Brauereikessel

Braukessel

Braukessel aus Kupfer - Markus Bartsch. Er isst gerne Petersilienkartoffelpüree mit Kassler von seiner Großmutter und geht gerne aus. Braukessel. Der BrauStil in Frankfurt ist eine weitere Brauerei.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Das Brauereiwesen (lat. braxatorium) ist im weiteren Sinn eine Anlage, in der Verbundflüssigkeiten produziert werden, in der Regel mit Hilfe der Fermentation. Die Bezeichnung für die Bierbrauerei bezieht sich auf den Platz oder das Gebaude (Brauerei), an dem das Brauen von Brauereiprodukten oder anderen Gärgetränken erfolgt. Unter dem Begriff Brewery versteht man auch das Unterfangen, das sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Brauereiprodukten befasst. Die Stelle, an der sich die Brauereien befinden, wird in der Industrie als Bierbrauerei bezeichne.

Sojasauce und einige nicht alkoholische Softdrinks werden ebenfalls gebraut. In unterschiedlichen Brauereiformen werden mit unterschiedlichen Prozessen und unterschiedlichen Automatisierungsgraden unterschiedlichste Biersorten aufbereitet. Die Brauereitechnik erlebte 1876 ihren grössten technologischen Fortschritt mit der Lancierung von Linde-Ammoniakkompressoren zur Herstellung von Kunstkälte, die Gross- und Grossbrauereien ermöglichten. In Schwechat bei Wien befand sich Ende des neunzehnten Jahrhundert die grösste Bierbrauerei des Kontinents, in Mainz, Wien und München mehrere weitere Grossbrauereien.

In England standen dann jedoch die weltgrößten Bräuereien. Im Jahr 1879 gab es auf dem Territorium der Dt. Brauerei 12.743 Bierbrauereien (ohne das Reich Bayern, das Reich Württemberg, das Grossherzogtum Baden, Elsass-Lothringen und Luxemburg), von denen 10.117 gewerblich und 1750 nicht gewerblich, d.h. 11.867 in Betriebnahme waren, während 875 stillgelegt waren.

Wurden 1872 in 157 Bierbrauereien 16.102. 179 hl Brauerei produziert, so wurden 1878/1879 in nur 10. 867 Bierbrauereien 20.371. 925 hl Gasthaus. Die in diesem Jahr für das ganze Dt. Imperium hergestellte Biermenge wurde auf rund 38.464.000 hl geschätzt. 1879 wurden in 2297 Bierbrauereien in Österreich-Ungarn insgesamt 11480 hl gezapft. 681 hl in 1878 waren es 142 hl weniger. 763 hl weniger.

Hinzu kommen: Großbritannien und Irland: 45.000.000, Belgien: 7.866.000, Frankreich: 7.500.000, Russland: 2.214.000, Niederlande: 1.528.000 hl. Ausgehend von den USA, wo sich Ende des neunzehnten Jahrhundert die Produktion von Träger und Bier auf die Produktion von Bier beschränkt hatte, expandierte die Bierbrauerei mit bayerischen und österr. Bieren allmählich; bereits 1875 waren dort 2783 Bräuereien in Betrieb.

Fast alle ostdeutschen Brauereien wurden nach der Wende von bundesdeutschen oder internationalen Investitionen erworben, so zum Beispiel die Könstritzer Schwarzbrauerei von der bitburgischen und die Potsdamer Bräuerei von der Berliner-Kindl-Schultheiss Bräuerei, die von der Berliner-Kindl-Schultheiss Bräuerei abgetrennt wurde, das Jenaer Brauhaus der Kriegssteiner Bräuerei, das Schlossbrauhaus Gotha des Oettingers, das Feldburgenbrauhaus Chemnitz des Mönchshofes Kulmbach, das Herrenbrauhaus Würnigerode der Gilde-Brauerei Hannover etc.

Immer wichtiger wird auch die Eigenproduktion von Hausbier, da der Genuss auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Brauverfahren in der Gasthausbrauerei ist das Brauen von Bieren. Angaben zu den produzierten Typen sind im Bierartikel zu entnehmen.

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