Die Häufigsten Ausbildungsberufe

Häufigste Ausbildungsberufe

die drei häufigsten Ausbildungsberufe im Groß- und Außenhandel. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Häufigste Ausbildungsberufe Auch Premium-Abonnenten können alle zuvor veröffentlichten Artikel nachlesen. Der Premium-Abonnement ist mit 34,90 EUR pro Jahr (inkl. MwSt.

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Beliebteste Ausbildungsberufe

In einer neuen Übersicht hat Statista die populärsten Ausbildungsberufe des vergangenen Jahrs auf Basis von Daten des Bundesamts für Statistik zusammengetragen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 515.700 neue Lehrverträge geschlossen (plus 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr). Die häufigsten Ausbildungsberufe bei den Herren waren 2017 Kraftfahrzeug-Mechatroniker, Einzelhandelskaufmann, IT-Fachmann und Elektrotechniker.

Unter den Damen waren sie Bürokauffrauen, Einzelhandelskauffrauen und Zahnarzthelferinnen.

Beschäftigung, Berufsentscheidung und Wechsel in die Berufsausbildung

Dabei wird auch der Wechsel von der schulischen in die Berufsausbildung näher beleuchtet und ist oft schwer, insbesondere für Menschen mit wenig Vorkenntnissen. Die Ausbildungsdauer in Deutschland beträgt je nach Wunsch zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Derzeit gibt es in Deutschland 327 staatliche Ausbildungsberufe (Stand 31. 12. 2015).

Zu jedem dieser Ausbildungsberufe gibt es eine bundesweit geltende Ausbildungsverordnung, in der die folgenden Aspekte nach den §§ 6 und 26 des Bundesgesetzes über die Berufsausübung (BBiG) oder 26 der HwO festgelegt sind: "Der Name des Berufes, der als[ Zusatz in HwO: er kann vom Handelsnamen verschieden sein, muss aber durch den Handelsnamen gedeckt sein"], bezeichnet wird, die Dauer der Ausbildung; er darf drei und nicht weniger als zwei Jahre nicht überschreiten, die fachlichen Qualifikationen, die zumindest Gegenstand der Berufsbildung sind (Berufsbildungsbeschreibung), sowie die Leitlinien für die Struktur der Unterrichtung der Berufsfähigkeiten, die fachlichen sowie fachlichen und disziplinarischen Vorraussetzungen ( "Rahmenplan"), die Prüfungsverzeichnis, die Prüfungsverordnung, den Prüfungsverlauf, etc. sind.

"Der gewünschte Berufsstand ist in der dt. Berufsbildung in mehrfacher Hinsicht von großer Bedeutung. Je nach Lehrberuf variieren die Zugangsmöglichkeiten stark, und zwar nicht nur aufgrund der Angebots-Nachfrage-Beziehungen (siehe Artikel zum Lehrstellenmarkt). Auch für Menschen mit niedrigem Schulabschluss sind die Berufsbilder nur mehr oder weniger offen.

Es ist richtig, dass das duale Ausbildungssystem - im Gegensatz zur vollschulischen Ausbildung, die in der Regel einen Realschulabschluss erfordert - keine formelle Zulassungspflicht hat. Tatsächlich gibt es jedoch klare Differenzen in Bezug auf die bisherige Ausbildung der Lehrlinge in den einzelnen Lehrberufen des dualen Systems. Für die Ausbildung der Lehrlinge gibt es jedoch unterschiedliche Regelungen. Die Jugendlichen mit Hauptschulabschluss in den Berufsgruppen Bäcker (64%), Friseur (61%), Maurer (64%) machen mehr als die Hälfe aller Lehrlinge aus, in den Berufsgruppen Veranstaltungskaufmann (74%), Immobilienkaufmann (72%) und Bankkaufmann (71%) haben knapp drei Viertel der Lehrlinge gar eine Hochschulreife, d.h. Reife oder fachgebunden.

1 In diesen Lehrberufen haben Menschen mit Hauptschulabschluss daher kaum eine Möglichkeit, einen Lehrplatz zu suchen; auch Studienbewerber mit Hauptschulabschluss haben hier nicht ohne weiteres Zutritt. Darüber hinaus sind in vielen Lehrberufen entweder männliche oder weibliche Mitarbeiter dominierend. Bei den 20 häufigsten Lehrberufen gibt es klare (und im Zeitablauf vergleichsweise stabile) geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahl des Berufes (Tabelle 1).

