Bodenleger Beruf

Fußbodenleger Profession

Vor der Verlegung des Bodenbelags muss die Bodenschicht den Untergrund optimal vorbereiten. mw-headline" id="Berufsbild">Berufsbild[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten] Die Bodenschicht befasst sich mit der Verlegung und Instandsetzung von verschiedenen Arten von Böden. Die Aktivität ist ein anerkannter Lehrberuf, der vorwiegend im Bauzusatzhandwerk eingesetzt wird. Die Einführung von großflächigen Bodenbelägen im zwanzigsten Jh. erforderte auch die Verlegung der neuen Werkstoffe durch die Arbeiter.

Bald entstanden Spezialfirmen, deren Angestellte zum Beispiel überwiegend qualifizierte Lackierer oder Polsterer waren, aber auch viele Hilfsarbeiter wurden eingestellt. Erst 1965 wurde der Beruf des Bodenlegers als handwerklicher Beruf in Anhang B des Handwerkskodex eingetragen, aber nicht als Lehrberuf zugelassen. 1982 ist es dem Bundesbildungsministerium gelungen, eine Prüfungsordnung für den staatlich geprüften Geprüfter Bodenleger in Kraft zu setzen.

Die jahrelangen Anstrengungen, das Bodenlegerhandwerk als Komplettfahrzeug zu etablieren, schlugen fehl am Widerstand der beteiligten Handwerksbetriebe. Nur im Rahmen einer Reorganisation der beruflichen Bildung im Parkettlegehandwerk, die traditionsgemäß in enger Zusammenarbeit mit dem Bodenlegerhandwerk steht, war es 2002 möglich, den Beruf des Bodenlegers als Lehrberuf im selben Arbeitsgang zu schaffen. Seither ist es möglich, sich als Bodenleger in Bodenverlegebetrieben oder im Bodenbelaghandel auszubilden.

Grundvoraussetzung für die Schulung von Bodenbelägen ist zum einen, dass das Unternehmen technisch qualifiziert ist, auf der Basis des Trainingsrahmenplans eine Bodenbelagsschulung durchzuziehen. Andererseits muss im Unternehmen ein Trainer zur Verfügung stehen, der seine Qualifikation für die Schulung mit einem Eignungstest des Trainers belegen kann. Bodenbelagarbeiten sind auch Teil des Berufsstandes der Vollkaufleute im Bereich Spachtelmassen, Lackierer, Parkettleger und Innenarchitekten.

Demnach können die oben erwähnten Vollhandwerker nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in der Bodenverlegung trainieren, wenn die oben beschriebenen Bedingungen eingehalten werden. Fußbodenleger entwerfen und montieren flexible und textilen Platten- und Plattenbeläge, Fertigfußböden aus Parkett und Laminat und reparieren diese dann. Der Ausbildungsgang umfasst drei Jahre und erfolgt im Dualsystem, d.h. in diesem Rahmen werden die Praxistätigkeiten und Arbeitsprozesse (Kompetenzen) im Unternehmen und die Theorieinhalte (Kenntnisse) und teilweise auch Kompetenzen in der Berufsfachschule erlernt.

Floor Layer ist eine Lehrstelle in Österreich mit einer 3-jährigen Lehraufgaben. Grundvoraussetzung für die Zulassung eines Auszubildenden ist der Besuch einer Hauptfachschule oder Fachhochschule. Die Ausbildung der Auszubildenden erfolgt in der Regel im Dualsystem durch Bodenleger, Bodenhändler oder Möbelhäuser. Im Anschluss an die Ausbildung und im Alter von achtzehn Jahren kann die Meisterschülerprüfung absolviert werden.

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