Das Duale Studium

Die Doppelstudie

Das duale Studium an Universitäten zielt auf eine praxisnahe Ausbildung ab oder das duale Studium verbindet theoretisches Studium mit praktischer Arbeit in einem Unternehmen und sichert Ihnen sehr gute Karrierechancen. In dem dualen Studiengang kombinieren Sie eine technische Berufsausbildung und ein Studium in einem Modell. Der duale Studiengang verbindet theoretische Inhalte an der Universität mit praktischen Phasen im Unternehmen.

Doppelstudium des Maschinenbaus - Firma L. A. H. Maschinenbauer - Küchenmaschinenbau - Kautex Maschinenbau

Das mittelständische Unternehmen mit mehr als 540 Beschäftigten in Deutschland und über 200 Beschäftigten auf der ganzen Welt erzielt einen Jahresumsatz von ca. 144 Mio. EUR. Sie kombinieren im Rahmen des Doppelstudiums eine fachliche Ausbildung und ein Studium in einem Fach. Der duale Studiengang wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg durchgeführt.

In 9 Studiensemestern absolvieren Sie das duale Studium des Maschinenbaus. Fachsemester (2. Ausbildungsjahr) startet der Bachelorstudiengang Maschinenwesen zeitgleich. Die Lehrinhalte konzentrieren sich auf die Fächer Mathe, Naturwissenschaften, Konstruktionstechnik, Konstruktionslehre, Konstruktionsmechanik, Industrierobotik und optional auf die Bereiche mechatronische Technik oder Produktentwicklun. Durch die verkürzte Industriemechanikerausbildung erhalten Sie einen Einblick in unsere Konstruktionsabteilungen, z.B. in den Prozess der F&E.

Ich entschied mich, meine fachliche Qualifikation mit einem Studium zu verbinden. Ich lerne einerseits den Berufsstand eines Industriedesigners und kann gleichzeitig die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg studieren, wo ich den Bachelorstudiengang Ingenieurwesen in 9 Studiensemestern abschließe".

Auf dem Weg zum Doppelstudium Hessen

Vor dem dualen Studium in Betrieben muss der Stellenbedarf mit den geeigneten Hochschulqualifikationen untersucht und unternehmensintern ermittelt werden: Auf welchen Gebieten oder Fachgebieten werden im Betrieb Spezialisten gebraucht - und mit welchen Vorkenntnissen? Nur so kann eine passende Universität oder Duale Hochschule mit einem geeigneten Leistungsangebot gefunden werden.

Grundsätzlich kann jedes Unter-nehmen, gleich welcher Größe, sowohl Kooperationsbeziehungen zu Universitäten oder Fachhochschulen als auch Trainingspartnerschaften mit Studenten eingegangen werden. Allerdings sollte das Untenehmen unterschiedliche fachliche und persönliche Voraussetzungen mitbringen, um eine praktische Berufsausbildung nach dem Lehrplan absolvieren zu können. Die Gesellschaft sollte die folgenden internen Anforderungen erfüllen: Zur optimalen Unterstützung der Studenten bietet das Unter-nehmen einen Ansprechpartner.

Dieser wird über die Lehrinhalte unterrichtet und fungiert als Kontaktperson für die Studenten. Der Betreuer hat einen Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Schulbildung, die mit dem beabsichtigten Hochschulabschluss des Studenten übereinstimmt. Für integrierte Schulungen ist ein Eignungstest des Trainers Voraussetzung. Die Firma begleitet die Studenten während des Studiums und sorgt für die notwendige Ausstattung (Arbeitsplatz, Arbeitsausstattung, etc.).

Wird die Ausbildung in einem anerkanntermaßen dualen Lehrberuf in das duale Studiensystem einbezogen, muss das Werk die nach dem BBiG geforderten Qualifikationsanforderungen für diesen Lehrberuf erfuellen und eine korrespondierende Prüfungsteilnahme vor der jeweiligen Handwerkskammer ermöglicht. Die Firma entsendet die Studenten in Tätigkeitsfelder, die zu den Lerninhalten passend sind.

