Coaching österreich

Nachhilfe Österreich

Business Coaches in Österreich Im Rahmen dieser explorativen Untersuchung wird der Berufsalltag von Trainern in Österreich mittels einer Online-Befragung erhoben. Es wurden 177 Umfragen bewertet, in denen unter anderem zu Themen wie Gehalt, Arbeitsplatzsituation, Zufriedenheit, Stundensätzen pro Coaching-Einheit und Marketingmassnahmen befragt wurden. Der befragte österreichische Coache arbeitet in Teilzeit als Coache, nimmt sich im Vergleich zu seinen Kolleginnen und Kollegen in Deutschland wesentlich weniger Zeit und hat wenig Interesse am Internet.

Es gibt in Österreich ein Psychotherapiegesetz und ein Psychologiesystem sowie eine Lebens- und Sozialberatungsverordnung. Für Coaching gibt es keine vergleichbare Regelung. Mit dem Bericht "Coaching across the Globe" von Bresser (2013) wird die Weltsicht im Mittelpunkt des Coaching durch Experteninterviews erfasst. Demnach ist Österreich ein Schwellenland - nicht nur im Hinblick auf den englischsprachigen Bereich, sondern auch im Hinblick auf Deutschland und die Schweiz.

Basierend auf den Phasen der Produktentwicklung eines Produkts wird der österreichische Coachingmarkt im Übergangsbereich von der Einführungsphase zur Expansionsphase bewertet. In diesem Bericht ist die Anzahl der Business Coaches in Österreich auf 50 beschränkt. Für Österreich sind im Landesvergleich zwischen Österreich, der Schweiz und Deutschland 2.500 Business Coaches und 1.300 Management Coaches aufgeführt (Roos & Lange, 2013).

Der Gesamtbestand an Trainern - in allen Industrien - ist mit 3.500 extrem gering festgelegt. Österreich hat nach dieser Einschätzung das höchste Angebot an Trainern für Manager im deutschsprachigen Raum. Zur Aufklärung des nahezu Dunklen wurden Untersuchungen bei den Österreichischen Coaching-Verbänden durchgeführt. Sie führen die folgende Zahl von Trainern im Internet ab dem 01.02.2015 auf:

Zur Repräsentation der Datenvielfalt dienten die Portalcoachings. Das Auflisten der eigenen Leistungen als Trainer ist nicht an ein Aufnahmeverfahren und damit an gewisse Vorgaben binden. In der Portalcoaching. c cc sind 4.846 Menschen als Trainer angemeldet (Stand 02.02.2015). Die Suche nach "Coach" in Zusammenhang mit "Austria" ergab den Wert für den Begriff 9.

Die Beschränkung "Business-Coach" und "Österreich" verringert das Resultat jedoch bereits auf 237 Hits (Stand 02.02.2015). Es ist verwunderlich, dass in Deutschland nur 407 Busse unter dem gleichen Begriff auftauchen. Das Zahlenangebot an Business-Trainer in Österreich ist verblüffend - und umständlich. Handelt es sich beim österreichischen Coaching-Markt um ein Potemkin-Dorf?

Mit der vorliegenden Untersuchung wird ein Teil der Ist-Situation von Trainern im betrieblichen Kontext in Österreich dargestellt. Es hebt die Arbeitszufriedenheit hervor und präsentiert die Ergebnisse der Trainer hinsichtlich der Coachingkosten, Marketingmassnahmen und anderer Jobmerkmale. Nachdem verschiedene Datenbestände und Trainingsorganisationen mit den Schwerpunkten Coaching und Business durchgesehen wurden, wurden 670 Trainer ermittelt, die die Anforderungen erfüllen.

