Bogenmachermeister

Bögenmachermeister

Bogen für Violine, Viola und Cello von Wolfgang Romberg in München. Joseph P. Gabriel - Bogenmachermeister Das Problem der Elfenbeindrachen verursacht derzeit viel Spannung und Verärgerung bei den Mitwirkenden. Bei meinem neuen Model Tan überbrücke ich alle Cites-relevanten Stoffe und gebe den Musikerinnen und Spielern einen Bug, der es ihnen erlaubt, ohne Schwierigkeiten zu reiten. Der Tan hat eine Kopfplatte aus Titan und kommt ganz ohne Handelsperlmutt aus.

Offiziell stütze ich mich bei der Entwicklung dieses Modells auf die Bogen des dt. Bogenbauers Ludwig Bausch, den ich sehr zu schätzen weiß.

Das 1967 in Klingenthal im sächsischen vogtländischen Bogenbauer führt betriebene, traditionsreiche und in der dritten Erzeugung in direktem Kontakt stehende Kunsthandwerk wird seit dem achtzehnten Jahrtausend in seiner Gastfamilie fortgesetzt.

Das 1967 in Klingenthal im sächsischen vogtländischen Bogenbauer führt betriebene, traditionsreiche und in der dritten Erzeugung in direktem Kontakt stehende Kunsthandwerk wird seit dem achtzehnten Jahrtausend in seiner Gastfamilie fortgesetzt. Es konnte 1984 nach Beendigung des zehnklässigen Gymnasiums mit Ausbildungsbeginn bei seinem Väterchen C. Hans-Karl Schmidt in Dresden verwirklicht werden.

Daniel Schmidt erhielt 1989 beim Internationaler Musikwettbewerb in Mittwald/Bayern zwei goldene Medaillen für Violine und Violoncello. Im gleichen Wettkampf gewann er 1993 eine Bronze-Medaille. Daniel Schmidt ist seit Anfang 1996 in seiner eigenen Werkstätte unter selbstständig tätig. He beschäftigt beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Neuaufbau von Geigen-, Bratschen- und Cellobögen, aber auch Restaurierungen und Instandsetzungen sind ein integraler Teil seines Werkes.

Einige Musikanten nutzten in Wien den 4-tägigen Wienaufenthalt, um ihre Bogen von Bogenmachermeister Thomas M. Gerbeth gewartet, repariert, auf ihre Reisetauglichkeit über die Landesgrenzen der EU hinaus überprüft und bei Bedarf wieder aufgebaut zu bekommen.

Einige Musikanten nutzten in Wien den 4-tägigen Wienaufenthalt, um ihre Bogen von Bogenmachermeister Thomas M. Gerbeth gewartet, repariert, auf ihre Reisetauglichkeit über die Landesgrenzen der EU hinaus überprüft und bei Bedarf wieder aufgebaut zu bekommen. Als gebürtiger Berlinese zählt er zu den Besten der Szene und ist für viele unserer Saiten der selbstbewusste Bogenbauer.

Wir nutzten die Gelegenheit und begleiteten Anna und Karl Heinrich zum Workshop von Hr. Gerbeth. Traditionsgemäß werden bei der Herstellung von Musikinstrumenten und beim Bogenbau hochwertige Werkstoffe sowohl aus kunsthandwerklichen als auch aus praktischer Sicht verwendet. Einige dieser Stoffe sind jedoch immer häufiger auf den Artschutzlisten der C.I.T.E.S. (The Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) zu finden. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Pflanzen.

Dies führt zu einer neuen Sichtweise dieser Werkstoffe beim Überqueren der EU-Außengrenzen und zwischen Drittländern mit dem entsprechenden Bögen. Weil das Daumendruckleder beider Violinbögen von einer Eidechse abstammt, die von C.I.T.E.S. registriert wurde, wurde es gegen das des Leders der sogenannten Karungeschlange mitgenommen. Bei Karl Heinrichs Schleife wurde auch die Kopfschildplatte an der Bogenspitze ersetzt.

An der Spitze des Bogens befinden sich die Bogenshaare. Anna's Schleife wurde umhaart, d.h. mit ca. 150-170 Härchen vom Pferdeschwanz bedeckt und kolophonisiert (mit einem raffinierten Kunstharz gerieben), um einen haftenden Gleiteffekt zu erzielen, der die Schnüre in Schwingung versetzt und den erwünschten Farbton hervorruft.

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