Byzantinist

zyzantinisch

Er hat als Byzantiner viele Fragen geklärt und Beziehungen zwischen den Musikkulturen Europas und denen von Byzanz aufgedeckt. ID= "The_delimitation_of_Byzantinistics_as_Science">The_delimitation_of_Byzantinistics as_Science[Editing | bearbeiten Quelltext]

Byzantinische Studien sind ein fachübergreifender Zweig, der sich mit der Historie, den Kulturen, der Religionen, der Kunst, den Wissenschaften, der Ökonomie und der politischen Entwicklung des Russischen Reiches auseinandersetzt. Der Gründer der Theologie war der Germanist Hieronymus Wolf, ein Renaissance-Humanist, der etwa 100 Jahre nach der vollständigen Besetzung Byzanz durch die Ostomannen mit der Sammlung, Übersetzung und Veröffentlichung der Texte tschechischer Denker anfing.

Als erster Byzantiner galt Karl Krumbacher als Neu- und Sprachforscher. Die Begriffsbestimmung Byzantinische Studien (Byzantinologie) ist die Lehre von der Bedeutung der Byzanz für die Entwicklung und die Entwicklung des Landes (Byzanz 2004 Byzanz, Griechenland im mittleren Alter; Byzanz = Konstantinopel[als Hauptdestination des Ballungsraumes Byzanz]). Der Uniformität des Untersuchungsgegenstandes "Byzanz" steht eine Vielzahl von Ansätzen (= einzelne Disziplinen, Spezialgebiete) gegenüber.

  • Die " Byzantiner " Forschung existierte bereits im Hochmittelalter des damaligen Reiches. Das spätmittelalterliche Hauptinteresse an Byzanz wurde durch den ital. Humor ismus (original griechischer Herkunft) geweckt und breitete sich - besonders im XVII. Jh. - in ganz Europa und Russland aus. Gegen Ende des ausgehenden XIX. und XX. Jahrhunderts kam es dann zur Bildung der Byzanz als unabhängige Wissenschaftler.

Griechisch-hellenistische Byzanz, griechisch-hellenistische Tradition des Römerstaates, östliche Einflussfaktoren und der christliche Glauben mit einer relativ einheitlichen Sprach- und Kultursprache machen Byzanz im Hochmittelalter. Der Startpunkt der byzantinischen Geschichtsschreibung ist in der Regel die Herrschaft von Konstantin dem Großen (306-337) und die Entstehung von Konstantinopel (330). Mit der eigentlichen Aufteilung des Römischen Imperiums in ein West- und ein Östliches Reich (sog. Aufteilung von 395) setzt die ost- oder spätrömische Periode des Byzanzes (frühbyzantinische Periode bis etwa 641) ein, die nicht nur von byzantinischen Gelehrten, sondern auch von Altgeschichtswissenschaftlern erforscht wird.

König Justinian (I.) (527-565) hat Italien, Afrika und Südspanien zurückerobert, aber nach der gewalttätigen Invasion des Islams (634/98) beschränkte sich ein durch die thematische Verfassung neu organisiertes Byzantium nur noch auf die griechischsprachigen Regionen Griechenlands, Kleinasiens und Süditaliens; Latein wurde als offizielle Sprache unter Herakleios wie die altrömische Reichstitulatur verlassen. Allerdings markierte der Tode von König Basileio ll (976-1025) einen Zäsurpunkt, die Besiegung von Manzikert ( "1071") den Zerfall der byzantinischen Macht in Asien (Seljuk) und in Süditalien (Normannen).

Nach den Paläologen und der Zurückeroberung Konstantinopels (1261) begann die späte Phase des kleinbyzantinischen Imperiums, die besonders durch den Vormarsch der Ostomannen (ab 1300) und den ökonomischen Einfluss von Venedig und Genua (spätbyzantinische Periode) gefährdet war. Eine unter anderem durch zivile Kriege geschwächte Herrschaft musste sich endlich den türkischen Truppen ergeben (Eroberung von Konstantinopel 1453, Misras 1461).

