Buchbinder Beruf

Beruf des Buchbinders

Wer sich für den Beruf des Buchbinders interessiert, wird sich sicherlich fragen, was ein Buchbinder für ein Gehalt bekommt. mw-headline" id="Geschichte_des_Buchbinders_im_deutschen_Sprachraum">Geschichte_des_Buchbinders_im_deutschen_Sprachraum[Redaktion | bearbeiteter Quelltext] Der Buchbinder ist eine Stellenbezeichnung und der Name des entsprechenden Ausbildungsberufs. Die Buchbinderin führt das Werk in seine Endform und produziert den Binder. Damit vollzieht er die Endphase der Buchproduktion nach Fertigstellung von Schnitt, Schriftsatz, Layout und Druck, d.h.

die Produktion und Anbindung der den Block umgebenden Außenhülle mit allen Arbeitsschritten von der Anordnung und Zusammenführung der Schichten bis zur gestalterischen Umsetzung.

Der Buchbinder kann auch bestehende Bindungen modifizieren, z.B. zum Zweck der Wiederherstellung eines Buches oder geschichtlich, insbesondere im Bereich des Barocks, um das Aussehen einer Bücherei zu standardisieren. Auch wenn die Buchbindung und die Erfordernisse ihrer Produktion so uralt sind wie der Codex selbst, ist die Buchbindung als Handel erst im Spätmittelalter aufgetaucht.

Bis sich im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts, im Laufe der bindenden, groß angelegten mechanischen Produktion des aufstrebenden Verlages, eine reine Handwerkstätigkeit herausbildete, war es eine reine Handwerkstätigkeit. Die Buchbinderei ist heute eine Lehre, die sich in drei Fachbereiche gliedert. Die industrielle Produktion und damit die Zahl der Buchbinder, die die Maschinenserienproduktion begleitet, dominieren eindeutig im Vergleich zu denen, die nach wie vor ausschließlich von Hand bücherfertigen.

Dort, wo früher einmal Kinderbücher standen, hat sich die Buchbinderei entwickelt - im kirchlichen Bereich von Klöstern und Pfarreien. Da es den Buchbinderberuf damals noch nicht gab, weil die Zahl der zu fesselnden Werke zu klein war und somit kein Geld zu verdienen war, waren es zunächst die Ordensbrüder, die die von ihnen verfassten Werke fesselten und erhellten.

In einigen Klostern wurde die Buchbinderei gegen Ende des fünfzehnten Weltkrieges gar kommerziell praktiziert. In Analogie dazu kam der spießbürgerliche Buchbinder dort zur Sprache, wo auch ein großer Buchbedarf bestand - in den Brennpunkten des geistlichen Zusammenlebens, insbesondere in Hochschulstädten. Manche Literaturquellen deuten bereits im XII. Jh. auf erste Zeichen hin, andere zitieren Zeugnisse aus dem XIII. Jh..

Erst gegen Ende des fünfzehnten Jahrhundert konnte man von einer stärkeren Streuung reden, da in dieser Zeit in nahezu allen großen Universitäts- und Wirtschaftsstädten hauptberuflich Buchbinder zu verzeichnen waren. Jahrhundert: Die Nachfrage nach neuen gedruckten Büchern war im Laufe der vielen neuen gedruckten Exemplare so groß, dass die Studierendenschaft einige fand, die sich die Grundfertigkeiten aneigneten, um auf diese Art und Weise ein zusätzliches Einkommen zu erzielen.

In vielen Fällen waren sie vollständig ausgebildete Vollzeitbuchbinder, die nur die Vorteile der Universitätszugehörigkeit, wie z.B. Steuerbefreiung, zu nutzen vermochten. Die Buchbinderei war nämlich noch ein Freihandfahrzeug, das keinen angemessenen Vorschriften unterworfen war. Jeder, der es meisterte, aber sein Wissen erwarb, konnte Buchbinder werden.

Dennoch war es immer noch ein wenig repräsentiertes Kunsthandwerk, so dass die wenigen Buchbinder eine große Nachfrage hatten. Weil Eigentümer von wertvollen Büchern oft nicht gewillt waren, sie zur Bindung zu geben, wanderten viele Buchbinder als Wanderhandwerker herum. Gegen Ende des XVI. bis XVI. Jahrhunderts entstand ein reger Wettbewerb zwischen den beiden parallelen Bereichen der monastischen und bürgerlichen Einbandtechnik.

