Dfs Fluglotse

Fluglotse Dfs

Für die Ausbildung der zukünftigen Fluglotsen in Deutschland ist die DFS (Deutsche Flugsicherung GmbH) zuständig. Hier werden Sie für Ihren Job als Fluglotse ausgerüstet. Die PR-Verantwortliche für den Beruf des Fluglotsen ist Heike Lenort.

Manche Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter setzen sich unmittelbar auf den Turm am Airport, andere beobachten den Raum in der Mitte per Hand.

Manche Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter setzen sich unmittelbar auf den Turm am Airport, andere beobachten den Raum in der Mitte per Hand. Für jeden von ihnen ist die Aufgabenstellung gleich: Alle Fluggeräte müssen ihren Bestimmungsort zuverlässig und problemlos erreichen - sowohl am Boden als auch in der Luftfahrt. Der Pilot wird durch sein eigenes Projektteam und modernste Technologie optimal durchgesetzt.

Die Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter übernehmen bei ihrer Tätigkeit die größte Eigenverantwortung und geniessen ein ebenso grosses Mass an gegenseitigem Respekt. Kein Luftfahrzeug könnte ohne ständige Luftraumüberwachung gefahrlos flogen, starteten oder landeten, mit " Safety first " als oberster Priorität in der Flugsicherung. Für jeden Bereich ist ein Kollektiv von zwei Flugverkehrsleitern verantwortlich.

Wenn z. B. eine Anlage den vorgegebenen Weg verlassen hat, wird sie von den Steuerungen per Funkgerät auf den korrekten Weg geleitet. Der Lotse und der Lotse kooperieren in enger Zusammenarbeit: Das Flugzeug wird vom Piloten gesteuert, der Fluglotse zeigt ihm den Weg. Dabei muss der Fluglotse besonders qualifiziert sein, da er das Flugzeug so versetzen muss, dass die vorgegebenen Mindestentfernungen eingehalten werden.

Er muss sich auch mit den Flugverkehrsleitern beraten, die die benachbarten Bereiche überwachen. Die Luftraumkontrolle arbeitet nur im Zusammenspiel - Flugsicherung ist kein Einkampfsystem. Dabei wird der Pilot sowohl von einem Arbeitskollegen als auch von hochspezialisierten Radar- und Rechnersystemen begleitet. Der Fluglotse muss die technischen Einrichtungen sowie die rasche und eindeutige Verständigung blindlings erlernen.

Flugverkehrsleiter: Flugverkehrsleiter sollten die Kontrolle kleinerer Flughäfen mittels Fernkontrolle durchführen.

Egal ob Dresden, Saarbrücken oder Erfurt: Kleine Flugplätze haben kleine Flugsicherungstürme. Das Flugverkehrsmanagement soll zentralisiert werden - mit einem neuen Verfahren. Bisher dominieren die Tower für Flugsicherungsdienste an vielen Standorten das Gesamtbild. Von dort aus können Sie die Start- und Landebahn, die Rollbahnen und das Rollfeld überprüfen und die Lotsen anweisen.

An einigen regionalen Flughaefen wird nach den Plaenen der DFS der Turm in Zukunft frei sein. Vielmehr soll die Remote-Überwachung mit Hilfe von speziellen Kameras und spezieller Sicherheitstechnologie erfolgen. Noch in diesem Jahr sollen die Lotsen Saarbrücken verlassen. Erfurt und Dresden sollen nachziehen. Anschließend werden alle drei Flugplätze von den in Leipzig ansässigen Lotsen fernüberwacht.

Die Ersetzung von Lotsen auf weniger stark besuchten Luftfahrtfeldern durch Fotoapparate und die Bündelung der Aufsicht an zentraler Stelle wird bereits in Schweden oder Australien betrieben. Fachleute nennen Remote-Tower-Lösungen und bedeuten, dass die Abflüge, Landen und Rollen von Luftfahrzeugen auf unterschiedlichen Airports von einer weiter entfernten Zentralstelle aus gesteuert werden können.

Es wird in der Industrie gesagt, dass es in Zukunft nicht nur autonomes Fahren von Fahrzeugen sein wird, sondern auch in der Fliegerei mit autonomen Flugdrohnen, Flugfeldfernüberwachung und möglicherweise eines Tages cockpitfreien Luftfahrzeugen steht ein technischer Durchbruch bevor. Bei den Anbietern mit dem Know-how der Luftraumüberwachung und der Flughafentechnologie ist die Fernwartung natürlich auch ein Businessmodell.

Die bundesdeutsche Flugsicherung und die Österreichische Privatgesellschaft Frequentis, ein Experte für mobile Kommunikationslösungen, haben jetzt die Etablierung des Gemeinschaftsunternehmens Frequentis DFS Aerosense mit Hauptsitz in Österreich bekannt gegeben. Häufig werden 70 Prozentpunkte der Aktien gehalten. Bisher ist die DFS an 16 Auslandsflughäfen in Deutschland und über eine Tochtergesellschaft an neun Landesflughäfen in Deutschland mit dabei.

Das neue Joint Venture mit Frequentis wird diesem Zweck diente. Diese Allianz bietet auch die technische Lösung für Saarbrücken, Erfurt und Dresden. Der Flugsicherungsverband verfolgt die Entwicklungen "konstruktiv kritisch", wie Roman Glöckner, der für Ostdeutschland verantwortliche gewerkschaftliche Sprecher, es ausführt. Unter keinen Umständen darf die Arbeitssicherheit beeinträchtigt werden und es dürfen keine antisozialen Effekte für die Mitarbeiter auftreten.

Danach sollen die rund ein gutes halbes Jahr alten Mitarbeiter von Saarbrücken, Erfurt und Dresden an den großen Flughafen Leipzig versetzt werden. Es gäbe jedoch Widerstände, wenn Flugsicherungspersonal mehrere Flugplätze zur gleichen Zeit überwachen müsste, sagt der Vertreter der Gewerkschaft. Der DFS zufolge ist eine simultane mehrfache Überwachung von Flugplätzen durch einen Flugsicherungsleiter nicht erwünscht.

Mehrere Lizenzen für unterschiedliche Flugplätze pro Fluglotse könnten jedoch den Personaleinsatz flexibel gestalten. Die Pressesprecherin des Technologieanbieters Frequentis unterstreicht, dass "moderne Foto- und Radarsysteme dem Menschenauge übergeordnet sind", zum Beispiel bei Dunkelheit oder bei Nachtschatten. So würden z. B. auch Nachtsicht- oder Wärmebildkameras für die Fernüberwachung eingebaut.

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