Sprachniveau Das Sprachniveau der Byzanzzeit ist die mittlere griechische Sprachen. Von der reichen bessyzantinischen Tradition, der Historiographie mit den Genres "zeitgenössische Monographie" (Historie, insbesondere in der späten Antike, vgl. Prokopien von Caesarea, Agathien und a.) und "Chronik" (John Malalas[6. Jahrhundert]; Georgios Synkellos, Nikephoros, Theophanes[8. /9. Jahrhundert]; Georgios Monachos[9. Jahrhundert]; Konstantin VII[8. /9. Jahrhundert].

Porphyrennetos, Leon Diakonos[10. Jahrhundert]; Michael Psellos[10./11. Jahrhundert]; Johannes Skylitzes, Johannes Zonaras[12. Jahrhundert]; Michael Glykas Sikidites, Niketas Choniates[12. Jahrhundert]. Georgios Akropoliten[13. Jahrhundert]; Georgios Pachymeres[13. /14. Jahrhundert]; John VI Kantakuzenos[14. Jahrhundert]; Georgios Sphrantzes[15. Jahrhundert]). Auch aus dem Gebiet der bessyzantinischen Administration im weiteren Sinn sind uns Listen von Völkern und Städten sowie Arbeiten an Gerichtszeremonien und Rankings bekannt.

Erwähnt werden sollten auch profane und geistliche Gesetzestexte sowie patriarchalische Kataloge der Diözesen im Kirchenbereich und profane und geistliche Dokumente und Aufzeichnungen (siehe Diplomatie unten). Im epischen Vers Digenis Akritas aus dem XII. Jh. ist die volkstümliche Fachliteratur zum ersten Mal urkundlich dokumentiert. a) Traditioneller Träger. Bald gingen die antiken Papierrollen (Papyrologie) neben den spätmittelalterlichen Pergament Kodizes (Kodikologie) zurück, während das Blatt im neunten Jh. entstand ( Araber China). b) Diplomatie (= Doktrin der Byzanzdokumente).

In säkulare ( "kaiserliche", "Despot", "private" Dokumente) und spirituelle ( "patriarchalische", "bischöfliche" Dokumente) Dokumente kann nach dem Ausstellerkonzept und nach Tradition in Originaldokumente (bei kaiserlichen Dokumenten erst ab dem XVI. Jahrhundert), Simultannachbildungen und Nachbildungen eingeteilt werden. Im Falle imperialer Dokumente wird zwischen Dokumenten mit gesetzgeberischem Inhalt (Typen: Dikton, Tippfehler, Pragmatikos Tippfehler, Thesema, Neara, Nadeln, Sakras; Mandantenprinzip ), Dokumenten zu konkreten Rechtsfällen (Typ Epistel: Epistuel, Sakras; Art Subscriptio:

Lyse (Verwaltung, Steuern], Semiose), aussenpolitische Dokumente (Verträge, Schreiben an ausländische Herrscher) (Typen: Akrai, Grammatik, Basilika, Prokuratorikon Chrysobullon), Vergünstigungen (Chrysobullos-Logos, Chrysobullos-Grundmuster, Chroysobullos-Gehorismos, Chrysobullon-Sillon) und administrative Dokumente (Typen: Prostagmata[horismoi], Signillia, Codicilli). Kirchendokumente sind Dokumente und amtliche Schreiben des Patrimarchen, darunter Grammatik, Homologie (Glaubensbekenntnisse), Diathek (Testamente), Aphorismen ( "Exkommunikation"), Paraiten ( "Abdankung") sowie die feierliche Ausübung (Synodike) und die Hypotypose (synodale Auflösung) und die Tommos (Lehre).