Nach wie vor hatte sich kein definierter Handel entwickelt, die Begrenzungen zwischen den einzelnen Gewerken waren in der ersten Jahreshälfte des XVI. Jahrhundert noch immer unübersichtlich. Die Spielkartenhersteller beschäftigten sich auch mit dem Buchbinden, aber die Buchbinder verkauften in der Regel auch Bücher, was dadurch begünstigt wurde, dass sie oft von den Druckereien in Rohblättern vergütet wurden und die einzigen waren, die dem Verbraucher ein Endprodukt liefern konnten.

Immer enger knüpft die buchbinderische Industrie Verbindungen zur ganzen Buchindustrie, die durch die Reformation und die humanistischen Ströme an Wichtigkeit gewinnt. Die erhöhte Nachfrage nach Büchern in weiten Teilen nach Büchern führte zur Förderung des bürgerlichen Handwerks, das allmählich die Überlegenheit über die monastischen Buchbinder erlangte. Vor allem in Basel hatten sich die bürgerlichen Buchbinder bereits zu Anfang des sechzehnten Jahrhundert einen hervorragenden Ruf erworben.

Auch hier haben sich die Buchbinder zum ersten Mal in einer Gilde organisiert. Die meisten von ihnen wurden aber in einer Bestellung mit anderen Handwerksbetrieben kombiniert. Es setzte sich die komplette Ausbreitung in den ländlichen Gebieten fort, aber gegen Ende des XVII. Jh. war jeder Buchbinder ein guter.

Die Jugendlichen haben weit mehr als eine professionelle Gemeinschaft und Gemeinschaften mit eigenen Gesetzen, Sitten und Gebräuchen gebildet. Die Mitgliedschaft in der Gilde ermöglichte zum einen die Ausübung des Berufes und die Sicherung der bürgerlichen Rechte für jedes einzelne Glied, zum anderen war sie mit vielen Aufgaben verbunden. Einzelne Buchbinder wurden für besondere Aufträge mit Preisen ausgezeichnet:

3} Bis zur Zeit der industriellen Buchherstellung wurde der Ausdruck Höfbuchbinder auch für die Buchbindung von Verlagen wie der Büchbinderei Hermann Scheibe (Hermann Scheibe, Wien, k. und k. Hof-Buchbinder) benutzt. Die Handwerkskunst behielt bis zum Ende des achtzehnten Jahrhundert das Gildensystem als Stützpunkt der exklusiven Arbeitspraxis bei. Obgleich hochwertige gefesselte Hefte als Luxusobjekte und billigere Werke begehrt waren, wurden die veralteten Verfahren und Technologien mehr als drei Jahrzehnte lang beibehalten.

Aber auch der stark expandierende Büchermarkt des frühen neunzehnten Jahrhundert und die fortschreitende Internationalisierung erforderten eine Gegenentwicklung. Während sich zunächst einige Workshops unter der Leitung von zukunftsorientierten Buchbindern bereits handwerklich zu großen Buchbindereien ausgeweitet hatten, wurden ab der Jahrhundertmitte fabrikartige Großunternehmen mit massiven Maschineneinsätzen, die so genannten Dampf-Buchbindereien gegründet.

1868 in Leipzig gegründet, war die Firma eine große Buchbinderei. Um 1900 waren mehr als 2000 Buchbinder, darunter viele Damen, zeitweilig in der Buchbinderei tätig. Es war nicht mehr das umfangreiche Wissen über die ganze Aktivität gefordert, sondern die Fachkompetenz und Ausführungsgeschwindigkeit. Die Buchbinder wurden zu hochspezialisierten Facharbeitern, einfache Aufgaben wurden von schnellen Teilzeitarbeitern erledigt, von denen viele Damen waren, deren Löhne weit unter denen der Herren lagen.

Noch immer waren die ersten Einbände des Verlages eng an den Handwerksmodellen ausgerichtet, die Maschine erleichterte die Arbeiten erheblich, aber viele Arbeitsgänge mussten noch von Hand ausgeführt werden. Solche Geräte wurden oft erst nach der Jahrhundertwende durchgesetzt. In der Industrie war eine umfangreiche Schulung, die alle Buchbindereiaktivitäten umfasste, nicht mehr erforderlich.

Nach wie vor findet die Berufsausbildung zur Buchbinderin zum Großteil in den Betrieben des Handwerks statt. Aus den Handels- und Handwerksverbänden wurden nach der Aufhebung der Gilden die Ausbilder. Da auch im Handwerk immer weniger Spielraum für eine hinreichende Bildung der zukünftigen Buchbinder besteht, wurde in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert über eine Ausweitung der Berufsausbildung in der Berufsschule nachgedacht.

