Brenner

Kochstellen

Die neuesten Tweets von Mathias Brenner (@m_brenner). mw-headline" id="Geografie">Geografie[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Brenner ([?br?n?];

Italienischer Brenner) ist eine Kommune mit 2190 Einwohner (Stand 2016) in Norditalien. Das zu Südtirol gehörende Dorf befindet sich an der Landesgrenze zum Land Tirol. Die Hauptstadt der Kommune ist Gossensaß; die Brüche Pfälzer, Brenner, Brennerbad, Pontgl sowie die Ansiedlung am sogenannten Brennerverlauf sind ebenfalls Teil der Kommune.

Im hohen Nordosten Italiens und Südtirols an der Landesgrenze zu Österreich liegt die Brennergemeinde. Die Gemeindefläche mit einer Fläche von 114,30 km² kann in zwei etwa gleich große Abschnitte unterteilt werden: einen Teil des Wipptales auf der südlichen Seite des Brenners (1370 m ü.d.M.) und das Pferschtal mit seinen Bergregionen.

Die Gemeindehauptstadt Gossensaß (1060-1130 m) befindet sich im Wipptal an der von West nach West verlaufenden Kreuzung des Pibersdal. Sie befindet sich nahe der nördlichen Nachbargemeinde Sterzing. Über dem Gossensaß befindet sich die Giggelbergfraktion. Von hier aus geht es in nordöstlicher Fahrtrichtung weiter zum Brenner, der die Grenze zwischen Südtirol und dem nord-tiroler Teil des Wipptales bildet.

Das Dorf Giggelberg und die beiden Brüche Pontgl und Brennbad liegen in diesem schmalen Teil des Tales. Der Passgipfel selbst gibt Raum für Passdorf, das vor allem zur Brennergemeinde gehört, aber auch die Grenzen zur benachbarten Österreichischen Kommune Gries am Brenner bildet. Schliesslich enthält das bei Gossensaß nach westlichem Ende verzweigte Pflerschal die Pflersch-Fraktion.

Das Gebirge, das westlich vom Brennerpaß verläuft und die norddeutsche kommunale und damit nationale Grenze darstellt, ist Teil des Alpenhauptkammes. Auf seiner ersten Etappe ist der Grat vergleichsweise leicht betont, wo er nach Norden ins obere Bergtal hinabsteigt und wo unter anderem der Sattelberg (2113 m) ansteigt, er aber nach westlichem Ende zu den Tribünen hin erheblich ansteigt;

der Pflersche Pinggl (2767 m), der Hohe Zahn mit 2924 Metern, die Weiswandspitze mit 3017 Metern und die Schnellespitze mit 3178 Metern, bevor die Stadtgemeinde Brenner am Feuererstein (3268 Meter) ihren höchstgelegenen und westwestlichsten Ort ereicht. Wichtigste Spitzen dieses Abschnittes, der die Grenzen zwischen den Gemeindebezirken Brenner und Ratschen markiert, sind die Ägglsspitze (3196 m), die Winterspitze (2706 m) und der Berg Weißen mit 2588 m).

Wichtigste Wasserflächen in der Brennergemeinde sind die Bäche Gletscher und Pfälzer, die sich am Gossensaß treffen. Oberhalb des Pflerschen Talschlusses gibt es auch mehrere kleine Gebirgsseen, darunter der Sandessee (2370 m), die beiden Stubener Seen (2399 und 2649 m) und der Grünsee (1999 m). Die Nutzung des Brenners ist seit der Bronzestunde dokumentiert, und der Brennerverlauf war um 1000 n. Chr. ständig bewohnt.

Das Brenner-Bad wurde um 1400 zum ersten Mal in einer Urkunde genannt, die an einer alkalischen Eisen enthaltenden Therme gebaut wurde. Nur mit der Verbindung zur Brenner-Eisenbahn 1869 wurde auch das Badehaus gebaut. Die Brenner-Eisenbahn wurde 1867 fertig gestellt, was dem Verkehr über den Passhöhepunkt einen neuen Impuls gab. Der verantwortliche Bauingenieur, Karl von Ätzel, erhielt ein Monument im Bf.

Der Brennergemeinde gehörte zum Gerichtsbezirk Sterzing, der sich bis zum Dörfchen Brennersee nordlich des Paßes erstreckte. Die Zollstellen lagen in der nördlichen Himmelsrichtung der Lügg, im südlichen Teil der Lurgge, was verdeutlicht, dass der Passhöhe in der Vergangenheit nie als Grenzübergang fungiert hat. Zum ersten Mal im Jahr 1848 forderten italienische Staatsbürger unter der Leitung von Giuseppe Mazzini die Abschaffung der Brennerbrücke.

Im Zuge der Wiedervereinigung Italiens wurden territoriale Ansprüche unter dem Stichwort "vom Brenner nach Triest" formuliert. Der Gossensaß ist im Lauf der Zeit von zwei Wirtschaftsphasen geprägt: dem Abbau im XVI. Jahrhundert und dem noblen Tourismus, der durch den Eisenbahnbau (1863-1867) gefördert wurde. Jahrhundertelang prägte das PERSCHTAL die landwirtschaftliche Tätigkeit, der Abbau führte im Hochmittelalter zu Beschäftigung und Reichtum im Tale. 1910 hatte die Kommune eine Gesamtfläche von 5494 ha und 461 Ew.

Durch eine Regierungsverordnung von 1929 wurden die bisher unabhängigen Gemeinschaften Brenner, Gossensaß und Pfälzer zur Brennergemeinde mit Hauptsitz in Gossensaß zusammengeführt. Im Zweiten Weltkrieg wurden der Brennerpass und die Eisenbahnstrecke heftig zerbombt, um die deutsche Truppe von ihrer Versorgung in Italien auszuschließen. Mit dem Beitritt Österreichs zur EU, einschließlich Nordtirol, hat sich die Brennergemeinde durch den Rückzug von Zöllnern und den Wegfall profitabler Geschäftschancen, einschließlich der Umstellung auf die europäische Einheitswährung, tiefgreifend verändert.

Bedeutende Verkehrswege führen durch die Brennergemeinde und verknüpfen die gesamte Landeshauptstadt über den Brenner-Pass mit Mitteleuropa in nord-südlicher Richtung. Durch die Kommune führen die Autobahn A 22 und SS 12 sowie die Brenner-Bahn, die über zwei Zugänge verfügt: den Brenner-Bahnhof und den Hauptbahnhof Gossensaß. Den letzten Aufstieg der Bahnstrecke von Gossensaß zum Passgipfel ermöglicht der Pflerschchtunnel, der den ehemaligen Aster-Tunnel durchführt.

Enggelbert Auckenthaler: Historie der Bauernhöfe und deren Angehörigen des oberen Eisacktales (Brenner, Bossensass, Pflersch). Wagner Hochschulverlag, Innsbruck 1953 Günther Ennemoser: Güssenass, Brenner,pflanze. Hermann Wopfner: Die Siedlung der Hochschluchten, wie sie in der Besiedlungsgeschichte der Brennerregion abgebildet ist. Bürgerinitiative Südtirol, zugänglich am 26. September 2014. Hochsprung Die Oberbürgermeister der Stadtgemeinden Südtirol seit 1952. In: Festival 50 Jahre Sütiroler Gemeindeverband 1954-2004. Sütiroler Gemeindenverband, S. 139-159, erreichbar am 15. Dezember 2015 (PDF; 15 MB).

Mehr zum Thema