Der Beste Job für mich

Die beste Arbeit für mich

Der Moderator ist dann genau das Richtige für Sie! Weshalb Selbsterkenntnis so trendy ist Oft ist es der beste Weg, sie zu entdecken. Ein Bekannter nach dem anderen gibt ihren Job auf oder nimmt sich ein Jahr frei, um etwas Frischluft in Kolumbien zu schnappen, um sie daran zu erinner. Danach beginnt man ein Studienprogramm und unterbricht es wieder, das einige Jahre andauert, das wärmende, beruhigende Empfinden hat sich bei keinem Thema noch ausgebreitet.

Sind diese Verunsicherung und übermäßige Nachfrage, oder sind wir eher bereit, dem veralteten Leitbild der Arbeits- und Konsistenzbereitschaft den Rücken zuzukehren, um endlich frei und authentisch zu sein? Mit anderen Worten: Muss ich noch einsteigen, auch wenn mein Studien- oder Job mich nicht zufrieden stellt oder wenn ich noch nicht den richtigen Job für mich entdeckt habe?

Zwei naheliegende Ursachen sprechen dafür, dass extreme Reaktionen wie die arbeitsverwehrende Flugreise in andere Erdteile und das permanente Schwanken, Verändern und Abtreiben zur Selbsterkenntnis so trendy sind. Weshalb niemand ein Studien- oder Ausbildungsgang sucht und absolviert und dann einen Job macht und damit einverstanden ist.

Vor dem Hintergrund einer solchen Verschiebung der Erwerbstätigkeit in die private Sphäre, die von aussen keine Ruhepausen mehr kennen, ist es vielleicht verständlich, warum so viele Jugendliche ihrem Berufsalltag angesichts von Überforderungen oder aus Einspruch ganz den Rücken kehren wollen oder ein Studiengang nach dem anderen aufgeben wollen. Du solltest nicht nur viel und immer und überall mitarbeiten, sondern auch deine Aufgaben erledigen.

Mehr noch, je mehr uns gelehrt wird, dass wir das, was wir tun, mögen sollten und dass wir einen Berufsstand auswählen sollten, für den unser ganzes Herzen schlagen sollte und der unseren innigsten Fertigkeiten und Triebkräften entspreche, umso ungesicherter werden wir natürlich in unserer Entscheidung. Man muss immer wieder bezweifeln: Macht mich mein Job überhaupt zufrieden?

Nur durch die heilbringende Wirkung des Werkes wird das Biest Mensch und der Diener stärker als sein Meister, der nur das Werk verbraucht und damit völlig von seinem Diener abhängig ist. In unserer Tätigkeit anerkennen wir uns selbst und werden so freizügig. Noch weiter geht Kant, indem er nicht nur die Werk als Voraussetzung für die Humanität deklariert, sondern auch die damit verbundene Diskretion und Konsistenz als notwendig erachtet, um eine bessere und moralischere Person zu werden.

Wir lernen, den verräterischen Versuchen des Menschen zu trotzen. Den Zweck der Zusammenarbeit setzt sich der Philosophiephilosoph Alan de Botton auch in seinem erst vor wenigen Jahren veröffentlichten Werk "Freuden und Heiterkeiten und Mühe der Arbeit", in dem er die Tätigkeit als positiver Ablenkungsmanipulator preist. "Man kann kaum an den Tot glauben, wenn es etwas zu tun gibt.

"Ungeachtet des Gehalts, des Produkts oder des Spaßes, den die Tätigkeit letztlich bringt, ist sie für all diese Denker ein Selbstzweck. Man darf nicht kühl, reisend und abwarten, bis man weiß, wer man wirklich ist, und dann einen Berufsstand auswählen, der diesem Wesen entspricht. Vielmehr schaffen wir unser Sein in und durch unsere Tätigkeit.

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Backpacker-Mentalität steht die Arbeit an erster Front, nur um später festzustellen, wer wir eigentlich sind. Aber das geht nur, wenn wir erkennen, dass nicht alles immer gleich und vor Ort lustig sein muss, wie es die kapitale Performance und mein Imperativ verlangen. Ihre Leerheit und Größe ließen viel Platz für authentisches Denken, aber auch für zu viele.

Nach Botton wissen Sie zumindest mehr über Ihre Todesangst, aber was Sie lernen oder tun sollten, müssen Sie von Anfang an in der praktischen Anwendung ergründen.

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