Ursprünglich eine freiwillig gewährte Zusatzleistung, wurde der Berufsschulbesuch bald verpflichtend. In zahlreichen privaten und staatlichen Kunsthandwerksschulen wurden Buchbinderkurse angeboten. Außerdem hatten sie um die Jahrtausendwende die Chance, zum ersten Mal Buchbinderin zu werden und nicht mehr nur ungelernte Arbeit zu leisten. Anfang des zwanzigsten Jahrhundert hat sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Handwerksbuchbinder nicht verbessert.

Der Beruf des Buchbindegewerbes wird in Deutschland derzeit in drei Bereichen ausgebildet: Der Ausbildungsgang ist auf drei Jahre angelegt und wird von einem theoretischen berufsbildenden Schulunterricht flankiert, der teils einmal pro Woche, teils in Form von länderspezifischem Gruppenunterricht auftritt. Buchbinder, die sich beruflich im Bereich Design weiter qualifizieren wollen, können sich zum Designer im Kunsthandwerk ausbilden lassen. Damit setzen auch in der Buchbinderei heute nur noch Einzel- und Spezialfertiger die handverzierte Bindungstradition fort.

Die Wiederherstellung von historischen Buchdeckeln hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Wichtigkeit erlangt. Aus diesem Grund bildet die Buchbinderausbildung oft die Basis für die Weiterqualifizierung zum Wiedereinrichter. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der erwerbstätigen Buchbinder deutlich gesunken. 13] Im Vergleich dazu ist die Anzahl der Beschäftigten in der mechanischen Fertigung weitaus höher als in den Handwerksbetrieben.

Der österreichische Ausbildungsberuf Buchbinder sieht im Unterschied zu Deutschland keine formal explizite Fachrichtung in den Ausbildungsordnungen vor. 16 Durch die duale Berufsausbildung an den jeweiligen Fachschulen und in kaufmännischen und gewerblichen Ausbildungsbetrieben wird zudem eine 3-jährige Ausgebildet. 17 Durch die Fokussierung der Lehrlingsarbeit (Kleinbetrieb, Druckwerk, Zeitungsdruckerei) kommt es dann zu einer fachlichen Vertiefung des Auszubildenden in der täglichen beruflichen Praxis.

Mit der Abschlussprüfung wird die Berufsausbildung beendet. Der Zutritt zu höheren Qualifikationen an Hochschulen und FHs wird durch die Berufreifeprüfung ermöglicht, die aus der Lehrlingsprüfung und vier weiteren Prüfungsteilen besteht. In der Schweiz ist auch die Lehre als Buchbinderin geregelt. Die Berufsfelder (Berufe) werden seit der neuen Ausbildungsverordnung im Jahr 2006 als Printmedien-Prozessor bezeichnet.

Drei Studienschwerpunkte mit einer vierjährigen Berufsausbildung (Buchbinderei, Bindetechnik, Versandtechnik) und einer mit einer vierjährigen Berufsausbildung (Drucktechnik). 18 ] Ab 2012 wird auch eine 2-jährige Schulung für Fachleute in der Printmedienbranche durchgeführt. Mit der zweijährigen Berufsausbildung soll die frühere Berufsausbildung in vielen Fachbereichen ersetzt werden. Mit dem Qualifizierungsverfahren (ehemals Lehrabschlussprüfung) wird die Berufsausbildung beendet.

Einen wesentlichen Qualitätsfaktor der Jury stellt die Buchbinderei dar. H. Bansa: Buchbinderin. Jahrgang 1962 Anton Hiersemann, Stuttgart Hellmuth Helwig: Das dt. Buchbinderhandwerk.

Einband im Laufe des neunzehnten Jahrtausends. Ernst-Peter Biesalski: Die Geschichte der Industriebuchbinderei im neunzehnten Jahrtausend. Hochsprung ? Bansa: Buchbinderin. Vol. 1, S. 575. 11 Alle Teile des historischen Teiles bis zu diesem Zeitpunkt folgt die Präsentation in Helwig: Das deutsches Buchbinder-Handwerk. Hochsprung 2011 Teilung von Arbeit und Maschine verändert die Berufswelt der Buchbinderin.

Darin: Roller: Der Buchbinder. Die Rubriken, 1989. p. 88-103. hochspringend The sections "Der Wand in der Ausbildung" and "Der Buchbinder im 20th Jahrhundert" bis hierarchhin are based on the presentation in Helwig: Das dtsch. Buchbinder-Handwerk. Darin: Roller: Der Buchbinder. 1989/88-103. Springen Sie auf die Website von ? Information über neue Berufe 2011 (Erinnerung an das Original vom 26. Mai 2011 im Internetarchiv) Info: Der Archiv-Link wurde automatisiert verwendet und ist noch nicht überprüft worden.

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