Computerberufe

EDV-Berufe

Guten Tag Ich denke darüber nach, mein Studium zu beenden, um in einen Beruf mit Computern zu wechseln. Berufe in der Computer-, Mobilfunk- und Telekommunikationsbranche. Mit dem Computer ist Ihre Kommandozentrale, mit der Sie jede neue Aufgabe angehen.

Zur Historie der Computerberufe

In den Berufen der Datenverarbeitungsbranche kann nur eine geringe Entstehungsgeschichte festgestellt werden. Erst seit 30 Jahren gibt es zum Beispiel mathematisch-technische Mitarbeiter oder Informatikern, denn der Aufschwung der EDV begann erst zwei Dekaden früher in großen, luftgekühlten und für den Wissenschafts- und Militärbereich genutzten Computerzentren. Anfänglich werden nicht viele Fachkräfte benötigt und es werden kaum neue Lehrberufe geschaffen.

Doch mit dem Aufkommen der Informationstechnologie in Betrieben und Behörden in den 1960er Jahren wurden Qualifizierungen notwendig, die zum einen neue Arbeitsplätze schufen und zum anderen die Voraussetzungen für einen großen Teil der früheren Arbeitsplätze grundlegend veränderten. So bedeutet die zunehmende Informatisierung im verarbeitenden Gewerbe, dass sich die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, der Druck- und Chemieindustrie umorientieren müssen.

Zusätzlich zu den fachlichen Kompetenzen müssen nun auch grundlegende Kenntnisse in der Informationsverarbeitung erworben werden. In den 80er Jahren ermöglichte die Mikronelektronik schließlich das Durchdringen von Computern in fast alle Bereiche des Lebens und erforderte immer häufiger besonders geschultes Fachpersonal. Nachfolgend wird auf die Geschichte der Entwicklung von Aktivitätsstrukturen, Lehrberufen und Lehrveranstaltungen in der Informationsverarbeitung näher eingegangen. In diesem Zusammenhang wird auf die Entwicklung von Aktivitätsstrukturen, Lehrberufen und Lehrveranstaltungen in der Informatik näher eingegangen. der Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Arbeit.

Mit der Technisierung der Informationstechnologie begann Ende des neunzehnten Jahrhundert die Automatisierte Informationsverarbeitung (ADV). Im Zuge der Weiterentwicklung der Lochkartentechnik werden die ersten Berufsgruppen geschaffen, die der DV zuordenbar sind. Obwohl die Informationsverarbeitung zu diesem Zeitpunkt allmählich in die Berufswelt eintritt, ist die unmittelbare Auseinandersetzung zunächst kaum wahrnehmbar, da sie hinter geschlossenen Türen der wenigen Zentren (RZ) der Universitäten und des Militärs erfolgt, wo die Informati oren hauptsächlich wissenschaftlich-individuellen Berechnungen diene.

Dabei gibt es Veranstalter, die sich auf die automatische Verarbeitung von Informationen einstellen, Programmersteller, die Programmierungen erstellen und prüfen, Bediener, die Gerätebedienungen durchführen, und Datenschreiber, die für die Datenerfassung verantwortlich sind. In Deutschland wurden Ende der 1950er Jahre die ersten Beratungsgesellschaften mit dem Ziel der Erbringung von Leistungen im Bereich der Informationsverarbeitung ins Leben gerufen. Mit einigen wenigen Fachleuten, deren Kenntnisse von den grundlegenden Schaltungen des Rechners über seine innere Ordnung, über relevante Kenntnisse des Betriebsystems bis hin zu den Tipps für eine effiziente Programmgestaltung reichen, kommen Sie noch zurecht.

Wenn jedoch die ersten großen Unternehmen wie Versicherungsgesellschaften, Finanzinstitute und Kreditanstalten zu Beginn der 1960er Jahre Zentralrechenzentren gründeten, erforderte der Computereinsatz im gewerblichen Sektor Spezialisten mit neuen, bisher nicht existierenden Abschlüssen. Zum einen müssen sie mit den allgemeinen Bedingungen und Aufgaben im Geschäftsverkehr bestens bekannt sein, zum anderen müssen sie die Rechner beherrschen und mit ihnen umgehen können.

Weil die öffentlichen Bildungseinrichtungen erst relativ spat mit der Ausbildung von Datenverarbeitungskompetenzen anfangen, können sie nicht mit den Erfordernissen der neuen Technologie auf dem Weltmarkt mithalten. In den 1970er Jahren hat sich die Datentechnologie in Regierung, Wirtschaft und Gewerbe deutlich verbreitert, was auf die rasante Weiterentwicklung der Leistungssteigerung der Mikroelektronik zurückzuführen ist, die zu einer enormen Leistungssteigerung bei gleichzeitig miniaturisierter und kostengünstigerer Gestaltung von Computersystemen führte.