Am häufigsten werden von den Herren die beiden Berufsgruppen Kraftfahrzeug-Mechatroniker und Elektrotechniker, bei den Damen die Bürokaufleute und die Arzthelferinnen eingesetzt. Auch die Konzentration der Frau auf einzelne Berufsgruppen nimmt zu: Rund 70 Prozentpunkte davon sind in den 20 häufigsten Ausbildungsberufen angesiedelt, bei den MÃ??nnern sind es rund 56%.

Nach schulischen Statistiken haben im Jahr 2015 694.198 Menschen eine "vollqualifizierende" Ausbildung begonnen (d.h. mit einem ordentlichen Berufsabschluss), davon 480.674 eine doppelte und 204.175 eine vollwertige Berufsfachschulausbildung. 2 Die (!) (Vollzeit-)schulische Ausbildung ist die zweite in Deutschland betriebene Berufsbildungsform, die vor allem die Gebiete des Gesundheitswesens, der Altenpflege und verschiedener Hilfsberufe umfasst (Feller 2004; Söller 2015).

Im Gegensatz zur dualen Berufsausbildung ist die hauptschulische Berufsausbildung nicht Sache des Bundes, sondern der Bundesländer - denn auch die hauptschulischen Berufsschulen gehören wie die allgemeinbildende Schule zur kulturellen Eigenverantwortung der Bundesländer. Darüber hinaus wird in der Vollzeitschulzeit kein Ausbildungsgeld gewährt, sondern die Schüler müssen oft einen hohen Beitrag leisten.

Allerdings ist der Wechsel von der allgemeinen Schulbildung in die berufsbegleitende Weiterbildung nicht immer unmittelbar gelungen. Die meisten Absolventen landen zunächst in der so genannten Übergangszone (siehe Infobox) und absolvieren in einigen Fällen gar mehrere Massnahmen, bevor sie (wenn überhaupt) eine voll qualifizierte Schulausbildung erhalten. Mit Massnahmen wie dem Berufsausbildungsjahr, dem vorberuflichen Ausbildungsjahr oder der vorberuflichen Ausbildungsmaßnahme der BA soll den Schulabsolventen eine Berufsorientierung und/oder die Chance auf einen (höheren) Bildungsabschluss gegeben werden.

Die Bezeichnung "Übergangszone" ist ein Oberbegriff für eine große Anzahl von berufsvorbereitenden Massnahmen für junge Menschen, die nach dem Schulabschluss keinen Lehrplatz vorfinden. In den oft 1-jährigen Qualifizierungsprogrammen, die vorwiegend von Absolventen mit Hauptschulabschluss oder ohne Hochschulabschluss absolviert werden, soll ihre "Ausbildungsreife" gefördert werden, damit sie in der Folge eine höhere Chance auf einen Ausbildungsstellenplatz haben. Beispielsweise werden von verschiedenen Agenturen Massnahmen zur Unterstützung der beruflichen Ausrichtung junger Menschen, zur Stärkung ihrer Persönlichkeit, zur Verbesserung ihrer allgemeinen Bildung und/oder zum Aufholen von Schulabschlüssen angeboten.

Weil die Offerten nicht zu einem regelmäßigen beruflichen Abschluss verhelfen und die Absolventen oft noch keinen Lehrplatz vorfinden, besteht auch die Möglichkeit von unproduktiven "Wartemustern". Die Übergangszone ist vor allem in Phasen des Lehrstellenmangels kräftig angewachsen und hat auch dazu gedient, jungen Menschen ohne Lehrstelle eine "Maßnahme" zu bieten, auch denjenigen, die bereit waren, eine Ausbildung zu beginnen.

Obwohl die Zahl derjenigen, die in einer Übergangsmaßnahme enden, in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen ist, gibt es im Jahr 2015 immer noch 270.783 Menschen. Schaubild 1 verdeutlicht, wie sich die Einsteiger in den einzelnen Bereichen (Duales Hochschulsystem, Schulberufsausbildung, Übergangsbereich) in Bezug auf ihre bisherige Ausbildung voneinander abheben. Dabei stellt sich heraus, dass es in der Übergangszone vor allem Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss gibt; mehr als zwei Dritteln aller Neueinsteiger gehören in diese Klasse.

Die meisten Lehrlinge in der vollqualifizierten Ausbildung haben einen Realschulabschluss und ein beträchtlicher Teil ein (Fach-)Abitur. Bei beiden Ausbildungsformen liegt der Prozentsatz der Menschen mit einer allgemeinen oder fachhochschulischen Hochschulreife bei mehr als 20 Jahren. Manche von ihnen starten die doppelte Ausbildung im Zuge eines Doppelstudiums oder schließen sowohl ein Studien- als auch ein Berufsbild ab, aber ein großer Teil dieser Personengruppe studiert trotz Studieren.

Feller, Gisela (2004): Ausbildung in Berufsschulen.

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