Brot Bäcker

Brotbäckerei

Geschmacksvoll wie teures Brot vom Bäcker? Auch die Inhaltsstoffe sind ein Grund, warum immer mehr Menschen ihr eigenes Brot backen wollen. Backwarenbrot ist günstiger als Discountbrot! Wissenswertes über den Preis von Brot: Warum sich jeder mit nur 2 - 5 min Tagesarbeit den Spaß am Bäckerbrot ersparen kann. Es ist davon auszugehen, dass aus einem Kilo Brot etwa 20 Schnitte zu je 50 Gramm herausgeschnitten werden.

Die Brotscheibe beim Bäcker kostete also im Durchschnitt etwas weniger als 16 Zehntel. Sicher, man könnte 7 Cents pro Disc im Discountgeschäft einsparen, aber sie schon.

Normalerweise bekommt man von 2 Brotscheiben voll, bei Bäckerbrot nur 32 Cents. Kennen Sie noch andere Lebensmittelgeschäfte, die 32 Cents ernähren? Wenn alle Menschen den Empfehlungen seriöser Ernährungsorganisationen wie z. B. der DGE Folge leisten würden, dann würden sie etwa 250 g Brot - darunter auch Vollkornbrot der DGE - am Tag für sich allein zur Erhaltung ihrer Ge undheit einnehmen.

Damit würde der Pauschalpreis für den "Luxus" von Bäckerbrot im Durchschnitt nur 78 Cents pro Tag betragen. Auch wer als Zeitarbeitnehmer tätig ist und nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgehalt von derzeit 8,84 Euro erhält, muss nur 5 Gehminuten einplanen. Da das Brot wesentlich weniger als von der DGE empfohlen verzehrt wird, beträgt die Verarbeitungszeit auf Mindestlohnbasis nur 3,5 min pro Tag.

Ausgehend von einem durchschnittlichen Gehalt kosten die "luxuriösen" Bäckerbrote im Durchschnitt nur 2 Autominuten pro Tag! Das ist der Gesamtbedarf von 250 Gramm Brot, was etwa 5 Brotscheiben pro Tag bedeutet (die DGE rät zu 4 - 6 Scheiben). Je nach Ihrem Gehalt wird der Kauf von Brot beim Bäcker durchschnittlich 2 - 5 Min. pro Tag ausbezahlt.

Das heißt: Wirklich jeder kann sich Bäckerbrot auszahlen! Ein ausgepacktes gebackenes Brot kostete wie gezeigt durchschnittlich 1,86 EUR pro kg in einem Discountgeschäft. Manchmal wird dort auch ein Kilogramm Mischbrot für 99 Cents verkauft (siehe Bild unten), denn der Handwerker muss - im Unterschied zum Bäcker - nichts aus dem Brot einnehmen.

Dadurch werden große Brotmengen in den Haushalt entsorgt. In Deutschland werden jedes Jahr 500.000 t Brot entsorgt. Weniger in den Backstuben, die das restliche Brot zu Brotkrumen weiterverarbeiten, es an Tischen weitergeben oder an Futtermittelproduzenten weitergeben, sondern vor allem in den Häusern. Sogar sittlich ist es kaum vertretbar, Gebäck wegzuwerfen.

Das Werfen von Brot wurde früher als Brotverbrechen bezeichnet. Überraschend: Bäckereibrot ist billiger! Der Tiefkühlbrotriese Aryzta, der sich auf seiner Webseite stolze "Europas grösster Bäcker" nenn, geht es trotz der Massen von Brot und Brötchen überhaupt nicht gut. Jeder, der sich über die Viehzucht und dergleichen ärgert, sollte also wissen, dass nur er selbst dies verändern kann: durch regionale Beschaffung auf direktem Weg vom Erzeuger, wenn möglich - auch vom Bäcker.

Auch der günstige Preis von Brot wird ins rechte Licht gerückt, denn ein wirklich gutes Backbrot ist eben viel frischer und wird daher weniger mitgenommen. Die regionalen Bäcker bieten lokale Jobs, kaufen von einer regionalen Fabrik, unterstützen die lokalen Verbände, beauftragen die regionalen Handwerksbetriebe mit der notwendigen Arbeit und sind auch an anderen Aktivitäten beteiligt.

Heute ist die Backstube auch ein bedeutender Ort des Treffens für viele Plätze, oft der allerletzte seiner Klasse. Die Backstube ist seit langem nicht mehr nur ein Geschäft für Gebäck, sondern das Herzstück jeder Stadt. Dort, wo es keinen Bäcker mehr gibt, wird kein Brot mehr vermisst (das gibt es mittlerweile an jeder Tankstelle), sondern nur noch die Soul.

Die obigen Kalkulationen belegen, dass Bäckerbrot keineswegs kostspielig ist, sondern letztlich das allerbeste und billigste Speise. Bedenkt man auch, dass das Einkaufen in einer gut funktionierenden Backstube in unserer immer einsamer werdenden Lebenswelt mit sehr schönen Gefühlen assoziiert wird, vom herzlichen Klima über die Vielseitigkeit bis hin zum Lachen des Verkäufers, gibt es überhaupt keinen Anlass, beim Brotkaufen sparen zu wollen.

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