Münzkunde (= Studium der Coins und der[byzantinischen] Coinage). Basierend auf der spätantiken Gold-Währung des Solidus beruhte die Prägung des Ostbyzantinischen Reiches bis zur Hälfte des XVI. Jahrhunde. Jh. bestimmte der Solid, die Halb- und Dreiergruppe die Byzanzprägung, ab dem achten Jh. gab es nur noch den Solid als Goldprägung, ab dem zehnten Jh. auch das Tetraarteron; außerdem konnten sich - aufgrund eines Gold-Silber-Verhältnisses von 1:14 oder 1:8 - Miliarense, Silica und Hexagram (teilweise nur marginal) als Silberprägung durchsetzen.

In der späten byzantinischen Kaiserzeit wurde die Basilika als silberne Münze verwendet. Der wirtschaftliche und machtpolitische Niedergang spiegelte sich in der Tatsache wider, dass es in den vergangenen hundert Jahren der byzantinischen Historie keine Gold-, sondern ein Geldsystem gab, das auf vier Arten von Goldmünzen mit dem Silberhyperpyron als Hauptkursmünze basierte. f) Messtechnik (= Doktrin der Maße und Gewichte).

Für die in Byzanz verbreiteten Epochen gilt: Jahr 1 n. Chr. = Jahr 754 ab URL condita = 195, Olympische 1. Jahr = Jahr 49 der Kaiserschnitt-Ära von Antiochia = Jahr 5493 der Alexandrianischen Epoche = Jahr 312 der Seleukidenära = Jahr 5509 der Okzidentinischen Weltzeit.

Der Beginn des byzantinischen Jahres war der erste Tag der Weltbildung, so dass bei der Umstellung auf die Jahreszahl zu berücksichtigen ist, dass bei Tagen zwischen dem I. Jänner und dem I. Augusts nur 5508 Jahre abgezogen werden sollen, bei Tagen zwischen dem I. Septembers und dem I. Dezern. 5509 Jahre dagegen sollen abgezogen werden.

Byzantinische Studien heute: Hans-Georg Beck. Die Gruyter, Berlin 1977, ISBN 3-11-007220-3 Falko Daim, Jörg Drauschke (Hrsg.): Byzanz - das Römische Reich im Hochmittelalter. 1 SBN 978-3-88467-155-9), (Monographien des Römischen Deutschsprachigen Zentralen Museums Mainz 84, 1-3), (vierbändiger Wissenschaftsband zur Begleitausstellung Byzanz. Glanz und Alltagsleben, das den Stand der Forschung zur archäologischen Byzanz fächerübergreifend zusammenfasst).

Hermann Hunger: Biosphärische Grundversion. Einleitung zur Byzanz: Johannes Irmescher. Akademie-Verlag, Berlin 1971 (Sammlung Akademie-Verlag 21 Historie, ISSN 0138-550X). Elisabeth M. Jeffreys, John Haldon, Robin Cormack (Hrsg.): Das Oxford Handbuch der Byzanzstudien. Alexander P. Kashdan, Giles Constable: Menschen und Macht in Byzanz. Une introduction to études moderne byzantinique.

Zentrum für Byzanzstudien, Washington DC und andere 1982, ISBN 0-88402-103-3 und Lily von Ralph-Johannes: Introduction to Byzantine History. Ottomazal: Handbook of Byzantine Studies. Der Gyula Moravcsik: Einleitung in die Byzanz. Einsaudi, Turin 2002, Studium Byzanz und Neugriechisch, Oxford, ISSN 0307-0131, Rivista di studi bizantini e neoellenici, Rom, ISSN 0557-1367.

Vgl. auch Michael Grünbart, Mihailo Popovic: Zeitschriftenverzeichnis und Serien der Abteilungsbibliothek für Byzanz und Neogreezistik, Uni Wien (Erinnerung an das Original vom 27. Oktober 2009 im Internetarchiv) Info: Der Verknüpfungspunkt wurde bereits automatisiert verwendet und ist noch nicht überprüft worden. Die Verlinkung: The Byzantine and Neo-Greedist Journals in Institute Libraries in Germany; Georgia Ostrogorski: History of the Byzantine State, p. 11 ff.

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