Darüber hinaus wird die Lochkartentechnologie weitestgehend durch die elektronische Informationsverarbeitung (EDV) ersetzt - automatische Applikationen wie Lohn- und Gehaltsabrechnung, Lagerung, Auftragsabwicklung und Rechnungsstellung können nun elektronischer Art und Weise rascher und bequemer verarbeitet werden. Allmählich wird der Rechner auch für Wortverarbeitung, Projektierung, statistische Analyse und Datenbankentwicklung genutzt. Das Kursangebot ist von sehr unterschiedlicher QualitÃ?t, denn in dieser "Goldrausch-AtmosphÃ?re" geht es kaum um eine vorherige Ausbildung, AbschlÃ?sse oder gerade Karrierewege und eine gelernte ý Programmierspracheý reicht oft aus, um eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Berufspraxis zu starten.

Der preiswerte und verlässlich funktionierende Mikrorechner in Gestalt eines praktischen und für alle zugänglichen Personal Computers (PC) macht die EDV für alle Menschen nutzbar. Durch den zunehmend dezentralen Einsatz der IT wird die einst hoch angesehene und bevorzugte Position der Informatiker bis Ende der 80er Jahre reduziert. Die computergestützte Planungsarchitektin, der Texteditor, der am Computer entwirft, oder die Geschäftsfrau, die mit Bügelelektronik arbeitet, sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Somit stellen sich unter anderem Ingenieur- und Diplom-Ingenieure, Restaurant- und Diplom-Betriebswirte sowie Fachinformatiker (alle mit Schwerpunkt EDV, Informationstechnologie oder Informatik) in die bereits vorhandenen DV-Berufsabschlüsse ein. Der Anteil der gängigen IT-Jobbezeichnungen steigt immer mehr, da für gleiche Aktivitäten von Firma zu Firma verschiedene Bezeichnungen herangezogen werden (eine Auflistung der unterschiedlichen und schwer zu verwaltenden Jobbezeichnungen finden Sie im Lexikon der IT-Jobbezeichnungen).

Aufgrund der vielen gleichartigen Benennungen werden Tätigkeitsfelder wie Hard- und Software, Instandhaltung, Verkauf, Schulung, Datensicherheit und -sicherung geschaffen, in denen "verwandte" Berufsgruppen zusammengeführt werden. Mittlerweile gliedert die BA die zahlreichen Computerberufe in Kern-, Misch- und Nebenberufe. Die computergestützten Kernberufe werden den aktuellen Fachleuten der Informatik zugewiesen, die unter anderem die Technologie weiter entwickeln.

Der Bereich der gemischten Computerberufe besteht aus einer Kombination von herkömmlichen Aktivitäten und IT-Elementen. Die peripheren Berufe des Computers sind hauptsächlich Büroangestellte, Büroangestellte und Entwicklungsingenieure, deren Computerkenntnisse oft auf die Verwendung weit verbreiteter Programme beschränkt sind. In den vergangenen Jahren hat der Rechner die Welt der Arbeit nahezu komplett beherrscht. In den meisten Fällen werden die meisten Rechner von Menschen genutzt, die keine fundierte informatikwissenschaftliche Ausbildung haben.

Du arbeitest mit vordefinierten Systemen und brauchst nur eine kleine Einweisung in den Struktur- und Bedienungsprozess von Rechnern. Darüber hinaus gibt es aber auch noch Fachleute, die Rechner fertigen, Software erstellen oder Anwender ausbilden. Computerberufe sind traditionsgemäß Fortbildungsberufe - den Nutzern wurden die notwendigen informatikwissenschaftlichen Kenntnisse in Kursen zu einem späteren Zeitpunkt beigebracht. Mit der wachsenden Vielseitigkeit der Datenverarbeitung und den gestiegenen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen in Computeranwendungen sind die Herausforderungen enorm gestiegen.

Deshalb ist für diese Berufsgruppen nun eine computerwissenschaftliche Ausbildung notwendig, wie es oft die fachhochschulische Ausbildung oder das Abi ist. In der Computerumgebung ist die Fortbildung jedoch nach wie vor aussichtslos. Inzwischen ist das Spektrum der beruflichen Qualifikationen in der Informatik so breit gefächert, dass es über den Tellerrand hinausgehen würde, sie hier zu erörtern. In der Computerindustrie verändern sich die Berufsgruppen kontinuierlich, um sich an die Fortschritte und Änderungen in der Informatik anzupassen.

Dennoch kommt es auch hier vor, dass Tätigkeiten durch fortschreitende Automation erlöschen ( "Datentypisten und Bediener") oder sich drastisch verändern (z.B. der IT-Systemelektroniker löst allmählich den Büroinformatiker ab, der 1988 den Bürogerätemechaniker ersetzt), um mit den neuen Anlagen Schritt zu halten.

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