Buch Ausbildungsberufe

Lehrberufsbuch

diverse Medien wie Bücher, Zeitschriften, Manuskripte oder Bilder oder ABC der Ausbildungsberufe. Über Mehrarbeit wird von vielen Auszubildenden geklagt. Der DGB " Ausbildungsbericht " belegt, dass die meisten Praktikanten mit ihrer Lage durchaus einverstanden sind. Über ein gutes Viertel der in Deutschland ausgebildeten Menschen muss regelmässig Mehrarbeit leisten, und rund die Hälfe muss auch nach der Arbeit unterwegs verfügbar sein. Dies belegt der jüngste Ausbildungsbericht des DGB, für den 14.

959 Lehrlinge aus den 25 gängigsten Lehrberufen interviewt wurden.

Der Beginn des Ausbildungsjahres verdeutlicht, dass es den Betrieben nach wie vor schwer fällt, passende Bewerber zu werden. Hunderttausende von Ausbildungsplätzen werden auch in diesem Jahr frei sein. Im Trainingsbericht wird ein möglicher Verursacher aufgezeigt: Danach werden die Sorgen der nächsten Generation von Industrien wahrgenommen, die für "miserable Ausbildungsverhältnisse und niedrige Bezahlung" bekannt sind", sagt Elke Hannack, Stellvertreterin der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), und führt als Beispiele die Hotellerie und Gastronomie, den Handel und einen Teil des Handwerks an.

Darüber hinaus wird es 2018 erstmalig seit Jahren wieder weniger Bewerber als betriebliche Ausbildungsplätze geben. Nach Angaben der BA waren bis zum Monat Juni mehr als 530.000 Ausbildungsplätze registriert, aber es gab nur rund 500.000 Interessen. So blieb auch in diesem Jahr die Zahl der Ausbildungsplätze ungenutzt - laut Berufsbildungsreport fast 49.000.

Dabei ist die Anzahl der Ausbildungsanfänger im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren wieder angestiegen. Dass dies vor allem darauf beruht, dass viele Menschen mit Flüchtlingen eine Schulausbildung beginnen, belegen Angaben des Bundesamts für Statistik. Trotzdem wurden fast ein Viertel der Bewerbungen ohne Ausbildungsplatz gelassen, weil sich Unternehmen und potentielle Auszubildende nicht gefunden haben.

Laut DGB-Umfrage sind rund zwei Dritteln der in Deutschland ausgebildeten Menschen mit ihrer Lage insgesamt befriedigt. Der Trend ist leicht von 72 auf rund 70 Prozentpunkte gefallen und ist sehr sektorabhängig: Besonders befriedigt sind Verwaltungsassistenten, Mechaniker und Industriemechaniker, während Hotelspezialisten, Zahnarzthelfer und Praktikanten im Handel und in Teilbereichen des Handwerks die Arbeitsplatzbedingungen und die Entlohnung in ihren Unternehmen als besonders schlecht einstufen.

Dies erklärt nach Angaben des DGB auch eine höhere Abbrecherquote in der Berufsausbildung - nach dem Berufsausbildungsbericht hat das inzwischen jeder vierte Auszubildende getan. In etwa der Hälfe dieser FÃ?lle wechselt der Auszubildende jedoch in einen anderen Lehrplatz. Die Quote der reinen Abtreibungen betrug zwölf bis 13 Prozentpunkte. Erforderlich ist unter anderem eine Mindestbezüge von 635 EUR pro Tag für Auszubildende im ersten Jahr.

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