Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsagentur

Logo der Agentur für Arbeit. Jeder zweite neue Job mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt In Deutschland wurden innerhalb eines Jahrs 700.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Insbesondere Menschen aus Osteuropa nehmen die Aufgaben wahr. Jeder zweite neue Arbeitsplatz in Deutschland wurde kürzlich mit Gastarbeiternbestückt.

In Summe ist die Anzahl der Mitarbeiter in Deutschland bis zum Monat Juni um rund 700.000 gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen.

Unter ihnen war die Anzahl der Bundesbürger um 330.000 und die der ausländischen um 370.000 angestiegen. Das Bundesamt hat in der Bundesstatistik nur die sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer berücksichtigt. Der stärkste Anstieg war bei den Mitarbeitern aus Osteuropa zu verzeichnen: Statistisch gesehen kommen die in Deutschland ansässigen Flüchtlinge mit 327.000 Erwerbstätigen dagegen nur sehr langsam auf den Markt - auch wenn die Werte in jüngster Zeit höher geworden sind als zunächst vermutet.

Mit 8,4 Prozentpunkten (Polen) bzw. 5,9 Prozentpunkten (Rumänien) ist die Arbeitslosigkeit der Osteuropäer in Deutschland nahezu so gering wie die der Ureinwohner ( "5,0 Prozent") und weit unter dem Mittelwert der Menschen aus anderen Staaten (über 14 Prozent). In den südosteuropäischen Staaten Griechenland, Italien, Portugal und Spanien waren in Deutschland nur noch 614.000 Menschen tätig.

Laut FAS-Bericht verweisen Fachleute darauf, dass bereits eine große Anzahl von Menschen nach Deutschland gereist ist. Allerdings ist in Polen und Rumänien die Anzahl der Menschen, die nach Deutschland umziehen wollen, gering. Vorwiegend aus Rumänien in den letzten Jahren. An vielen Orten in Deutschland herrscht bereits ein Arbeitskräftemangel.

Allerdings ist nicht jeder Deutscher gewillt, sich zu bewegen, um einen Job zu finden. Aber diejenigen, die aus Polen oder Rumänien kommen, gehen demnach oft in arbeitsmüde Gegenden - und leisten dort die Arbeit, für die kein anderer Mitarbeiter gefunden werden kann. Danke für deine Nachsicht.

Arbeitsämter unterstützen Behinderte und Kranke zu wenig

Eine interne Auditmeldung bemängelt den Verhaltenskodex der Arbeitsagenturen gegenüber Menschen mit Behinderung. In der Mitteilung war die Wirksamkeit mangelhaft und die Massnahmen nicht wirksam. Erwerbslose mit permanenten Gesundheitsproblemen erhalten zu wenig Unterstützung von den Arbeitsagenturen. Zu diesem Ergebnis kommt ein konzerninterner Report der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Internal Audit Report wird festgestellt, dass die Arbeitsagenturen "größtenteils nicht zielgerichtet" bei der Pflege und Reintegration der oft schwerbehinderten Menschen in den Arbeitsprozess gehandelt haben.

Danach bekommen Arbeitssuchende oft nicht die individuelle Unterstützung, die sie brauchen, und die Verständigung mit ihnen ist "in fast allen FÃ?llen unzureichend", zum Beispiel weil die Intervalle zwischen den GesprÃ?chen zu lang sind. Die interne Revision schreibt, dass viele Mitarbeiter der Arbeitsämter "nicht über das Spezialwissen oder das Gespür für die speziellen Bedürfnisse von Behindertenkunden verfügen".

Die Sozialleistungen für Dauerkranke würden zum Teil zu unrechtmäßig aus dem Bundeshaushalt mitfinanziert. Für Menschen mit Behinderung und schwerwiegenden Krankheiten gibt es weitere Finanzierungsquellen und Einzelmaßnahmen. Im Rahmen des BA-Berichts wurden die Arbeitsstätten in Berlin-Mitte, Unna, Mannheim und Lübeck untersucht. Dabei gehen die Prüfenden davon aus, dass die dort gefundenen Problem- und Schwächen auch in anderen Arbeitsstätten zu erkennen sind.

Anette Kramme, Staatsekretärin im Bundesarbeitsministerium, teilte mit, dass die erforderlichen Massnahmen nun mit der Bundesagentur für Arbeit diskutiert werden. Die Bundesagentur für Arbeit erklärt, dass bereits Massnahmen zur Behebung der im Report dargestellten MÃ??ngel getroffen wurden. Würde die Arbeitslosenquote lange Zeit anhalten, würden Gesundheitsprobleme entstehen, die durch eine behindertengerechte Unterstützung kompensiert werden können.

Laut DGB-Zahlen beteiligten sich im Jahr 2018 rund 220.000 Erwerbslose an berufsbegleitenden Rehabilitationsmaßnahmen in den Arbeitsstätten, und im selben Jahr wurden fast 300.000 Erwerbslose bei Rehabilitationsmaßnahmen in den Arbeitsämtern unterstützt. Danke für deine Nachsicht.

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