Die IHK-Informationsstelle in Ihrer Nähe berät und informiert Sie gern bei allen Fragestellungen rund um das duale Studium. Durch das duale Studiensystem bietet die Wirtschaft den Schulabgängern eine Möglichkeit zur "Berufsausbildung oder zum Studium": Beide Bereiche werden durch duale Lehrveranstaltungen an Berufsakademien, Fachhochschulen und Fachhochschulen kombiniert. Doch damit nicht genug: Bereits im Betrieb tätige Mitarbeitende können auch mit einem Doppelstudium unterstützt werden - in einigen Fällen auch ohne Abitur.

Integrierte Lehrveranstaltungen kombinieren ein Studium mit einer Einarbeitung. Im Anschluss an den erfolgreichen Studienabschluss wird der Bachelor-Abschluss verliehen. Mit dem Bologna-Prozess wurden alle Universitätsabschlüsse auf die weltweit anerkannte Stufe des Bachelors und des Masters übergeleitet, so dass der Bachelor-Abschluss der erste Standardabschluss eines Hochschulabschlusses ist, der die Studierenden für einen Beruf qualifiziert. Duale Schüler in Hessen sind von der Berufsschulpflicht auszunehmen.

Teilweise wird nach Beendigung des Grunstudiums ein gesetzlich vorgeschriebener Studienabschluss (Assistent) erworben; unter gewissen Voraussetzungen ist auch eine äußere Kammerprüfung möglich. Im Anschluss an den erfolgreichen Studienabschluss wird der Bachelor-Abschluss erlangt. Mit dem Bologna-Prozess wurden alle Studienabschlüsse auf die weltweit anerkannte Stufe B und M umgewandelt, so dass der BBA der erste Hochschulabschluss ist, der von Hochschuleinrichtungen und Fachhochschulen nach sechs Standardsemestern und einer bestandenen Abschlussprüfung erteilt wird.

Berufsakademien erhalten den Titel des Abschlusses Bachelors, der dem Bachelor-Abschluss von hochschulrechtlichen Universitäten entspricht. In diesen Studiengängen, teilweise auch Kooperationsstudiengänge oder kooperatives Studium oder kooperatives Studium genannt, wird neben einer Praxistätigkeit auf der Grundlage eines Praktikumsvertrags ein wiss. Studium an einer Universität oder kooperativen Fachhochschule angeboten. So können die Betriebe auf den steigenden Qualifikationsbedarf eingehen und engagierte und kompetente junge Fach- und Führungskräfte nachbilden.

Die theoretischen und praktischen Grundlagen dieses Lernmodells sind in enger Abstimmung miteinander erarbeitet. Zulassungsvoraussetzungen sind neben dem Abi oder der Fachhochschule z.B. eine Meisterschülerprüfung oder eine abgeschlossene Aufnahmeprüfung an einer Universität oder Berufsschule. Der duale Studiengang erfolgt je nach Ausbildungsbetrieb in verschiedenen zeitlichen Modellen. Die Studierenden wechselt im Rahmen des Blockmodells zwischen theoretischen und praktischen Phasen.

In der Wochenvariante zum Beispiel sind sie drei Tage im Betrieb und zwei Tage an der Universität oder Berufsschule. Bei den dualen Studiengängen liegen die Regelstudienzeiträume zwischen sechs und acht Jahren. Zusätzlich können in beiden Versionen Kammergrade oder andere staatliche Grade eingebunden werden. Gibt es in diesem Falle keine Ausnahme von der obligatorischen Berufsschule, wird der Berufschulunterricht in der Regelfall in die Theoriephase eingebunden.

In der Studiendatenbank des Hessischen Doppelstudiums können Sie herausfinden, welche Doppelstudiengänge es gibt und welche Voraussetzungen im jeweiligen Einzelfall zutreffen.

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