpferischen Souveränität verbindet und bündelt der Dirigent in seiner Persönlichkeit. Es ist der "Engpass" zwischen dem auftretenden Künstler und dem, was als Musikprodukt zu vernehmen ist. Diese Fähigkeiten ermöglichten es dem Dirigenten, eine solide gesellschaftliche Position aufzubauen, die die hervorragende Bedeutung zukünftiger Star-Dirigenten ermöglichte.

Erst gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts entstand die "Interpretationsleistung" des Leiters, wie die des Theaterleiters. Der Vorgesetzte der Gründerzeit, der, auch wenn er nur Vollstrecker ist, hoch angesehen ist, bleibt auch im zwanzigsten Jahrtausend dem Beruf des Leiters zugeordnet. Die Dirigentin Elke Mascha Blankenburg im zwanzigsten Jahrhundert: Porträts von Marin Alsop an Simone Young, European Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-434-50536-9. Höhespringen 2011 Vgl. dazu Johann Georg Pisendel (1687-1755) und die Ursprünge der modernen Orchesterdirigate.

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