Bohrung

bohren

Bohren ist der Fachbegriff für eine meist runde, selten unrunde, depressive oder bahnbrechende Entwicklung. Die Bohrung übersetzt aus dem Deutschen ins Englische mit Synonymen, Definitionen und zugehörigen Wörtern. mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[Edit | Anwendungen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Mit Hilfe geologischer Brunnen werden Bereiche unterhalb der Erdoberfläche erreicht, die mit anderen Verfahren nicht erreichbar sind. Auf der einen Seite bietet sie die Moeglichkeit, die geographischen Verhaeltnisse unter Tage unmittelbar zu erforschen, auf der anderen Seite koennen sie auch als Transportroute genutzt werden, um Substanzen an die Erdoberflaeche zu bringen (z.B. Erdoel) oder zu sinken (z.B. fremdfoerderiges Erdgaserzeugnis oder Erdoel in Untertagespeichern nahe der Verbrauchsstelle).

Je nach Endtiefe wird bei den Geologiebohrungen zwischen Flachsonden (< 500 m), Tiefensonden (500-5000 m) und Tiefensonden (> 5000 m) unterschieden. Explorationsbohrungen oder Testbohrungen werden in erster Linie eingesetzt, um Informationen aus dem Baugrund zu gewinnen: zur Erforschung der allgemeinen erdgeschichtlichen Bedingungen: Gesteinsarten, Belüftungsbedingungen, Untergrundverhältnisse usw. zur Erforschung möglicher Vorkommen ( "Öl, Steinkohle, Erz, Salz, Grund- wasser, Bodenschätze").

Das gewonnene Wissen wird in der Regelwelt in ökonomisch sinnvolle Vorhaben (Rohstoffgewinnung, Tunnelvortrieb, etc.) umgewandelt und nur in den seltensten Fällen für die reine wissenschaftliche Informationsgewinnung genutzt (Bohren ist teuer). Produktionsbohrungen werden zum Transportieren von überwiegend flüssigen Materialien verwendet. Gewinnung aus der Tiefsee an die Oberfläche (Beispiele): Rohöl und Gas (sogenannte fossilen Kohlenwasserstoffe), Trinkwasser. Gewinnung von der Erde in das Innere der Erde (Beispiele): untertägige Zwischenlagerung von Gas, Leistungssteigerung von Kohlenwasserstoffförderbohrungen durch Einblasen von Sickerwasser oder anderen Stoffen in die jeweiligen Gebirgsschichten (Sonderfall: hydraulische Frakturierung).

In den meisten Fällen reichen flache Bohrlöcher mit Bohrungstiefen von wenigen m ("Bodenuntersuchungen") bis zu mehreren hundert m ("Grundwasser", "Erkundung von Lagerstätten"). Übertägige Brunnen bis ca. 12.000 m Höhe sind technologisch sehr aufwendig, sehr teuer und daher sehr rar (Beispiele: der sowjetisch-russische Kolabrunnen und der kontinentale Tiefbrunnen in Windisch-Eschenbach). Zu tiefe Bohrlöcher erfordern robuste, langlebige Bohrgeräte und deren mehrjährige Einsatz.

Obwohl die meisten Brunnen auf dem Kontinent sind, erfolgt die Ölexploration immer häufiger auch im Wasser in den oelreichen Schelfgebieten. Für wissenschaftliche Zwecke bohrt das IODP, der Nachfolger des ODP, im Meeresgrund. PDC Meißel Die eingesetzte Lochtechnik ist abhängig vom Gesteinuntergrund und der zu erzielenden Bohrungstiefe, für die die Lochbohrtechnik eine große Anzahl von Bauelementen ausarbeitet.

Um einen schnellen Verschleiss und eine schnelle Erwärmung des Bohrers zu verhindern, wird während des Bohrprozesses in der Regel eine Bohrflüssigkeit in das Loch gepumpt, deren Andruck auch zur Stabilität des Bohrlochs diente. Vertikale Löcher sind die "normale" Gestalt der Bohrung - mehr oder weniger vertikal nach unten. Darunter versteht man die "normale" Ausführung der Bohrung.

Wissenschaftliches Bohren erfordert unversehrtes Gestein, dessen Ursprungstiefe ebenfalls bekannt sein muss. In den mit ihrer Unterstützung erhaltenen Bohrprofilen werden die erdgeschichtlichen Bedingungen des Baugrundes auf den nächsten Meter genau abgebildet.

Mehr zum Thema