Dabei wurden die Trainer nach Bundesländern, Geschlechtern und Altersklassen vorselektiert. Von den 670 gesendeten Befragungen wurden 177 Stück wirklich bewertet (Rücklaufquote = 26 Prozent). Die aus 43 Fragestellungen bestehende Befragung ist nach den Merkmalen soziodemographische Personendaten, Coaching als Profession, Coaching und Vermarktung, Coaching und subjektiver Lernerfolg sowie Coaching und Gesundheitswesen gegliedert.

Der Großteil der Teilnehmer ist Frauen (53,7 Prozent), hat einen Hochschulabschluss (72 Prozent), Führungs- (80 Prozent) und Arbeitserfahrung in einem anderen Bereich (98 Prozent). Knapp zwei Dritteln der Teilnehmer verfügen über mehr als zehn Jahre Erfahrung, bevor sie den Trainerberuf angenommen haben. Darüber hinaus gaben über 94,4 Prozentpunkte der Teilnehmer an, dass sie mit der Karrierewahl des Trainers sehr oder sehr gut waren.

Die meisten (40,1 Prozent) gaben an, zwischen 500 und 1000 Trainingsstunden absolviert zu haben. Die meisten Trainer (85 Prozent) sind selbständig und Mitglieder eines Berufsverbandes (72 Prozent). In diesem Aufstand sind die Trainer erfahren: Über die Hälfe (53,7 Prozent) verfügen über mehr als sechs Jahre Coaching-Erfahrung.

Für 110 Trainer ist das Coaching eine Nebenbeschäftigung (62,1 Prozent) mit einem Maximum von 10 Wochenstunden. Von diesem Mustercoach sind nur drei Menschen mit 30-40 Wochenstunden (1,7 Prozent) fast vollzeitlich tätig. Daher ist Coaching in den meisten FÃ?llen eine NebenbeschÃ?ftigung. Das spiegelt sich auch in den Jahresarbeitszeiten wider, von denen die Trainer nur im Durchschnitt 23,06 Prozentpunkte für das Coaching verwenden.

Allerdings unterliegt die Beantwortung großen Schwankungen: Nur 16 Menschen (7 Prozent) gaben an, dass sie mehr als 50 bzw. 64 Prozentpunkte ihrer Zeit mit Coaching verbracht haben, während 64 Prozentpunkte bis zu einem Viertel ihrer Zeit mit Coaching verbracht wurden. Von den Arbeitsstunden werden bis zu zehn Prozentpunkte von 37,3 Prozentpunkten der Trainer genutzt. Das Angebot und die Inhalte der interviewten Trainer betreffen vor allem Executive Coaching, professionelle Neuausrichtung, Konfliktcoaching, Work-Life-Balance, Berufsplanung und Stressbewältigung.

Der Ausweis über das Gehalt der Trainer unterstützt die Aussage, dass die meisten Österreichischen Trainer diesen Berufsstand nebenbei ausübten. Mehr als die Haelfte der Teilnehmer (59,9 Prozent) verdienen hoechstens 20 Prozentpunkte ihres Verdienstes aus dem Coaching und nur 9 Teilnehmer (5,1 Prozent) verdienen zwischen 81-100 Prozentpunkten - man kann sie daher als hauptberufliche Trainer bezeichnen.

Entsprechend der Aufteilung der tatsächlichen Arbeitszeiten als Trainer liegt das jährliche Bruttoeinkommen aus Coachingaktivitäten für die Haelfte der Trainer (50,3 Prozent) unter EUR 40.000 pro Jahr. Die Stundentarife sind sehr unterschiedlich: Die eine Seite berechnet zwischen 81 und 120 EUR für eine Coaching-Einheit und ein anderes Teil zwischen 51 und 80 EUR oder mehr als 120 EUR.

