Die Beliebtesten Berufe 2016

Beliebteste Berufe 2016

2016: Amt für Wirtschaft und Arbeit,. jetzt Ihre Chance, es sind derzeit über 15.000 Ausbildungsplätze verfügbar (Stand 26.09.2016)!

Handel Dies sind die beliebtesten Ausbildungsberufe der Deutschen. aus dem Datenbericht 2016 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). im Zeitraum von September 2015 bis April 2016.

Viele Leute wollen ins Arbeitszimmer gehen.

24.04.2017 - Laut BIBB-Bilanz wurden 2016 mehr als ein Dritteln aller Lehrverträge in nur zehn Ausbildungsberufen geschlossen. Auch in den vergangenen Jahren waren diese Lehrberufe besonders nachgefragt. Laut BIBB interessierten sich vor allem weibliche Auszubildende für Berufe im gewerblichen und medizinschen Sektor. Die Mehrheit von ihnen entschied sich für die Berufe Kaufmann/-frau in den Bereichen Bürokaufmann/-frau, Detailhandel, Groß- und Außenhandel, Industriekaufmann/-frau, Arzt- und Zahnarzthelferin.

Darüber hinaus waren die Berufe Kauffrau, Fachhändlerin im Lebensmittelhandel, Hoteldirektorin und Coiffeurin laut Umfrage in der Beliebtheit überproportional. Darüber hinaus haben sie sich immer wieder für die Berufe Elektrotechniker, Einzelhandelskaufmann, Industrieschlosser, Werkmechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagentechnik, IT-Spezialist, Handelskaufmann, Lagerlogistiker, Groß- und Außenhandelskaufmann und Bürokaufmann auserkoren.

Bei den beliebtesten Ausbildungsberufen hat sich gegenüber dem Jahr zuvor nichts geändert. Unter den Top Ten der Berufe des Jahres 2015 wurden auch 2016 die meisten Lehrverträge geschlossen. Das BIBB hat jedoch unmittelbar dahinter neue Tendenzen beobachtet: Das BIBB hat die Werte für die per 31. Dezember 2016 abgeschlossenen neuen Lehrverträge für die Umfrage bewertet.

Im Internetangebot des BIBB stehen die Rankings der beliebtesten Lehrberufe für Männer und Männer zum Download bereit.

Die große Auszubildende

Man will Automobile anschrauben, man will im Arbeitszimmer dabei sein! Aufregend: Betrachtet man die Geschlechterverteilung, so kommen die Einzelhandelsangestellten auf den zweiten Rang: Die meisten Herren wollen Automechatronikerinnen werden (19 383), die meisten Bürokauffrauen (20 961). Im Vergleich zum Jahr zuvor ging die Anzahl der geschlossenen Ausbildungsverträge um 0,3 Prozentpunkte zurück.

Zu den Problemen gehört neben der demographischen Tendenz und der steigenden Studierendenzahl auch, dass sich die Antragsteller immer noch auf eine sehr begrenzte Anzahl von möglichen Berufen ausrichten. Besonders ausgeprägt ist diese Tendenz bei Backerinnen (2015: 25,9 Prozentpunkte Frauen), Malern und Lackierern (15,9 Prozentpunkte) und Zimmerleuten (12,2 Prozentpunkte).

Andererseits behielten sich die Jugendlichen in den für weibliche Berufe charakteristischen Bereichen nach wie vor stark zurück. Dies ist nach Expertenmeinung auch auf eine unterdurchschnittliche Vergütung in diesen Berufsgruppen zurückzuführen. 27,5 Prozente von ihnen hatten einen Hochschulabschluss, der ihnen den Zugang zur Hochschulbildung eröffnet hätte. Mit 33,5 Prozentpunkten war der Frauenanteil um zehn Punkte größer als bei jugendlichen MÃ?nnern.

Dagegen lag der Prozentsatz der Jugendlichen ohne Realschulabschluss nur bei 2,8 vH.

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