Bürokaufleute Ausbilden

Ausbildung zum Bürokaufmann

Auch Handwerker, Handwerker in Deutschland, mittelständische Unternehmen, Meister können im Handwerk Bürokaufleute ausbilden. Ein hohes Ausbildungsniveau zu erhalten, ist ein ständiges Anliegen der Deutschen Industrie- und Handelskammern. Die deutsche Ausbildung ist durch eine enge Verzahnung mit der betrieblichen Praxis gekennzeichnet.

Wie kann ich trainieren?

Jeder, der ausbilden möchte, muss zwei Anforderungen stellen. Spezielle Chancen gibt es für Betriebe mit geringer Trainingserfahrung oder besonderen Anforderungen. Für viele Unternehmer scheint der Weg zu einem Ausbildungsbetrieb verwirrend und umständlich. Prinzipiell entscheidet die verantwortliche Industrie- und Handwerkskammer oder Handwerkerkammer, ob ein Betrieb als Ausbildungsbetrieb geeignet ist. Trotzdem sollte sich ein Betrieb sehr frühzeitig darüber erkundigen, ob er sich als Ausbildungszentrum anbietet.

Sie sollen alles erlernen können, was sie für ihr zukünftiges Arbeitsleben im Betrieb benötigen. Trainees benötigen einen eigenen Arbeitsort. Eine Firma, die ausbilden möchte, muss daher über die entsprechende Anlage verfügen. Dafür gibt es je nach Berufsstand eine gewisse Ausrüstung, die zumindest zur Verfügung stehen muss (Räume, Anlagen, Apparate oder Werkzeuge).

Der Auszubildende sollte mit den neuesten Techniken und Hilfen umgehen können - aber es muss nicht der neueste Stand der Technologie sein. Wenn Sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau/zum Buchhalter absolvieren wollen, müssen Sie in der Lage sein, einen Rechner zu bedienen - aber Sie müssen nicht der neueste sein. Betriebe, die nicht in der Lage sind, einen Teil der Ausbildungsinhalte selbst zu unterrichten, können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Ausbildung durchführen dürfen.

In vielen Betrieben gibt es nicht alle Einrichtungen und Anlagen, die die Praktikanten benötigen, um den gesamten Berufsstand zu durchlaufen. Kleinere Betriebe haben es im Allgemeinen schwieriger als große Betriebe, alle Gebiete zu erfassen, in denen die Trainees in ihrem Berufsleben lernen sollen. Deshalb haben Gilden, Zunftverbände und Kammer zwischenbetriebliche Workshops gegründet. Hier können die Praktikanten an Trainingskursen teilhaben.

Überbetriebliche Ausbildungswerkstätten vervollständigen das, was den Lehrlingen in ihrem Betrieb an Ausbildungsplatz mangelt. Auf diese Weise rücken sie neue Techniken oft in die Nähe ihres Ausbildungsbetriebs. Die Dauer der innerbetrieblichen Berufsausbildung wird entweder durch die Ausbildungsverordnung oder durch die Fachkammer geregelt. Der Aufwand für die innerbetriebliche Weiterbildung wird von den Betrieben getragen. Vor allem für Betriebe, die zum ersten Mal ausbilden, ist auch eine gemeinsame Weiterbildung, bei der sich mehrere Betriebe oder Ausbildungszentren die Schulung gemeinsam durchführen, eine Option.

In Betrieben, die nicht alle Ausbildungsinhalte der Berufsbildungsordnung erfassen können oder noch keine Erfahrungen mit dem Ausbildungsgegenstand haben, ist eine gemeinsame Schulung möglich. Die Trainees absolvieren dabei individuelle Stationen ihrer Berufsausbildung in anderen Betrieben oder Ausbildungseinrichtungen - die involvierten Kooperationspartner sind sozusagen gemeinsam mit einem Trainees. Für Ausbildungsallianzen, bei denen mehrere Betriebe in der Nähe zueinander stehen und/oder bereits in anderen Gebieten kooperieren, gibt es gute Voraussetzungen.

Für die kollaborative Bildung gibt es verschiedene Ansätze. Eine der gebräuchlichsten ist die "Ausbildung in einem Führungsunternehmen mit einem Partnerunternehmen". In dieser Form der Organisation schliesst die Führungsgesellschaft den Trainingsvertrag ab und die Partnerfirmen nehmen nur teilweise Aufgaben wahr. Führende Unternehmen wollen die Schulung so weit wie möglich selbst durchlaufen, während andere Unternehmen vergleichsweise leicht eigene Trainingserfahrung gewinnen können, ohne die Hauptverantwortung innezuhaben.

In den meisten Bundesländern wird dieses Trainingsmodell gefördert, um die gestiegenen Organisationskosten für die Betriebe zu mildern. Weil der Trainer die wichtigste Referenzperson des Praktikanten ist, muss er auch mit Jugendlichen gut zurechtkommen. Dessen Verhaltensweisen bestimmen in hohem Maße, ob das Training ein voller oder kein Ergebnis ist.

Das so genannte berufs- und arbeitspädagogische Wissen ist in der Trainer-Eignungsverordnung (AEVO) festgelegt und muss in einem Ausbildungsseminar erlangt werden. Die Dauer des Trainingsseminars liegt zwischen 90 und 115 Std. und wird als Online-, Ganztages-, Wochenend- oder Abendlehrgang in den Bereichen Training und Training aufbereitet. Mit dem Eignungstest für Trainer schließt das Trainerseminar ab. Auszubildende sind diejenigen, die mit den Praktikanten einen Arbeitsvertrag schließen - in der Praxis meist die Betriebe.

Anschließend wird die Trainingsaufgabe selbst einem passenden Mitarbeitenden zugewiesen: dem Trainer. Er plant die innerbetriebliche Schulung in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht und ist für deren Umsetzung zuständig. Bei kleinen Betrieben ist der Trainer in der Regel der Selbstständiger.

Der Trainer muss personenbezogen sein. Ungeeignet sind Menschen, die wegen einer bestimmten Straftat strafrechtlich verfolgt werden oder die mehrfach oder schwerwiegend gegen das Berufsausbildungsgesetz verstossen haben. Die Trainer müssen zugleich professionell qualifiziert sein. Dies ist in der Regel der Fall, wenn die Trainerinnen und Trainer im Alter von 24 Jahren sind und selbst einen beruflichen, technischen oder akademischen Abschluss haben.

Darüber hinaus müssen sie über ausreichende Praxiserfahrung im Ausbildungsbetrieb verfügen. Neben der fachlichen Kompetenz müssen die Trainer auch wissen, wie man Schulungen geplant und durchgeführt werden. Wenn Sie sich in einem Beruf ausbilden lassen wollen, der zum Anhang A der Gewerbeordnung zählt, benötigen Sie in der Regel einen Handwerksmeisterbrief. Die Eignungsprüfung für den Trainer ist bereits in der Master-Prüfung inbegriffen.

Meister können daher ohne weitere Untersuchung ausbilden. Hinweis: Die Ausbildungsberater der Fachstelle (in der Regel die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer) geben Auskunft darüber, ob das Betrieb und seine Mitarbeiter für die Berufsausbildung geeignet sind.

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