Wieder einmal wird bekräftigt, dass die Einnahmen aus dem Coaching für Österreichische Trainer niedrig sind: Das Coaching ist eine zusätzliche Einnahmequelle. Nach Ansicht der untersuchten Österreichischen Trainer ist ihre Wirtschaftslage im Vorjahresvergleich unverändert (48 Prozent) oder besser (36,2 Prozent) geblieben. Dabei ist es von Interesse, sich ihre Marketingmassnahmen anzuschauen (siehe Tab. 5): Die meisten Teilnehmer (60,5 Prozent) verbringen weniger als eine Arbeitsstunde pro Kalenderwoche mit Marketingmassnahmen, während nur ein knappes Viertel (35 Prozent) bis zu fünf Arbeitsstunden pro Kalenderwoche für Marketing-Massnahmen aufwendet.

Das entspricht der Aussage, dass die Neukundengewinnung bei den meisten Trainern eine nachgeordnete Funktion hat: 66,7 Prozentpunkte geben dafür weniger als eine Arbeitsstunde pro Kalenderwoche aus und nur fünf von 177 Gefragten (2,8 Prozentpunkte) mehr als fünf Arbeitsstunden pro Wochen. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Trainer eine eigene Website hat, hält man Social Media für sinnlos (92,1 Prozent) - entsprechend dem relativ kurzen Zeitaufwand für Marketing-Maßnahmen.

Nur 6,8 Prozentpunkte versprechen sich einen hohen Mehrwert bei der Nutzung von Social Media, und 1,1 Prozentpunkte einen hohen Mehrwert bei der Nutzung von Social Media. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Akquisition für die österreichischen Trainer im Allgemeinen von geringem Wert ist, auch wenn ein großer Teil der Konkurrenz um die Kunden empfunden wird (60,5 Prozentpunkte der Teilnehmer beschreiben die Wettbewerbsintensität als "hoch", 20,3 Prozentpunkte als " sehr hoch ").

Anscheinend ernährt sich der Österreichische Coachingmarkt vor allem von verbalen Empfehlungen. Vergleicht man die Ergebnisse anderer Untersuchungen (Winkler et al., 2013), so stellt man fest, dass sich der Österreichische Coachingmarkt in Bezug auf Gender, Bildung, Berufspraxis und Unabhängigkeit kaum vom dt. Arbeitsmarkt abhebt. Allerdings ist die Einschätzung der Population von Business Coaches in dieser Untersuchung wesentlich uneinheitlicher und belegt, dass in Österreich keine zuverlässigen Angaben zu Business Coaches vorliegen und dass widersprüchliche Äußerungen gleichzeitig publiziert wurden.

Als Trainer zu arbeiten ist reizvoll. Das liegt wohl auch daran, dass die Wahl nach dem Studium getroffen wird und eine jahrelange Berufs- und Managementerfahrung vorangestellt ist. Im Unterschied zu dem oben geschilderten möglichen Professionalisierungsproblem bezeichnen sich die Trainer als sehr gut ausgebildete Personen. Aber gilt der Sinn für Effektivität auch, ist es nur Schönwetterrhetorik oder ein bedeutendes Erfolgserlebnis?

Es gibt, wie in anderen Untersuchungen erwähnt, kaum Vollzeit-Coaches (Winkler et al, 2013). Das Coaching ist für die meisten Trainer eine zufriedenstellende Sidebar. Beratung als Grundlage für Akquisition oder Beratung als Veränderung? Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die Effekte auf Preise und Vermarktung im Verhältnis zu den wenigen Vollzeit- und Teilzeit-Coaches zu prüfen.

Social Media werden nicht als besonders effektiv für die Kundengewinnung angesehen, obwohl die meisten Trainer eine Webseite haben. Dabei ist die Beherrschung von Marketingmaßnahmen - je nach Blickwinkel - verblüffend oder edel: Coaching ist für die Trainer kein Service, der es zu verkaufen gilt. 71,2 Prozentpunkte der interviewten Österreichischen Trainer fordern zwischen 51-120 EUR pro Coaching-Einheit.

Die vorliegende Untersuchung fördert eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Berufsstand des Coaches in Österreich. Das Coaching durchläuft die Welt. Training in der Schweiz. Entwicklung von Coaching.

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